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„Ich sehe die virtuelle Sprechstunde in der Zukunft als unbedingten Teil der Praxis“

19. Januar 2021 | Simon Rusch

CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE

„Auch ohne Corona bietet die Videosprechstunde Vorteile“

Dr. Tim Knoop ist Hausarzt und Internist mit Praxis in Köln. Er nutzt CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE bereits seit einigen Monaten. Für uns Grund genug, ihn nach seinen Erfahrungen zu fragen.

 

Guten Tag, Herr Dr. Knoop, Sie waren bereits vor Einsatz der Videosprechstunde CGM-Kunde. Welche Praxissoftware haben Sie von uns im Einsatz?

Dr. Knoop: Wir nutzen die Praxissoftware CGM MEDISTAR

Mit dem modularen Aufbau von CGM MEDISTAR sind Sie ja bereits flexibel und gut aufgestellt. Was genau sprach für den zusätzlichen Einsatz von CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE und wo waren für Sie Hürden?

Dr. Knoop: Ich sehe die virtuelle Sprechstunde in der Zukunft als unbedingten Teil der Praxis. Dieses Angebot für die Patientinnen und Patienten muss bald jede Praxis vorhalten. Sie eignet sich insbesondere für junge und flexible Patienten, die aufgeklärt genug sind, sodass eine Untersuchung nicht unbedingt notwendig ist.

Hürden waren für mich am ehesten technische Fragen, der Datenschutz und die Bedienbarkeit. Allerdings ist CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE nach der Einrichtung relativ intuitiv nutzbar. Bei nicht richtig geschulten MFAs kann bei der Terminvergabe die Zuweisung der jeweiligen „Sprechzimmer“ schon mal problematisch werden.

Hier kann ja CLICKDOC ONLINE-TERMIN einiges erleichtern. Wie haben Sie Ihre Mitarbeiter ins Boot geholt?

Dr. Knoop: In der Corona-Zeit ist die Argumentation natürlich sehr einfach: Videosprechstunden machen Behandlungen möglich, ohne dass die Patienten in die Praxis kommen müssen, wo sie sich der Gefahr einer Ansteckung aussetzen würden. Masken sind bei einem Arzt-Patienten-Gespräch via Videosprechstunde nicht nötig, was Nähe schafft – trotz der Distanz. Gleichzeitig werden die Praxismitarbeiter vor einer Ansteckung geschützt, weil sie nicht mit potentiell infektiösen Patienten in Kontakt kommen.

Wie haben Sie CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE in Ihren Praxisalltag integriert?

Dr. Knoop: Derzeit führen wir zwei bis drei Videosprechstunden am Tag. Wenn Patienten bei uns anrufen und nach der Sprechstunde fragen, wird die Videosprechstunde aktiv von unseren Backoffice-Mitarbeitern angeboten. Auf der Praxis-Webseite und über Facebook werden aktiv die Vorteile herausgestellt. 

Einige ärztliche Mitarbeiter beschäftigen sich ausschließlich mit der Telemedizin. Sie macht in Coronazeiten rund ein Drittel der Sprechstunden aus.

Wie lange dauert eine Videosprechstunde im Schnitt? 

In der Regel dauert die virtuelle Sprechstunde etwa fünf Minuten. Viele Patientinnen und Patienten wünschen nicht unbedingt eine Untersuchung, sondern lediglich eine Beratung oder sie benötigen Formulare, die sie einfach per Videosprechstunde bei uns anfragen können.

Was würden Sie Kollegen mit eigener Praxis raten, die noch zögern?

Auch ohne Corona bietet die Videosprechstunde Vorteile: Flexible Planung der Sprechstunde nach den Kapazitäten der Kollegen, ohne sich von einem vollen Wartezimmer stressen zu lassen. Direkterer und verbindlicherer Kontakt als bei einer reinen Telefonsprechstunde. Und Videosprechstunden ermöglichen Homeoffice auch für uns Ärzte.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Dr. Knoop. Wir wünschen Ihnen alles Gute in der aktuellen Situation und werden Sie mit CLICKDOC VIDOESPRECHSTUNDE auch weiterhin nach Kräften unterstützen.

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