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Tipps & Tricks: Neuerungen zur ePA im Kurzüberblick

14. Oktober 2025
Glühbirne, die für die Tipps & Tricks von CGM TURBOMED steht.

Um die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) für Sie noch komfortabler zu gestalten, haben wir mit der neuen Version von CGM TURBOMED zahlreiche Verbesserungen umgesetzt. Sollten Ihnen diese Neuerungen aus der Update-Dokumentation 25.4.2 noch nicht bekannt sein, möchten wir Sie mit diesem Überblick gezielt darauf hinweisen. 

Erweiterung des ePA-Centers 

Patientinnen und Patienten legen über ihre ePA-App des jeweiligen Kostenträgers oder im direkten Kontakt mit der Kasse fest, ob sie dem Medikationsprozess zustimmen. Ob eine Zustimmung erfolgt ist oder nicht, sehen Sie nun direkt in der Kopfzeile des  ePA-Centers. 

Der Status kann über die Schaltfläche [erneut prüfen] jederzeit aktualisiert werden. 

Neuer Reiter [Metadaten] 

Für die Auswahloptionen [Dokumentenart] und [Dokumentenklasse] können im neuen Reiter [Metadaten] nun Favoriten markiert werden. Diese Einträge werden am Anfang der jeweiligen Auswahlfelder angezeigt, was eine schnellere Auswahl ermöglicht, ohne die Gesamtheit der Auswahlmöglichkeiten einzuschränken. 

Die Anpassung der Favoriten wird nach erneutem Öffnen des ePA-Centers übernommen. Die markierten Elemente sind durch einen vorangestellten Stern gekennzeichnet. 

Neuer Reiter [Einstellungen] 

Die bereits bekannten Möglichkeiten zu Widersprüchen und Zustimmungen aus dem Dialog [ePA Einstellungen] (Doppelklick auf das ePA-Icon im Patientendesktop) können jetzt auch im ePA-Center verwaltet werden: 

Außerdem stellen wir Ihnen für die Einwilligung zur Übermittlung von Ergebnissen genetischer Untersuchungen in die elektronische Patientenakte das Muster der KBV bereit. Das Muster erreichen Sie über die Schaltfläche „Öffnen“. 

Neu ist die Möglichkeit, patientenspezifisch zu konfigurieren, ob eAUs und eArztbriefe automatisch hochgeladen bzw. nach erfolgreichem Versand zum Upload angeboten werden sollen. Ein automatischer Upload setzt die Zustimmung des Versicherten zum Hochladen sensibler Dokumente voraus. 

Metadaten: Erweiterung der [Voreinstellungen Arzt] 

Um Dokumente in die elektronische Patientenakte hochzuladen, sind bestimmte Informationen zu Ihrer Praxis sowie zu den behandelnden Ärzten erforderlich – sogenannte „Metadaten“. Sie können einen Teil der Metadaten direkt in den Voreinstellungen hinterlegen. Dadurch erleichtern Sie den Upload-Prozess der Dokumente in die ePA, da die entsprechenden Felder automatisch befüllt werden. 

Mit dem aktuellen Update wurden die [Voreinstellungen Arzt] um die Angabe [Fachrichtung des Arztes] ergänzt. Die bisherige Bezeichnung des Feldes [Fachrichtung] wurde in [Fachrichtung der Institution] umbenannt. Zudem wurden die Auswahlmöglichkeiten um die aktuelle Fachrichtungen-Liste der gematik erweitert. 

Weitere Anpassungen 

Bereits beim Import erhalten PDF/A-Dokumente aus dem LDT-Import eine automatische Vorbelegung der Metadaten – vorausgesetzt, der optionale Schalter „PDF/A für ePA-Upload bei LDT-Import automatisiert erstellen“ ist in den Grundeinstellungen unter Laborimport aktiviert. Dadurch wird ein 1-Click-Upload im ePA-Center ermöglicht. Die Vorbelegung der Metadaten gilt ebenso für PDF/A‘s aus dem erweiterten Labordruck. 

Optimiertes Verhalten beim Upload von nicht ePA-konformen PDF/A-Formaten 

Beim Hochladen von nicht ePA-konformen PDF-Dokumenten erhalten Sie einen Hinweis: 

Über die Schaltfläche „Ja“ haben Sie die Möglichkeit, das betroffene Dokument zu konvertieren und den Upload erneut zu starten. Zusätzlich erscheint der Hinweis, dass das konvertierte Dokument in der ePA auf Vollständigkeit und Lesbarkeit zu prüfen ist. Optimalerweise sollten Dokumente bereits in CGM TURBOMED im zulässigen PDF/A-Format vorliegen. 

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