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Fit für neue DMP

11. Mai 2021 | Sarah März

Seit Einführung der strukturierten Behandlungsprogramme vor über 15 Jahren nehmen sieben Millionen Menschen daran teil. Jetzt gehen weitere Disease-Management-Programme an den Start. Wie gewohnt geht es um Volkskrankheiten mit hohen Patientenzahlen und großer gesundheitsökonomischer Bedeutung. Einige der neuen DMP waren bereits für den 1. April 2021 geplant, die Dokumentation wurde jedoch bei allen neuen DMP auf den 1. Juli 2021 verschoben (Stand Mai 2021). Alle Programmanpassungen erhalten Sie mit dem Q3-Update.

Hier ein Überblick:

DMP DEPRESSION

Das Programm richtet sich an Patienten mit unipolarer Depression mit mindestens mittlerem Schweregrad. Laut KBV muss es sich mindestens um die dritte oder um eine seit mindestens zwölf Monaten andauernde depressive Episode handeln. Patienten mit leichter depressiver Episode sind nicht Zielgruppe dieses DMP.

DMP HERZINSUFFIZIENZ

Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz profitieren ebenfalls von den Vorteilen eines DMP. Das Programm richtet sich an Herzkranke mit linksventrikulärer Auswurffraktion von maximal 40 Prozent, unabhängig von der Ursache. Auch asymptomatische Patienten können teilnehmen.

DMP OSTEOPOROSE

Auch das DMP Osteoporose geht an den Start. Zielgruppe sind Frauen ab 50 und Männer ab 60 Jahren. Es besteht aus Empfehlungen zu medikamentösen Therapien und Patientenschulungen.

DMP CHRONISCHER RÜCKENSCHMERZ

Zielgruppe sind Patienten mit chronischen, länger als zwölf Wochen andauernden Kreuzschmerzen mit deutlichen Aktivitätseinschränkungen, die auf eine leitliniengerechte Behandlung nicht angesprochen haben. Außerdem sollten keine spezifischen Ursachen für den Kreuzschmerz vorliegen. Hierzu zählen u. a. Wirbelkörperfrakturen, rheumatische Erkrankungen oder ein Tumor im Bereich der Wirbelsäule.

DMP RHEUMATOIDE ARTHRITIS

Zu den häufigsten Erkrankungen zählt in Deutschland die rheumatoide Arthritis. Circa ein Prozent der Erwachsenen ist hiervon betroffen. Eine frühzeitige Differenzierung zwischen nicht-entzündlich-rheumatischen Ursachen und degenerativen Gelenkveränderungen ist wichtig, um schnellstmöglich die optimale Therapie wählen zu können.

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