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Gekommen, um zu bleiben: Diabetes-Patienten und Diabetologen wünschen sich Videosprechstunden auch nach Corona

22. April 2021 | Nicole Graf
Patientin nutzt Videosprechstunde
Ältere Frau nutzt die Videosprechstunde über das Notebook

Videosprechstunde mit Diabetikern

Viele Mediziner haben sie erst in der Pandemie so richtig kennen und schätzen gelernt: Die Videosprechstunde konnte sich seit März 2020 immer mehr als Alternative zum Arztbesuch vor Ort bewähren und die Nachfrage steigt stetig. Gerade in Disziplinen, in denen der Anteil der sprechenden Medizin hoch ist – wie etwa der Diabetologie – sind sich Ärzte wie Patienten einig: Die Videosprechstunde ist kein temporärer Effekt der Corona-Pandemie, sondern wird sich langfristig als Kommunikationskanal etablieren.

Hoher Kommunikationsbedarf bei Diabetikern

Der enge Austausch zwischen Arzt und Patient ist in der Diabetologie essentiell für eine erfolgreiche Behandlung. Dabei gibt es eine Reihe von Szenarien, in denen sich die Videosprechstunde als Kommunikationskanal anbietet – etwa die Abstimmung des weiteren Vorgehens, die Besprechung von Laborwerten oder Rückfragen. Diabetologen berichten, dass besonders unter Patienten von Typ-1- und Gestationsdiabetes die Nachfrage nach digitalen Kommunikationsmitteln hoch ist. Die minimale technische Ausstattung für die Durchführung einer Videosprechstunde ist bei den meist jüngeren betroffenen Menschen ohnehin vorhanden. Und sie wissen die Zeitersparnis durchaus zu schätzen, müssen sie doch nicht für jedes Arztgespräch den Weg in die Praxis antreten.

Knapp zwei Drittel nutzen heute Video

Den Eindruck von Patienten und Diabetologen belegen auch aktuelle Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und der Berliner Steinbeis-Hochschule: Gaben 2017 erst 40 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte an, Videosprechstunden einsetzen zu wollen, tun dies heute bereits 60 Prozent. Das große Potenzial der digitalen Kommunikation mit den Patienten entdeckten allen voran auch die Psychotherapeuten: Mehr als die Hälfte von ihnen verbucht einen hohen bis sehr hohen Anteil an Videosprechstunden mit Patienten.

Neun von zehn Ärzten wollen Videosprechstunden langfristig nutzen

Die KVWL erteilte bis heute rund 6.000 Genehmigungen für die Videosprechstunde. Im vierten Quartal 2019 gab es dagegen erst 92 Erlaubnisse. Insgesamt rechneten Mediziner in Westfalen-Lippe vom ersten bis zum dritten Quartal 2020 insgesamt 155.000 Videosprechstunden ab. 81.000 davon wurden von psychologischen, 10.000 von ärztlichen Psychotherapeuten und 24.000 von Haus- und Kinderärzten durchgeführt. Thomas Müller, Vorstandsmitglied der KVWL, äußerte sich deshalb bereits optimistisch, dass die 20-Prozent-Regelung bei der Abrechnung der Videosprechstunde gelockert werden könnte. Schließlich gab einer Befragung zufolge mit 90 Prozent der Ärztinnen und Ärzte, die die Videosprechstunde bereits nutzen, eine überwältigende Mehrheit an, auch in Zukunft weiterhin auf diese setzen zu wollen.

Digitale Kommunikationsplattform CLICKDOC: vereinfachter Austausch mit Diabetes-Patienten

Zeit und Aufwand auf allen Seiten sparen: Die Videosprechstunde ist schon heute eine effiziente Alternative zum Praxisbesuch vor Ort. Auch Diabetologen können ihre Beratungen über digitale Lösungen wie CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE nicht nur wie gewohnt abrechnen. Sie profitieren außerdem von einem Technikzuschlag der gesetzlichen Krankenkassen, einer Anschubfinanzierung und einem Zuschlag für die Authentifizierung neuer Patienten.

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