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Die Telematikinfrastruktur - immer auf der sicheren Seite

Konnektortausch - die TI erneuert sich

Das hochsichere Gesundheitsnetz

Die Telematikinfrastruktur (TI) wurde eingeführt, um die Versorgung im deutschen Gesundheitswesen noch besser zu machen. In Deutschland ist mit der TI in den letzten Jahren in gemeinsamer Kraftanstrengung ein hochsicheres Netz zwischen den Gesundheitsinstitutionen aufgebaut worden, das den sicheren Austausch von wichtigen, behandlungsrelevanten Patientendaten ermöglicht. 

Heute ist die TI eines der sichersten Gesundheitsnetzwerke der Welt. Aufgebaut wurde diese Infrastruktur nach einem besonderen Sicherheitskonzept, das nur Beteiligten am Gesundheitswesen mit zertifizierten Komponenten Zutritt erlaubt. Ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit des Systems sind die sogenannten Zertifikate in den TI-Komponenten. Diese sorgen dafür, dass sich nur zugelassene Komponenten mit der TI verbinden. Ohne gültiges Zertifikat kein Zutritt zur TI. 

Ablaufende Zertifikate

Die gematik hat Spezifikationen entwickelt, die diesen Zertifikaten ein Ablaufdatum mitgeben. Gemäß der Spezifikation laufen die ersten Zertifikate in Konnektoren, in Kartenterminals (gSMC-KT), sowie die ersten Institutionskarten (SMC-B) ab September 2022 aus. Damit Institutionen weiterhin in der TI arbeiten können, besteht aktiver Handlungsbedarf. Denn nach Ablauf der Zertifikate in den TI-Komponenten kann keine Verbindung zur TI aus der Institution mehr hergestellt werden. Das heißt, das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarten oder der Versand von KIM-Nachrichten, also auch die eAUs, sind dann nicht mehr möglich. 

Lösung für den Zertifikatsablauf

Gemäß der Beschlüsse der Vertreterversammlung der gematik müssen die TI-Hardwarekomponenten, deren Zertifikate bis August 2023 ablaufen, gegen neue Komponenten getauscht werden. In der Gesellschafterversammlung der gematik am 29.08.2022 wurden die zur Verfügung stehenden Alternativen zu einem Austausch der Konnektoren in den Praxen betrachtet. Das Ergebnis: Bei allen bis August 2023 ablaufenden Konnektoren ist der Austausch alternativlos und wurde als "die einzig sinnvolle Alternative" bestätigt. Für TI Komponenten, deren Zertifikate ab September 2023 ablaufen, werden Wahlmöglichkeiten für den TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung denkbar – neben dem Konnektortausch könnte es dann die Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung der TI-Gerätekarte oder einen Anschluss über eine Rechenzentrumslösung geben. 

Für die Konnektoren, deren Zertifikate bis August 2023 ablaufen, bedeutet dies, dass der aktuelle Konnektor in der Institution in einem Vor-Ort-Einsatz getauscht werden muss. Die Kartenterminals dagegen müssen nicht komplett getauscht werden; hier wird nur die gSMC-KT, also die Sicherheitsmodulkarte des Kartenterminals, durch eine neue ersetzt. Auch die SMC-B, die Praxiskarte, muss nach 5 Jahren ersetzt werden. 

Für Kunden mit einem Ablauf ab September 2023 ist noch nicht final definiert, welche Alternativen letztlich neben dem sicheren Hardwaretausch zur Verfügung stehen werden; seien Sie versichert, dass CGM die Entwicklungen um die Weiterführung der Telematikinfrastruktur immer sehr sorgfältig verfolgt und dies auch hinsichtlich der möglichen Alternativen tun wird. 

Mehrwerte schaffen durch den Tausch: 
KoCoBox MED+ der neuesten Generation

Getauscht wird gegen die neuste Konnektorgeneration der KoCoBox MED+, die am 10.06.2022 die Zulassung der gematik erhalten hat. Damit kann CGM gemeinsam mit ihren DVOs nicht nur die Weiterarbeit der Institutionen in der TI sichern, sondern verbindet den Tausch auch mit spürbaren Mehrwerten: Neue Produktgarantie, höchste Zuverlässigkeit, mehr Leistungsstärke, mehr Performanz und mehr Stabilität durch einen noch besseren Prozessor und einen größeren Arbeitsspeicher.

Unser Service: Überprüfen Sie Ihre Zertifikatsabläufe

Betroffene Institutionen werden frühzeitig von der CGM und von ihrem betreuenden Dienstleister vor Ort informiert. Wer selbst prüfen möchte, wann die Zertifikate in seiner Institution ablaufen, kann die Abläufe über die Eingabe seiner CGM Kundennummer und der Postleitzahl abfragen und direkt bestellen.

Erfahrungsbericht zum TI-Hardwaretausch

DVO Erfahrungsbericht:
LCE Medical IT GmbH

Am Standort Chemnitz ist Tobias Reimann, IT Consultant bei LCE Medical, fest im Boot für den Hardwaretausch bei seinen Kunden. Lesen Sie im Erfahrungsbericht mehr dazu.
 

Anwenderbericht:
HNO Alexander Donner, Solingen

Alexander Donner sagt: Keine Angst vor dem Hardwaretausch. Der Aufwand ist verhältnismäßig gering verglichen mit dem Aufwand, der entsteht, wenn die Praxis die Verbindung zur TI verliert. Lesen Sie hier mehr dazu. 

Anwenderbericht:
Zahnarzt Jan Tent, Koblenz

Zahnarzt Jan Tent ist TI-Anwender der ersten Stunde, daher hat der Austausch der Komponenten in seiner Praxis bereits stattgefunden. Er freut sich, dass die Installation vor Ort reibunglos war. Lesen Sie hier mehr dazu. 

Förderung des Hardwaretauschs

Die Höhe über die Förderung des Hardwaretausches für vertragsärztliche und vertragszahnärztliche Praxen steht fest. Das Angebot der CGM zum Hardwaretausch entspricht der Höhe des Erstattungsbetrags für Praxen. 

Finanzierung Ärztinnen und Ärzte
 

In der Vereinbarung zur Finanzierung zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 26.08.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro brutto festgeschrieben. Das Angebot der CGM entspricht damit dem Erstattungsbetrag.

Finanzierung Zahnärztinnen und Zahnärzte
 

In der Pauschalen-Vereinbarung zwischen der KZBV und dem GKV-
Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 14.09.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro festgeschrieben. Das Angebot der CGM entspricht damit dem Erstattungsbetrag.

Schritte zum Hardwaretausch

  • 1. Schritt: 
    Überprüfen Sie in unserem Prüfmodul, wann Ihre Institution vom Zertifikatsablauf betroffen ist und ob Handlungsbedarf besteht. 
  • 2. Schritt:
    Wenn Handlungsbedarf identifiziert wird, können die Komponenten aus einem auf die Institution abgestimmten, vorkonfigurierten Warenkorb heraus bestellt werden. 
    Die SMC-B ist bei einem Trusted Service Provider (z.B. D-Trust) zu bestellen. Kalkulieren Sie bitte für die Neubestellung der SMC-B mindestens drei Monate ein. Für die Neubestellung der SMC-B ist ein eHBA erforderlich. 
    Sobald Ihr Auftrag bei CGM erfasst und geprüft worden ist, erhalten Sie eine Bestelleingangsbestätigung mit allen relevanten Informationen inkl. des Codes zur Bestellung der SMC-B. 
  • 3. Schritt
    Vereinbaren Sie mit Ihrem DVO einen Termin zum Austausch der betroffenen Komponenten.
  • 4. Schritt: 
    Nehmen Sie den Termin zum Austausch wahr.
  • 5. Schritt
    Sie erhalten die Förderung für die neuen Komponenten. Informationen zum Erstattungsvorgang stellen wir Ihnen ab Verfügbarkeit auf dieser Seite zur Verfügung.

Bei Rückfragen steht Ihnen Ihr DVO zur Seite. Sie erreichen ihn telefonisch unter 0800 533 2829. Auch allen Kundinnen und Kunden ohne direkten DVO-Ansprechpartner helfen wir unter dieser Nummer selbstverständlich gerne weiter.

Kostenfreie Online-Informationsveranstaltung

Wir laden Sie herzlich ein, an unserer kostenfreien Online-Informationsveranstaltung „TI-Hardwaretausch kompakt“ teilzunehmen.

Wir geben Ihnen Antworten auf die Fragen:

  • Hintergrund: Weshalb laufen die Zertifikate der TI-Komponenten ab?
  • Handlungsbedarf: Wie erfahre ich, ob ich von ablaufenden Zertifikaten betroffen bin?
  • Welche Folgen hat es, wenn die Komponenten nicht rechtzeitig getauscht werden?
  • Wie läuft der Hardwaretausch in meiner Praxis ab?
  • Welches Angebot erhalte ich als CGM TI Bestandskunde?
  • Welche Förderungen gibt es?

Der Zertifikatsablauf - erklärt in 4 Minuten

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Häufige Fragen zum Thema Hardwaretausch
 

Themenblock: Zertifikate, Zertfikatsablauf, Hardwaretausch

Warum ist das Jahr 2022 für die TI ein besonderes Jahr? 

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist seit 2017 ein wichtiger Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Im Jahr 2022 wird die TI in Deutschland fünf Jahre alt. Bestimmungsgemäß steht nach fünf Jahren eine Erneuerung bestimmter Komponenten in den teilnehmenden Institutionen an. 

Was sind Zertifikate, wofür sind sie und warum laufen sie ab? 

Ein Zertifikat ist ein elektronischer Datensatz, der Identitätsinformationen enthält. Alle Angaben sind über kryptografische Verfahren sicher gegen Veränderungen geschützt. Das Zertifikat stellt die eindeutige Identität einer Komponente in der TI sicher. Trägermedium des Zertifikates ist eine Karte: der elektronische Heilberufsausweis, die SMC-B, im Konnektor die sogenannte gSMC-K und im Kartenterminal die gSMC-KT.

Die TI-Zertifikate bauen einen sogenannten Vertrauensraum auf, der dadurch gesichert ist, dass die gematik kontrolliert, welche Provider TI-Zertifikate erstellen und ausgeben dürfen. 

Die Telematikinfrastruktur wurde nach einem besonderen Sicherheitskonzept aufgebaut, das nur Beteiligten am Gesundheitswesen mit zertifizierten Komponenten Zutritt erlaubt. Denn: Medizinische Daten sind sehr sensibel und haben deshalb einen hohen Schutzbedarf. Ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit des Systems sind die sogenannten Zertifikate in den TI-Komponenten. Diese sorgen dafür, dass sich nur zugelassene Komponenten mit der TI verbinden. Die Kriterien der Sicherheitsarchitektur wurden von der gematik definiert und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) freigegeben. Das BSI empfiehlt Fristen für die Verwendung von kryptographischen Algorithmen und deren Schlüssel. Für die Zertifikate der TI ist eine Laufzeit von fünf Jahren empfohlen und umgesetzt worden.

Ein digitales Zertifikat ist also so etwas wie ein „elektronischer Personalausweis“, der es einer Person (Arzt, Apotheker etc.), einem Computer bzw. einem TI-Konnektor oder einer Organisation (Praxis, Klinik, Apotheke) ermöglicht, Informationen sicher auszutauschen. Genau wie ein Personalausweis stellt ein digitales Zertifikat Informationen über die Identität zur Verfügung. Zertifikate haben stets eine begrenzte Gültigkeitsdauer.

Welche TI-Komponenten sind vom Zertifikatsablauf betroffen? 

Alle Hardwarekomponenten besitzen Zertifikate und alle Zertifikate der in der Praxis befindlichen TI-Komponenten haben ein Ablaufdatum: der Konnektor, die Kartenterminals, die SMC-Bs und der eHBA. Dabei kann es sich um unterschiedliche Ablaufdaten handeln, stets fünf Jahre beginnend beim Datum der Produktion.

Was passiert, wenn die Zertifikate in den TI-Komponenten ablaufen? 

Ein Verbindungsaufbau zur TI ist dann nicht mehr möglich.

Woher weiß ich, ob meine Institution von Zertifikatsabläufen betroffen ist? 

Institutionen können einfach selbst überprüfen, ob und wann ihre Komponenten betroffen sind: auf der Website www.meine-ti.de/ti-erneuern steht eine Online-Hilfe bereit, die nach Eingabe der Kundennummer und der Postleitzahl über die Ablaufdaten der Zertifikate einer Institution informiert und Handlungsempfehlungen generiert.

Daneben erhalten Kunden, die mit einem CGM-Arzt- oder Zahnarztinformationssystem arbeiten, zusätzlich Hinweise über ihre Primärsoftware.

Was muss ich tun, wenn meine Zertifikate vor September 2023 ablaufen?  

Sie müssen Ihre Geräte bzw. Gerätekarten austauschen lassen. Ihr DVO nimmt hierzu frühzeitig mit Ihnen Kontakt auf, um Sie über die notwendigen Schritte bei ablaufenden Zertifikaten zu unterrichten und mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren. Abhängig von den Ablaufdaten der Zertifikate in Ihren Komponenten empfiehlt Ihnen Ihr DVO einen zeitgleichen oder zeitversetzten Austausch. Hierfür müssen zunächst die neue Komponenten durch die Praxis bestellt werden. Sollten Sie in diesem Jahr von Zertifikatsabläufen betroffen sein, ist vorausschauendes Handeln dringend notwendig.

In 3 Schritten zum Hardwaretausch:

  • 1. Schritt: Bestellen Sie die notwendigen neuen Komponenten. Kalkulieren Sie bitte für die Neubestellung der SMC-B mindestens drei Monate ein. Wichtiger Hinweis: für die Neubestellung der SMC-B ist ein eHBA erforderlich.
  • 2. Schritt: Vereinbaren Sie mit Ihrem DVO einen Termin zum Austausch der betroffenen Komponenten.
  • 3. Schritt: Sie erhalten die Förderung für die neuen Komponenten.
Warum muss die Hardware getauscht werden? Gab es keine anderen Lösungen?

Die Telematikinfrastruktur wurde nach einem besonderen Sicherheitskonzept aufgebaut, das nur Beteiligten am deutschen Gesundheitswesen mit zertifizierten Komponenten Zutritt erlaubt. Denn: Medizinische Daten sind sehr sensibel und haben deshalb einen hohen Schutzbedarf. Ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit des Systems sind die sogenannten Zertifikate in den TI-Komponenten. Diese sorgen dafür, dass sich nur zugelassene Komponenten mit der TI verbinden. Die Kriterien der Sicherheitsarchitektur wurden von der gematik definiert und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) freigegeben. Das BSI empfiehlt Fristen für die Verwendung von kryptographischen Algorithmen und deren Schlüssel. Für die Zertifikate der TI ist eine Laufzeit von fünf Jahren empfohlen und umgesetzt worden. 
Das Zertifikat auf der Karte und der Konnektor sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist möglich, sie physisch voneinander zu trennen, beide sind anschließend aber ohne Funktion. Ein Pairing mit einer neuen Karte ist nicht möglich und auch nicht zulässig. 
Gemäß Beschluss der Vertreterversammlung der gematik vom 28.02.2022 müssen die TI-Hardwarekomponenten gegen neue Komponenten getauscht werden. In der Gesellschafterversammlung der gematik am 29.08.2022 wurden nochmals die zur Verfügung stehenden Alternativen zu einem Austausch der Konnektoren in den Praxen betrachtet. Das Ergebnis: Bei allen bis August 2023 ablaufenden Konnektoren ist der Austausch alternativlos und wurde als die „einzig sinnvolle Alternative“ bestätigt. Für TI-Komponenten, deren Zertifikate ab September 2023 ablaufen, werden Wahlmöglichkeiten für den TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung denkbar – neben dem Konnektortausch könnte es dann die Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung der TI-Gerätekarte oder einen Anschluss über eine Rechenzentrumslösung geben.  
Bis August 2023 betroffene Institutionen sind deswegen aufgefordert, die zu tauschenden Komponenten frühzeitig zu bestellen.  

Müssen ausschließlich die Konnektoren von CGM ausgetauscht werden?

CGM Konnektoren sind die ersten Konnektoren am Markt, deren Zertifikate ablaufen, weil CGM bereits 2017 als Pionier ausgereifte, zugelassene Konnektoren anbieten konnte – rund ein Dreivierteljahr vor den Marktbegleitern. Grundsätzlich sind aber die Konnektoren aller Hersteller vom Ablaufen der Zertifikate betroffen und müssen handeln. 

Wer hat den Tausch der Konnektoren entschieden?

Der Austausch der Konnektoren nach 5 Jahren wurde aus guten Gründen von der gematik bei der Errichtung der TI so festgelegt und ist Teil der Sicherheitsarchitektur,  die der Gesetzgeber und die Körperschaften zum Schutz aller Beteiligten vorgegeben haben.

Kann ich mit dem Hardwaretausch noch warten, weil es vielleicht doch Alternativen geben wird? 

Die CGM-Konnektoren, deren Zertifikate bis August 2023 ablaufen, müssen getauscht werden, um die TI-Anbindung aufrecht zu erhalten. Wir verweisen hier auf die Meldungen der gematik vom 29.08.2022 und vom 30.08.2022

Meine Zertifikate laufen vor September 2023 ab. Muss ich die Hardware tauschen? 

In der Gesellschafterversammlung der gematik am 29.08.2022 wurden die zur Verfügung stehenden Alternativen zu einem Austausch der Konnektoren in den Praxen betrachtet. Das Ergebnis: Bei allen bis August 2023 ablaufenden Konnektoren ist der Austausch alternativlos und wurde als die "einzig sinnvolle Alternative" bestätigt. Für TI-Komponenten, deren Zertifikate ab September 2023 ablaufen, werden Wahlmöglichkeiten für den TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung denkbar – neben dem Konnektortausch könnte es dann die Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung der TI-Gerätekarte oder einen Anschluss über eine Rechenzentrumslösung geben. 

Für Kunden mit einem Ablauf ab September 2023 ist damit der Weg noch nicht final definiert; CGM hat die Entwicklungen um die Weiterführung der Telematikinfrastruktur aber immer sehr sorgfältig verfolgt und wird dies auch mit den möglichen Alternativen tun und die Kunden über die Möglichkeit in Kenntnis setzen. Für die Kunden, die jetzt den Konnektor tauschen werden, entsteht aber kein Nachteil: Unsere CGM Kunden bekommen einen neuen Konnektor mit neuer Garantie und mehr Leistungsstärke bei voller Kostenerstattung. 

Meine Zertifikate laufen im bzw. nach September 2023 ab. Was bedeutet das für meine Praxis?

In der Gesellschafterversammlung der gematik am 29.08.2022 wurden die zur Verfügung stehenden Alternativen zu einem Austausch der Konnektoren in den Praxen betrachtet. Das Ergebnis: Bei allen bis August 2023 ablaufenden Konnektoren ist der Austausch alternativlos und wurde als die "einzig sinnvolle Alternative" bestätigt. Für TI-Komponenten, deren Zertifikate ab September 2023 ablaufen, werden Wahlmöglichkeiten für den TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung denkbar – neben dem Konnektortausch könnte es dann die Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung der TI-Gerätekarte oder einen Anschluss über eine Rechenzentrumslösung geben.

Für Kunden mit einem Ablauf ab September 2023 ist damit der Weg noch nicht final definiert; CGM hat die Entwicklungen um die Weiterführung der Telematikinfrastruktur aber immer sorgfältig verfolgt und wird dies auch mit den möglichen Alternativen tun und die Kunden über die Möglichkeiten in Kenntnis setzen. Aktuell ist nur bekannt, dass nun innerhalb der gematik die Alternativen zum Hardwaretausch geprüft und definiert werden. Wenn Sie frühzeitig Planungssicherheit haben möchten, empfehlen wir den Weg des Austauschs, der komplett gefördert wird. 

Müssen die neuen Konnektoren auch nach fünf Jahren getauscht werden? 

Auch die Laufzeit der Zertifikate der neuen Konnektoren ist aus Sicherheitsgründen wieder begrenzt. Es ist aber nach aktuellem Stand davon auszugehen, dass zum Laufzeitende der jetzt eingetauschten Konnektoren der Übergang in die TI 2.0 stattfindet. 

Themenblock: Der Konnektor - Tausch gegen die neueste Generation

Was geschieht mit den alten Konnektoren?

CGM übernimmt beim Tausch der Geräte neben dem Sicherheitsaspekt selbstverständlich auch die Verantwortung für das Recycling bzw. die umweltgerechte Entsorgung. Nach der Außerbetriebnahme des Konnektors in der Institution durch den DVO erfolgt die Anmeldung des betroffenen Geräts in der TI zur Sperrung. Der DVO nimmt den Konnektor mit in sein sicheres Lager und verwahrt ihn dort, bis die Sperrung vollzogen ist. Von dort erfolgt die Überführung zu einem zertifizierten Unternehmen, das sich für die mechanische Zerstörung der sicherheitsrelevanten Bauteile und die Zuführung zur Wiederverwertung der wieder verwertbaren Teile verantwortlich zeichnet.

Welche Vorteile bringt der neue Konnektor?

CGM ist auf den Hardware-Tausch in den Praxen und Institutionen vorbereitet. Getauscht wird gegen die neuste Konnektorgeneration der KoCoBox MED+. CGM hat die Zulassung im Juni 2022 erhalten und damit fristgerecht vor den ersten Zertifikatsabläufen. 


Damit kann CGM gemeinsam mit Ihren DVOs nicht nur die Weiterarbeit der Institutionen in der TI sichern, sondern verbindet den Tausch auch mit spürbaren Mehrwerten: Neue Produktgarantie, höchste Zuverlässigkeit, mehr Leistungsstärke, mehr Performanz und mehr Stabilität durch einen noch besseren Prozessor und einen größeren Arbeitsspeicher. 


Nicht zuletzt wurde bei der Konstruktion auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz geachtet. Die KoCoBox MED+ weist einen im Marktvergleich sehr niedrigen Stromverbrauch aus und arbeitet ohne Lüfter völlig geräuschlos. Mit dem neuen Konnektor erhalten die Praxen somit ein modernes Gerät nach dem aktuellen Stand der Technik und profitieren wie bei jedem neuen Gerät von der neu auflebenden Garantiezeit.

Themenblock: Bestellung, Vor-Ort-Termin und Arbeitsalltag

Meine Zertifikate laufen vor September 2023 ab. 
Wie kann ich einen Termin für den Konnektortausch erhalten?

Die CGM informiert ihre Kunden frühzeitig über ablaufende Zertifikate und klärt über die Notwendigkeit des Konnektortauschs auf. Nach Bestellung der zu ersetzenden Komponenten durch die Institution erfolgt die Terminvereinbarung für einen Vor-Ort-Termin mit dem betreuenden DVO. 

Stehen ausreichend Servicetermine zur Verfügung? 

Ja, es stehen ausreichend Servicetermine zur Verfügung. Je früher Institutionen den Austausch planen, umso wahrscheinlicher ist die Terminierung eines für die Praxis günstigen Termins.

Muss ich für den Termin etwas vorbereiten?  

Um den Termin für den Hardwaretausch möglichst zeitschonend zu gestalten, können Sie im Vorfeld des Termins mithilfe einer Checkliste die notwendigen Vorbereitungen planen und nachhalten. So können die alten TI-Komponenten möglichst zügig deinstalliert, die neuen installiert und die Funktionsprüfungen der genutzten Dienste durchgeführt werden.

Kann CGM genug Geräte liefern? 

Ja, CGM hat sich frühzeitig Produktionskapazitäten gesichert und kann genügend Geräte liefern. 

Wann läuft mein Konnektor ab? 

CGM informiert ihre Kunden frühzeitig über ablaufende Zertifikate. Dies geschieht zum einen über eine postalische Kontaktaufnahme, seit Frühsommer 2022 auch über Systemmeldungen in den CGM Primärsystemen. Erster Ansprechpartner ist der DVO, der Dienstleister vor Ort, der zum weiteren Vorgehen beratend zur Seite steht und die Umstellung vornimmt. Seit Mai 2022 steht auch auf der Webseite www.meine-ti.de/ti-erneuern auch eine Online-Hilfe bereit, die nach Eingabe der Kundennummer und der Postleitzahl über die Gültigkeitsdauer der Zertifikate einer Institution informiert und Handlungsempfehlungen generiert.

Woher bekomme ich den Rabatt-Code für eine neue SMC-B Karte? 

Sobald Ihr Auftrag bei CGM erfasst und geprüft worden ist, erhalten Sie eine Bestelleingangsbestätigung mit allen relevanten Informationen inkl. des Codes zur Bestellung der SMC-B.

Meine Zertifikate laufen vor September 2023 ab. 
Welche Lieferfristen und Bestellfristen muss ich beachten? 

Institutionen sollten sich rund ein halbes Jahr vor Ablauf der Zertifikate mit dem Thema Hardwaretausch auseinandersetzen und die Komponenten bestellen. Für die Neubestellung der SMC-B müssen mindestens drei Monate einkalkuliert werden, da unter anderem für die Neubestellung der SMC-B ein eHBA erforderlich ist.
Bei Rückfragen steht Ihnen Ihr DVO zur Seite. Sie erreichen ihn telefonisch unter 0800 533 2829. Auch allen Kunden ohne direkten DVO-Ansprechpartner helfen wir unter dieser Nummer selbstverständlich gerne weiter.

In welcher Höhe wird der Konnektortausch refinanziert? 

In der Vereinbarung zur Finanzierung zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 26.08.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro brutto festgeschrieben. Ebenso wird in der Pauschalen-Vereinbarung zwischen der KZBV und dem GKV-Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 14.09.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro festgelegt. Das Angebot der CGM entspricht damit dem Erstattungsbetrag.

Wie kann ich einen Austausch-Konnektor und weitere TI-Komponenten bestellen?

Institutionen können einfach selbst überprüfen, wann ihre Komponenten betroffen sind: auf der Website www.meine-ti.de/ti-erneuern steht eine Online-Hilfe bereit, die nach Eingabe der Kundennummer und der Postleitzahl über die Ablaufdaten der Zertifikate einer Institution informiert und Handlungsempfehlungen generiert. Sollte eine Nachbestellung empfohlen werden, kann die Bestellung direkt über den vorkonfigurierten Warenkorb vorgenommen werden.

Wie kann ich die neue Hardware bestellen? 

Bitte bestellen Sie im Webshop unter www.meine-ti.de/ti-erneuern.

Ich kann mich im Portal für den Hardwaretausch mit meiner Kundennummer nicht einloggen, woran liegt das, was kann ich machen?

Sollte bei der Eingabe Ihrer Postleitzahl und Kundennummer (bitte verwenden Sie unbedingt die Kundennummer aus einem TI-Schreiben, z. B. letzte Rechnung über Servicepaket Betrieb) keine Werte angezeigt werden, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen DVO unter der Rufnummer 0800 553 2829. 

Im Portal werden mir bei Eingabe von PLZ und Kundennummer keine Ablaufdaten angezeigt, woran liegt das und was kann ich machen? 

Sollte bei Eingabe Ihrer Postleitzahl und Kundennummer (bitte verwenden Sie unbedingt die Kundennummer aus einem TI-Schreiben, z. B. letzte Rechnung über "Servicepaket Betrieb") keine Werte angezeigt werden, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen DVO unter der Rufnummer 0800 533 28 29.

Was verändert sich für mich nach dem Austausch der TI-Komponenten in meiner Praxis oder Institution?

Für Sie ändert sich nichts. Nach dem Austausch aller TI-Komponenten ist die volle Funktionalität der TI in Ihrer Praxis wiederhergestellt, auch die Abläufe sind unverändert.

Muss sich mein Praxisteam umstellen, wenn der neue Konnektor installiert wurde? 

Nein, das Team kann mit dem neuen Konnektor unverändert weiterarbeiten und wird ihn - abgesehen von den Vorteilen hinsichtlich Leistungsstärke und Performance, da gegen die neueste Konnektorgeneration getauscht wird - im Praxisbetrieb nicht wahrnehmen. 

Themenblock: Finanzierung 

In welcher Höhe wird der Konnektortausch refinanziert? 

In der Vereinbarung zur Finanzierung zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 26.08.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro brutto festgeschrieben. Ebenso wird in der Pauschalen-Vereinbarung zwischen der KZBV und dem GKV-Spitzenverband in der zuletzt geänderten Fassung vom 14.09.2022 wird ein Betrag von 2.300 Euro festgelegt. Das Angebot der CGM entspricht damit dem Erstattungsbetrag.

CGM hat den Preis angepasst. Gilt die Preisanpassung auch für Kundinnen und Kunden, die den Hardwaretausch bereits bei der CGM beauftragt haben? 

Die Preisanpassung gilt natürlich auch für alle Kundinnen und Kunden, die den Hardwaretausch bereits bei der CGM beauftragt haben. Der neue, reduzierte Preis für den TI-Hardwaretausch wird automatisch nach erfolgreicher Installation der neuen TI-Hardware in Rechnung gestellt. Die Kundinnen und Kunden müssen selbst nicht tätig werden. 

Welche Anträge muss ich für eine Finanzierung des neuen Konnektors stellen? 

Sobald der Weg der Erstattung bekannt ist, werden wir Ihnen als Service diese Informationen KV- und KZV-individuell auf dieser Webseite zur Verfügung stellen. 

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