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Erfahren Sie alles über den Purpose, Mission und die Menschen, die die CompuGroup Medical Welt prägen. Weitere finden Sie hier hilfreiche Informationen, Dokumente und weitere Veröffentlichungen für Investoren.

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Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet-PC mit einer Investor-Relations-Präsentation
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Eine junge Frau telefoniert mit ihrem Smartphone, während sie einen Tablet-PC hält
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TI Pflege Startbild

Seien Sie TI-Ready

Beginnen Sie schon heute mit den Vorbereitungen zum Einstieg in die Telematikinfrastruktur in der Pflege. Wir gehen mit Ihnen gemeinsam Schritt für Schritt den 12-wöchigen Weg.

1. Antrag eHBA beim eGBR
2. Produktion Ausweis beim VDA
3. Antrag SMC-B beim eGBR
4. Angebotsanfrage Managed-TI
5. Ihre KIM-Adresse(n) und Antrag zur Premium-Domain

Telematikinfrastruktur in der Pflege? ­­
Geht doch – mit Expertise aus der Pflege!

Das Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital – Gesetz - DigiG) setzt die Teilnahme der ambulanten und stationären Pflege auf den 01.07.2025 fest.

Ziel ist die Anbindung der Pflege an die elektronischen Patientenakte für Alle (ePA). Als erstes sollen über die ePA sektorenübergreifend Medikationsdaten zu einem Patienten ausgetauscht werden. Für die Pflege eröffnet sich ein neuer Einblick auf aktuelle Medikationsdaten zum Klienten. Diese werden in Ihrer eigenen Pflegedokumentation als elektronische Medikationslisten (eML) oder einem nach § 31a SGB V kuratierten Medikationsplan (eMP) vorliegen. Die Pflegefachkraft kann Kommentare je Medikament zu einem eMP in Ihrer Pflegedokumentation erstellen, der dann über die ePA mit dem Arzt oder Apotheker des Klienten geteilt wird.
Ab 01.07.2026 sollen elektronische Verordnungen für die häusliche Krankenpflege (eVO HKP) von Ärzten digital ausgestellt und von der ambulante Pflege abrufen werden.
Über 1.300 ambulante und stationäre Altenpflegeeinrichtung sind monatlich bis zum 01.07.2025 an die TI anzubinden.

Mit unserer Erfahrung zeigen wir Ihnen nachfolgend, wie einfach Sie das meistern können.
Versprochen!

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne!
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Mehr zur Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

CGM KIM Premium-Domain - 
Entscheiden Sie was hinter dem @ steht!

Eine KIM Adresse ist Ihre Visitenkarte in der TI. Sie sollte möglichst verständlich und einprägsam sein, um eine höchstmögliche Nutzerbindung zu erreichen.

 

Ihr Weg zur Premium Domain:

  • Sie können die CGM KIM Premium-Domain ganz einfach über unseren WebShop buchen, indem Sie dem Pfad (KIM-Postfächer - KIM Subdomains) folgen. Es ist aber auch möglich, eine Buchung über das CGM SOZIAL TI Starter-Paket vorzunehmen.
  • Mit Bestellung einer CGM KIM Premium-Domain, senden wir Ihnen eine Vorlage für eine Mandatserteilung zu
  • Mit der Mandatserteilung bestätigen Sie, dass Sie eine Einrichtung nach § 72 SGB XI sind und die CGM beauftragen, in Ihrem Namen die von Ihnen gewünschte Premium-Subdomain zu beantragen
  • Die anschließende Prüfung erfolgt durch den Betreiber der Telematikinfrastruktur der gematik

Funktionalität von KIM

Mit der Kommunikation im Medizinwesen können alle TI-Teilnehmer medizinische Informationen und Dokumente in einem geschlossenen System der gematik innerhalb der Telematikinfrastruktur per E-Mail austauschen. Jede E-Mail wird dabei automatisch über die Betriebsstätten- bzw. Institutionskarte (SMC-B Pflege) signiert und verschlüsselt an den jeweiligen Empfänger gesendet.

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass ihre Daten an Vimeo übermittelt werden und dass Sie die Datenschutzerklärung gelesen haben.

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Die Telematikinfrastruktur Pflege im Praxiseinsatz

Web-Seminar Aufzeichnung: 
Die Telematikinfrastruktur mit der Kommunikation im Medizinwesen (KIM) in CGM SOZIAL P&D 

Die Vorteile von KIM in CGM SOZIAL P&D und mögliche Anwendungsfälle.

Web-Seminar Aufzeichnung: 
Orientierungshilfe zur Telematikinfrastruktur in der Pflege
 

Statusberichte aus den Projekten, Orientierungshilfen für die Anbindung und was Sie jetzt schon tun sollten.

Web-Seminar Aufzeichnung: 
Anbindung SIC an die Telematikinfrastruktur
 

Einblick in die TI Pflege mit einer Live-Präsentation, wie KIM Ihre Arbeitsabläufe vereinfacht. 

Im vorliegenden Showcase führen wir Sie ganz praxisorientiert und nah an die Telematikinfrastruktur heran. Anhand realer Anwendungsszenarien in der CGM Referenzumgebung. Informieren Sie sich über Mehrwertanwendungen, die die Pflege in der Kommunikation mit Kliniken bei der Überleitung und Ärzten bei Anfragen zur Medikation entlasten.

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Ihr Nutzen bei der TI-Pflege

Interoperabilität

  • Interaktion von KIM-Diensten, VO-Prozessen, intersektoral und TI-basiert

Gemeinsamer Medikationsplan

  • Reduzierung von Übertragungsfehlern und abweichenden Informationen
  • Alle Medikationen von unterschiedlichen Stellen (Hausarzt, Facharzt, Klinik, Substitutionen) an einem Ort

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

  • Kooperation zwischen Arzt, Apotheke, Pflege zur AMTS mit dem Ziel einer Reduktion von Notfalleinweisung

Notfalleinweisung

  • Überleitung in die akut medizinische Versorgung
  • QPR Kriterien (Datum der Einweisung und Dauer des Aufenthalts)

Datenschutz

  • DSGVO-konforme Kommunikation im Medizinwesen (KIM), beschleunigt die Digitalisierung und schafft das Fax ab und schützt vor Bußgeldern wegen Missachtung.

Zeit und Kosten

  • Zeitersparnis bis zu 81%
  • Kostenersparnis bis zu 5.000€ pro Einrichtung/Jahr

 

Kundenmeinung zur TI in einer sozialen Einrichtung

"Wir wünschen uns, dass weitere Mehrwertanwendungen der TI wie die elektronische Patientenakte, der Notfalldatensatz oder das E-Rezept zeitnah Einzug in der Pflege halten werden. Besonders wünschenswert ist aus unserer Sicht auch, dass in Zukunft die Angehörigen in das Konzept der TI eingebunden werden."
 

- Nadine Treff, Projektleiterin Telematikinfrastruktur bei der Samariterstiftung Nürtingen -

Expertenmeinung zum Datenschutz in der Pflege

"Es braucht eine Verknüpfung mit Software-Systemen für die Pflegedokumentation und eine Verzahnung mit internen IT-Strukturen , damit es für Pflegekräfte und medizinisches Personal tatsächlich einfach ist, mit anderen Akteuren – soweit datenschutzrechtlich zulässig - Daten auszutauschen. Die Anforderungen des Datenschutzes werden dann über die TI technisch sichergestellt."

- Thomas Althammer (Externer Datenschutzbeauftragter und Geschäftsführer der Althammer & Kill GmbH & Co. KG) -

Bestellung der Premium-Domain für die TI-Pflege

Sie benötigen zum Start in die TI noch eine Premium-Domain? Dann wählen Sie die Option zu!

CGM ist der Premium Partner des AWO Bundesverbandes für Premium-Domains. Verbände der Arbeiterwohlfahrt können unter der Premium-Domain des Bundesverbandes hier Ihre günstigere Sub-Domain auswählen. Sie erhalten nach Ihrer Bestellung proaktiv von CGM das passende Schreiben für die Erteilung des Mandats zugesandt. 

KIM Adressen sind Ihre Visitenkarte in der TI, so erkennt ein Empfänger auf einen Blick, am Absender wer Ihm schreibt.

Förderpakete für die TI-Pflege

Wir empfehlen Ihnen für Ihren Start in die TI, die Pauschalen für die Erstausstattung und Betriebskosten der Regelfinanzierung zu nutzen. Diese weisen wir Ihnen zu unseren CGM SOZIAL Starter-Paketen auch im WebShop aus.

Stationäre Einrichtungen der Altenhilfe können notwendige Erweiterungspakete für die TI über das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) sich fördern lassen.

Pauschale
PpSG

§ 106b Absatz 1 Satz 2 SGB XI in Verbindung mit § 378 Absätze 1 und 2 SGB V regeln die Förderung für die TI in der Altenhilfe. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat sich für ihre Leistungserbringer kurz vor Weihnachten 2023 mit dem GKV SV auf eine monatliche Förderung verständigt. Diese steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, die im Februar erfolgen soll. Details zur Vereinbarung werden somit nachgereicht.

 

Die Rahmenddaten sind einfach gehalten:

  • Grundpauschale 192,80 EUR pro Einrichtung (nicht pro IK, sondern je Versorgungsvertrag)
  • Max 2 Zuschlagspauschalen für eHBA von 7,20 EUR rückwirkend für alle ab dem 01.01.2022 bestellten eHBA

 

Die TI-Pauschale umfasst die Kosten für

  • die Basis-Technologie für die TI-Pauschale (funktionsfähige Ausstattung), notwendige Komponenten und Dienste, diese sind:
    • Konnektor inkl. gSMC-K und VPN-Zugangsdienst, ggf. in Rechenzentrum gehostet, sofern dort zugelassene Komponenten und Dienste zum Einsatz kommen, oder TI-Gateway in Verbindung mit Nutzung eines Rechenzentrum-Konnektors
    • eHealth-Kartenterminal(s) inkl. gSMC-KT
    • eHBA-Smartcard oder eID für Pflegeeinrichtungen mit gematik-Zulassung
    • SMC-B Smartcard oder eID für Pflegeeinrichtungen mit gematik-Zulassung.
  • die aktuellen und zukünftigen Anwendungen, Komponenten und Dienste wie:
    • des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM)
    • des Notfalldatenmanagements (NFDM) / elektronischen Medikationsplans (eMP)
    • der elektronischen Patientenakte (ePA)
    • der Kommunikation im Medizinwesen (KIM)
    • elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
    • elektronischer Arztbrief (eArztbrief)
    • der eAbrechnung
    • der elektronischen Verordnungen

 

Wie häufig erhalte ich als Träger die Grundpauschale?

Ein wichtiger Punkt gegenüber der nun abgelösten Regelfinanzierung ist die Festlegung, wie oft ein Träger eine Grundpauschale erhält.

Hier wurde der Begriff "Standort" neu definiert. Bisher galt die Finanzierung je verbundener IT-Infrastruktur, nun wird der Begriff an den Versorgungsvertrag geknüpft. Die Grundpauschale gilt somit pro Einrichtung mit Versorgungsvertrag, nicht pro IK, weil es Einrichtungen mit mehreren IKs gibt (einen für SGB V, einen für SGB XI Leistungen). Träger mit einem Gesamtversorgungsvertrag werden demnach ebenso nur eine TI-Pauschale erhalten.

Hat der Pflegedienst „Pflege-Elfen“ in München und in Kiel ein Haus und dort je einen Versorgungsvertrag, resultieren daraus zwei getrennte Ansprüche.

Führt der Pflegedienst „Pflege-Elfen“ eine ambulante und eine Tagespflege in einem Haus, gibt es dazu auch zwei Versorgungsverträge – also zwei Ansprüche.

Führt der Pflegedienst “Pflege-Elfen” eine ambulante und eine Tagespflege in einem Haus, in einem Gruppenversorgungsvertrag, bestünde nur ein Anspruch.


Fazit der Regelfinanzierung bei der TI

Abgesehen vom Vorbehalt gibt es für die Pflege nun Planungssicherheit, die auch die operative Aufstellung der Träger berücksichtigt. Als Verhandlungserfolg kann die finale Vereinbarung über die Kürzung in den grundsätzlichen Regelanwendungen, die ja zunächst für Ärzte vereinbart worden sind, gewertet werden. Hier wird für die Pflege vorgesehen, dass eine Kürzung um 50% erfolgen kann, wenn KIM nicht eingesetzt wird. Mit dieser, von der Kürzungen bei den Ärzten abweichenden Vereinbarung, erkennt der GKV-SV die Unterschiedlichkeit der Pflege gegenüber der Ärzteschaft an. 

Die Übergangsregelung aus Ansprüchen der bisherigen TI-Regelfinanzierung für die Pflege oder dem Modellvorhaben nach §125 SGB XI Typ A, mit der neuen TI-Pauschale für die Pflege, wird nach endgültiger Vereinbarung auf der Website des GKV-Spitzenverbands im Detail veröffentlicht – und ist dann abschließend zu bewerten.  Für alle TI- Anschlüsse ab 01.07.2023 sowie für die ersten zwei eHBAs ab 01.01.2022 würde dann Planungssicherheit bestehen. Ebenso wären, nach Anpassung des GKV-SV Beantragungsportals, Anträge auch rückwirkend möglich.  

Für alle stationären Pflegeeinrichtungen, die eine Förderung nach §8 Abs. 8 SGB XI noch nicht genutzt haben, ist eine einmalige Förderung je stationärer Pflegeeinrichtung förderbar, soweit dies für andere Projekte noch nicht genutzt wurde. Der Förderantrag ist bis 31.12.2023 beim GKV SV einzureichen. Eingereicht werden kann prospektivisch oder die faktische Rechnung. 

Der Paragraph besagt, dass aus den Mitteln des Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung wird in den Jahren 2019 bis 2023 ein einmaliger Zuschuss bereitgestellt, um digitale Anwendungen, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und stationären Pflegeeinrichtungen, zur Entlastung der Pflegekräfte zu fördern.

Förderungsfähig sind Anschaffungen von digitaler oder technischer Ausrüstung sowie damit verbundene Schulungen. Gefördert werden bis zu 40 Prozent der durch die Pflegeeinrichtung verausgabten Mittel. Pro Pflegeeinrichtung ist höchstens ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 12 000 Euro möglich.
 

Vorgehensweise, um Ihre Fördermöglichkeit voll auszuschöpfen:

Sie wollen optimal Ihre Fördermöglichkeiten nutzen, dann empfehlen wir Ihnen, Ihre Auswahl in unserem WebShop wie folgt durchzuführen:

  1. Erstellen Sie pro Pflegeeinrichtung immer einen Bestellvorgang, und achten Sie darauf, dass die Rechnungsadresse am Ende des Bestellvorgangs korrekt auf den Träger der Pflegeeinrichtung erfasst wurde, für die Sie eine Förderung beantragen wollen.
  2. Wechseln Sie zum Tab-Reiter CGM SOZIAL WebShop und Klicken Sie auf den Einkaufswagen "Zur Auswahl"
  3. Wählen Sie für Ihre 1. Pflegeeinrichtung das CGM SOZIAL TI Starter-Paket aus und führen den Bestellvorgang zu Ende.
  4. Wollen Sie innerhalb des 2. HJ 2021 mehr als eine Pflegeeinrichtung an die TI anbinden, kontaktieren Sie uns zusätzlich über das Kontaktformular z. B. über den WebShop mit der Auswahl "individuelle Beratung zur TI" Gemeinsam erstellen wir anhand Ihrer Anforderungen ein individuelles §8 Abs. 8 konformes Angebot.
     

Fazit zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz:

KIM als intersektorales Kommunikationsmittel zwischen Ärzten und stationärer Pflege entspricht den Förderkriterien. Wenn für Ihre an die TI anzuschließende stationäre Pflegeeinrichtung noch ein Förderanspruch aus dem §8 Abs. 8 SGB XI besteht, empfehlen wir Ihnen ab zwei anzuschließenden Pflegeeinrichtung, die Kosten für den Anschluss der weiteren Pflegeeinrichtungen über die Förderung aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) abzuwickeln. Beachten Sie dabei, dass laufende Kosten durch das PpSG nicht förderbar sind.

Das FAQ zur Telematikinfrastruktur in der Pflege

Was ist die Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eines der größten IT-Projekte der Welt.

Die TI besteht aus einer Vielzahl von Bestandteilen und Komponenten. Ziel ist der sichere und verschlüsselte intersektorale Informationsaustausch und die Vernetzung aller Akteure im Bereich der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen im deutschen Gesundheitswesen sowie eine Anbindung an vergleichbare europäische Vorhaben für eine sichere, optimale und Patienten- bzw. Klienten zentrierte Versorgung.

Wer ist die gematik?

Die gematik, also die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, setzt die vom Gesetzgeber vorgegebenen Ziele um. Dazu werden Konzepte und Spezifikationen entwickelt, über Ausschreibungen Anbieter ausgewählt und deren Umsetzungen zertifiziert.

Die Gesellschafter der gematik sind gesetzlich geregelt. Größter Anteilseigner der gematik ist das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Welche TI Anwendungen sind für CGM Clinical SIC empfohlen anzuwenden?

Die gematik veröffentlicht auf der Seite TI SCORE, welche Anwendungen eine Nutzungsempfehlung erhalten haben.

Für CGM Clinical SIC finden Sie hier die offizielle Empfehlung.

Welche TI Anwendungen sind für CGM Clinical P&D empfohlen anzuwenden?

Die gematik veröffentlicht auf der Seite TI SCORE, welche Anwendungen eine Nutzungsempfehlung erhalten haben.

Für CGM Clinical P&D finden Sie hier die offizielle Empfehlung.

Wofür benötige ich einen Konnektor? 

Der Konnektor ist die Verbindung zwischen einer Pflegeeinrichtung und der Telematikinfrastruktur (TI). Der Konnektor hält die möglichen TI-Fachverfahren vor und spricht diese Dienste innerhalb der Telematikinfrastruktur an. Neue und erweiterte TI-Fachverfahren werden dem Konnektor durch Updates der internen Produkt Typ Versionen (PTVs) bekannt gemacht. Im Informationsmodell des Konnektors werden die eingesetzten Kartenterminals verwaltet.

Konnektoren werden ab 2024 als Managed TI in einem Rechenzentrum der CGM angeboten. Bei Interesse nehmen sie Kontakt mit uns auf.

Was ist ein VPN-Zugangsdienst?

Um den VPN-Zugangsdienst nutzen zu können und somit einen Zutritt zur sicheren Telematikinfrastruktur zu erhalten, ist ein Bundle an Voraussetzungen zu erfüllen. Benötigt werden ein Konnektor mit einem TI spezifischen VPN-Zugangsdienst, ein Kartenterminal mit gSMC-KT, eine SMC-B für die Authentifizierung der Institution und ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) zur Authentifizierung der Person.

Was ist ein Kartenterminal?

Das eHealth Kartenterminal ist eines von zwei Hardware Endgeräte, mit dem die Authentifizierung der Institution oder einer Person durchgeführt werden kann. Das Kartenterminal nimmt dazu als Micro-SIM die gerätespezifische Secure Module Card (gSMC-KT) und die SMC-B auf. Zusätzlich können im Kreditkartenformat ein eHBA sowie eine eGK aufgenommen werden.

Alternativ zu einem Kartenterminal neben der Tastatur kann auch ein in die Tastatur integriertes Kartenterminal genutzt werden. Hierzu ist der Austausch der bestehenden Tastatur für den PC oder des Terminals notwendig.

Was ist eine gSMC-KT? 

Die Karte authentifiziert das Kartenterminal gegenüber dem E-Health Konnektor und der Telematikinfrastruktur. 

Die Karte gewährleistet die Prüfung der Berechtigung des Zugriffs auf Versichertenstammdaten auf elektronischen Gesundheitskarten (eGK), die in das E-Health Kartenterminal online gesteckt werden, in dem die gSMC-KT installiert ist.

Was ist eine SMC-B?

Die SMC-B wird, im Regelfall als Micro-SIM, an einem der drei Karten-Slots am Kartenterminal eingeführt. Die SMC-B ist der "Schlüssel zur TI" und somit Voraussetzung für die Anmeldung des Konnektors mit dem VPN-Zugangsdienst an der TI und authentifiziert die Pflegeeinrichtung gegenüber der TI. 

Die SMC-B wird von der vertretungsberechtigten Person der Institution beantragt und auf diese für die Institution ausgestellt. In der Pflege übernimmt dies das elektronische Gesundheitsberuferegister eGBR.

Die Produktion der SMC-B übernimmt ein Vertrauensdienstanbieter (VDA) wie unser Partner D-Trust, als Tochter der Bundesdruckerei, die auch Ihren Personalausweis herstellt.

Die SMC-B ist approbierten Berufen vorbehalten. Für Kammern zur Kommunikation mit deren Mitglieder und gesetzlichen Krankenkassen wird die SMC-B Org ausgegeben. Für den Sektor der Sozialwirtschaft wird die SMC-B Pflege ausgegeben. Die Art der SMC-B entscheidet, was einer Organisation innerhalb der TI erlaubt wird.

Was ist der eHBA?

Der elektronische Heilberufeausweis (eHBA), ist die „Berechtigung“ einen Zugang zur Telematikinfrastruktur zu erhalten, um medizinische Daten von Patienten und Klienten einzusehen. Einrichtungen nach §72 SGB XI haben mindestens einen eHBA vorzuhalten, siehe dazu auch Frage 4 das Interview mit dem eGBR, andernfalls liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.

Mit der Einführung der ePA (Juli 2025) und der Erteilung einer Zugriffsberechtigung auf die elektronische Patientenakte (ePA) wird der eHBA, die eGK und ein Kartenterminal je Pflegeeinrichtung benötigt.

Mit Einführung des elektronischen Medikationsplans (2025) und der Möglichkeit der Kommentierung zu Medikamenten (vor. 2027) wird die Anzahl der notwendigen eHBAs in der Pflege weiter steigen.

Anträge für einen eHBA ist an das eGBR zu richten. Die TI Pauschale für die Pflege berücksichtigt (Stand 2024) max. zwei Zusatzpauschalen 

Die Produktion des eHBA übernimmt ein Vertrauensdienstanbieter (VDA) wie unser Partner D-Trust, als Tochter der Bundesdruckerei, die auch Ihren Personalausweis herstellt.

Was ist das eGBR?

Das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) ist für alle Mitarbeiter des Gesundheitswesen, ohne Kammerstruktur die Anlaufstelle für den Antrag für SMC-Bs und eBA bzw. eHBA. Durch Staatsverträge haben alle Bundesländer diese hoheitliche Aufgabe an das Bundesland NRW abgegeben. Das eGBR wir vom Regierungsbezirk Münster geführt. Direkte Links zu den Äntragen des eHBAs und der SMC-B entnehmen Sie den jeweiligen FAQ Beiträgen oder dem Startbeitrag „seien Sie TI-Ready“ dieser Seite.

Was ist die eGK?

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist der Ausweis des Versicherten des gesetzlichen Krankenversicherers. Innerhalb der TI ist die eGK die digitale Authentifizierung der Versicherten.

TI Fachanwendungen und TI Fachverfahren

TI Fachanwendungen

Sind Mehrwertanwendungen für die Nutzer der Telematikinfrastruktur, die verbindlich einer genauen technischen und organisatorischen Spezifikation folgen. Diese sind das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), Notfalldatenmanagement (NFDM), Elektronischer Medikationsplan (eMP), Qualifizierte Elektronische Signatur (QES), Kommunikation im Medizinwesen (KIM), die Elektronische Patientenakte (ePA) und das Elektronische Rezept (e-Rezept).

TI KIM Anwendungen

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheingung (eAU) oder der Elektronische Heil- und Kostenplan (eHKP) sind TI KIM Anwendungen, die einer genauen Spezifikation entsprechen. Die Spezifikation erlaubt es, dass Medizinische Informationsobjekte in einem Datenaustausch von Primär- zu Primärsystem möglich wird.

Wieviel Kartenterminals benötigen wir zum Anschluss an die TI?

Die kurze Antwort lautet, Sie benötigen für die ePA mindestens ein Kartenterminal (KT) je Pflegeeinrichtung. Das erklärt sich dadurch, dass durch ,ePA für Alle‘, als erstes die Möglichkeit zum Zugriff auf Medikationsdaten (eMP) in der ePA geboten wird. Klienten werden in den Pflegeeinrichtungen dazu Ihre ePA für Alle mit Hilfe der eGK für die Pflegeinrichtung freischalten. Dazu benötigen Sie mindestens ein Kartenterminal im Bereich der Klientenaufnahme.

Die lange Antwort lautet differenzierter. Bis die ,ePA für Alle‘ auch wirklich in der Pflegeeinrichtung ankommen wird, besteht die Möglichkeit, ein Kartenterminal für die SMC-Bs von je drei Pflegeeinrichtungen im Einzugsbereich der EDV-Abteilung z. B. Ihrem Rechenzentrum an die TI anzuschließen. Hintergrund ist, dass das Zertifikat des Kartenterminals, die gSMC-KT, eine Laufzeit von ca. 5 Jahren hat und dann getauscht werden muss. Es macht somit Sinn, die KTs in die dezentralen Pflegeeinrichtungen erst dann auszurollen, wenn die ersten Klienten Ihnen Ihre eMP via ePA bereitstellen können. Nach den Vorstellungen des BMG soll dies ab Juli 2025 möglich sein. Sie können somit zunächst den Anschluss an die TI sicherstellen und dann zeitlich verzögert die KTs ausrollen. Ob Sie dabei, die SMC-B weiterhin zentral im Einzugsbereich der EDV-Abteilung oder dezentral halten wollen, obliegt dem Träger, der die Maßnahmen zur Sicherung und Vermeidung des Verlust der SMC-B obliegt.

Können wir Ihnen weiterhelfen?
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