Deutschland

Das Universitätsklinikum Heidelberg und die CompuGroup Medical schließen ihre Konzeptpartnerschaft erfolgreich ab

14. April 2026
Bericht zu CGM CLINICAL RCM

Das Ergebnis: eine fundierte Ist-Analyse der Erlössicherungsprozesse sowie ein übertragbares Migrationsmodell zur SAP IS-H Ablösung.

 

Das UKHD, ein universitärer Maximalversorger, steht vor der Herausforderung, die branchenspezifische Abrechnungslösung SAP IS-H abzulösen. Es geht um nicht weniger als ein hochkomplexes, über Jahre individualisiertes System, das tief in Klinikprozesse, Forschung und Lehre eingebunden ist, zu migrieren. Ohne dabei die Versorgungsqualität, die Sicherung der Erlöse für das umfassende Leistungsspektrum des UKHD und die Datenkontinuität zu gefährden. Zusätzlich erschwert durch parallel laufende IT-Projekte und Strukturveränderungen.

Von Juli 2024 bis Oktober 2025 analysierte das Projektteam gemeinsam alle Prozesse rund um die Erlössicherung, von der Patientenadministration über Leistungserfassung, Kodierung und Controlling bis zur Finanzbuchhaltung. Die Ergebnisse der durchgeführten tiefgreifende Analyse zeigen im Detail die Vielschichtigkeit der Abrechnung und ihre enge Verknüpfung mit vielen klinischen Abläufen.

Für die weitere Entwicklung von CGM CLINICAL RCM wurden konkrete Use-Cases identifiziert, um z. B. die Anforderungen einer Forschungseinrichtung, eines Transplantationszentrums oder eines Zentrums für Seltene Erkrankungen zu erfüllen. Zudem validierte das CGM-Team das Vorgehensmodell für IST-Analyse und IS-H-Ablösung im Projekt.

Ist-Analyse als Basis für die Zieldefinition

Für das UKHD war es wichtig, die Stärken der bestehenden Lösung zu erkennen und beizubehalten. Gleichzeitig sollte der Optimierungsbedarf klar benannt werden.  “Wir haben in systematischen Prozessanalysen, Workshops und Hospitationen identifiziert, wo Prozesse erhalten bleiben können, aber auch Workarounds und Schwachstellen aufgedeckt, die Abläufe unnötig kompliziert machen und für Frust bei den Mitarbeitenden sorgen“, so Elena Fomin, Business Development Managerin bei der CGM. “Besonders freut uns, dass erste  Verbesserungen auf Basis der Erkenntnisse bereits im Verlauf des Projekts umgesetzt wurden.”

“Die SWOT-Analyse war für uns sehr hilfreich, da sie die IT mit den Anwendenden zusammengebracht hat.“ bestätigt Roland Nitschke, Geschäftsbereichsleiter Erlösmanagement am UKHD. “Wir haben in der Konzeptpartnerschaft mit CGM auch unsere Prozesssicht geschärft und die Methoden verbessert, wie wir Prozesse betrachten. “

“Die Ergebnisse sind für uns eine sehr gute Basis für die weitere Ist-Analyse und Soll-Konzeptionierung im Rahmen unserer Vorbereitungen auf die anstehende KIS-Ausschreibung.“ Stellt Oliver Reinhard, Leiter des Zentrums für Digitalisierung und Informationstechnologie, fest. „Die Zusammenarbeit mit CGM in der Konzeptpartnerschaft hat uns hier definitiv weitergebracht.“

Ein übertragbares Modell für die sichere IS-H Transformation

„Das Ergebnis der Konzeptpartnerschaft reduziert Projektrisiken und beschleunigt die IS‑H‑Ablösung, auch für andere Kliniken“, resümiert Elena Fomin, Business Development Managerin für CGM CLINICAL RCM.

„Die Erkenntnisse fließen direkt in Produkt- und Implementierungsstandards ein und unterstützen uns bereits jetzt dabei, die IS‑H‑Ablösung strukturiert und sicher in weiteren Projekten umzusetzen.“

Kontakt

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