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Investor Relations
Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet-PC mit einer Investor-Relations-Präsentation
Karriere
Eine junge Frau telefoniert mit ihrem Smartphone, während sie einen Tablet-PC hält
CGM Global
Mehrere CGM-Flaggen
Apothekerin berät Seniorin an der Kasse

Die Apotheke vor Ort ist ein wichtiger Vertrauenspartner der Patienten 

Telematikinfrastruktur in der Apotheke

Stärke der Apotheke vor Ort: elektronischer Medikationsplan

Nach den Arzt- und Zahnarztpraxen sind die Apotheken nun der nächste Sektor, der an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden wird. Mehr als 10.000 Apotheker haben sich bereits für einen TI-Anschluss mit der KoCoBox MED+ entschieden, um bestens vorbereitet zu sein für die optimale Kundenberatung unter Verwendung des elektronischen Medikationsplans (eMP) und des künftigen E-Rezepts. Stand heute sind bereits weit über 100.000 Konnektoren in Arzt- und Zahnarztpraxen in der Lage, den eMP auf die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Versicherten zu schreiben und so den Apothekern zur Verfügung zu stellen.

Nachdem die CGM für den Konnektor KoCoBox MED+ die Zulassung der gematik für den Einsatz als E-Health-Konnektor in der TI erhalten hat, können nun auch erstmalig neue E-Health-Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement und der elektronische Medikationsplan auf der eGK gespeichert werden. Im November 2019 wurde bereits der erste E-Health-Konnektor in Betrieb genommen: NFDM und eMP wurden in einem gemeinsamen Projekt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und der CGM von Ärzten und Patienten ausführlich erprobt. Der Feldtest erfolgte in 75 Praxen, 16 Apotheken sowie im Krankenhaus und im Notdienst und wurde erfolgreich abgeschlossen.

Mit der Zulassung im Juli 2020 für den bundesweiten Rollout sind auch die Voraussetzungen der finanziellen Förderung für die Apotheken erfüllt.

DAV UND GKV-SPITZENVERBAND BESCHLIESSEN FÖRDERUNG

Finanzierungsvereinbarung 
Erstattungspauschalen
Nachweis für die technische Inbetriebnahme

Der Deutsche Apothekerverband e.V. (DAV) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-SV) haben gemeinsam eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen. Apotheken erhalten eine Pauschale von 3032,00 € für die Anschaffung eines E-Health-Konnektors (inkl. zugehöriger gerätespezifischer Security Module Card Typ Konnektor – gSMC-K-Smartcard) und zweier Kartenterminals (inkl. zweier gerätespezifischer Security Module Cards Typ KT – gSMC-KT-Smartcards). Zudem steht ihnen eine Aufwandspauschale für die Installation der nötigen Hard- und Software, für installationsbedingte Ausfallzeiten und für entsprechende Schulungen zu. Die Erstattung erfolgt auf Nachweis. Darüber hinaus ergibt sich bei einer Zusatzausstattung durch stationäre Kartenterminals (sKT) ein Anspruch auf eine Förderung von 450,00 € je zusätzlichem KT. Die Zusatzausstattung richtet sich nach den Packungsabgabemengen verschreibungspflichtiger Humanarzneimittel.

Auch der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) des Apothekeninhabers und die Institutionskarte (SMC-B) je Apothekenbetriebsstätte, die für die Authentifizierung in der TI nötig sind, werden für fünf Jahre mit einer kumulierten Einmalzahlung von 449,00 € bzw. 378,15 € finanziert. Pro Quartal wird es zudem eine Betriebskostenpauschale in Höhe von 210,00 € geben. Die Frist für die Anbindung von Apotheken an die TI ist der 30. September 2020.

Inhalt Erstattungspauschalen*
Erstausstattungsbundleeinmalig3.032,00 Euro
Zusätzliche stationäre Kartenterminals (sKT)      einmalig/pro sKT      450,00 Euro
SMC-B-Smartcardeinmalig378,15 Euro
HBA-Smartcardeinmalig449,00 Euro
Betriebskostenpauschalequartalsweise210,00 Euro

* Die vorgenannten Pauschalen sind umsatzsteuerfrei.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Erstattungen ...

Wichtig: Die Erstattung erfolgt auf Nachweis. Der Nachweis für die technische Inbetriebnahme kann in Form einer Selbsterklärung erfolgen.

Die technische Inbetriebnahme ist abgeschlossen, wenn

  • die erforderlichen, seitens der gematik zugelassenen, Komponenten der TI in der Apothekenbetriebsstätte angeschlossen sind,
  • die HBA-Smartcard und SMC-B-Smartcard vorliegen,
  • die Verbindung zur zentralen TI hergestellt und
  • die entsprechenden Module für die Fachanwendungen AMTS/Elektronischer Medikamentationsplan in der Apothekensoftware betriebsbereit sind.
Interesse geweckt? Gerne rufen wir Sie an:
René Dunkel
René Dunkel
Vice President Sales TI & VAS

In dem folgenden Video berichtet Apotheker David Dohmann von der Anbindung seiner Apotheke an die TI und seinen Erfahrungen mit den Mehrwertanwendungen.

Erfahrungen mit der Anbindung an die TI und den Mehrwertanwendungen 

Zudem berichtet Dr. Hendrik Niemann im folgenden Video von den Vorteilen bezüglich Arzneimitteltherapiesicherheit und der Vernetzung aller Akteure des Gesundheitswesens im hochsicheren deutschen Gesundheitsnetzwerk.

Alles über die Inbetriebnahme der TI, den Einsatz der Mehrwertanwendungen und die dadurch gewonnenen Wettbewerbsvorteile

In zwei weiteren Anwenderberichten teilen Apotheker Ihre Erfahrungen mit der Anbindung an die TI und den Mehrwertanwendungen:

Wissenswertes zur TI

Warum TI? 
  • Mit dem Notfalldatenmanagement sind endlich wichtige Daten im Notfall verfügbar
  • Der eMedikationsplan auf der eGK verbessert die Arzneimitteltherapiesicherheit
  • Mit der elektronischen Patientenakte wird eine lebenslange Akte ärztlich gepflegt
Was gehört dazu?
  • E-Health-Konnektor und Kartenterminals sind die Herzstücke der TI in der Institution
  • eHBA und SMC-B sind die Karten, mit denen sich Institutionen und Heilberufler ausweisen
  • Der VPN-Zugangsdienst verbindet Institutionen geschützt mit der TI
Wer macht noch mit?
  • Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken, MVZs und Apotheken arbeiten schon heute in der TI
  • Physiotherapeuten, Hebammen und Pflegeeinrichtungen folgen
  • Auch der Öffentliche Gesundheitsdienst und Betriebsmediziner werden folgen
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