In unserem aktuellen Interview stellen wir Ihnen unser neues Teammitglied Simone Wortelen vor. Als UX-Designerin im Produktmanagement arbeitet sie daran, komplexe Abläufe in der Reha-IT einfacher, sicherer und übersichtlicher zu machen. Sie erklärt, was sich hinter dem Begriff „User Experience“ verbirgt, warum diese im Gesundheitswesen so wichtig ist und woran sie aktuell bei CGM arbeitet, unter anderem an der ersten mobilen App für CGM REHA.
Simone, was hat dich an der Rolle als UX-Designerin im Produktmanagement bei CGM besonders gereizt?
"Mich reizt die Arbeit mit komplexen, fachlich anspruchsvollen Anwendungen. Im Gesundheitswesen geht es nicht nur um „schönes Design“, sondern darum, Abläufe sicherer, effizienter und benutzerfreundlicher zu machen. Mein Ziel ist, Oberflächen so zu gestalten, dass sie im Alltag entlasten: weniger Klicks, klarere Informationen, weniger Fehlerquellen. Ich möchte die Zufriedenheit und das Vertrauen unserer Anwender steigern."
Was ist UX und warum ist UX im Gesundheitswesen so wichtig?
"UX steht für „User Experience“, also das gesamte Nutzungserlebnis mit einer Software: Wie gut finde ich mich zurecht? Unterstützt mich das System? Wie leicht ist es zu bedienen? Wie schnell komme ich zum Ziel? Wie verständlich sind Inhalte und Abläufe? Wie fühlt es sich an?
UX stellt sicher, dass technische Lösungen an den Bedürfnissen der Endanwender ausgerichtet sind. Gerade im Gesundheitswesen, wo Zeitdruck, komplexen Informationen und hohe Verantwortung zeitgleich herrscht, ist das entscheidend. Gute User Experience hilft, Abläufe sicherer und schneller zu gestalten, Fehler und Frust zu vermeiden. Damit Fachkräfte entlastet werden und mehr Zeit für ihre Patienten haben."
Welche Erfahrungen bringst du mit, die für unsere CGM-Kunden besonders wertvoll sind?
"Ich habe viele Jahre in der Medizintechnik gearbeitet und Software für Kliniken sowie Praxen mitentwickelt. Dabei ging es immer darum, komplexe Inhalte einfach und sicher bedienbar zu machen, auch unter strengen gesetzlichen Vorgaben. Diese Erfahrung hilft mir, medizinische und organisatorische Anforderungen in gut nutzbare Oberflächen zu übersetzen."
Wie gehst du vor, um die Bedürfnisse der Nutzer in gute Lösungen zu übersetzen?
"Am liebsten bin ich nah am Anwender: dort kann ich konkrete Probleme verstehen, beobachten und zuhören. Von ersten Skizzen und Prototypen bis zum Usability-Test begleite ich den gesamten Prozess. Ziel ist eine App, die im Alltag „mitdenkt“, Fehler reduziert und Arbeitsalltag spürbar erleichtert."
Woran arbeitest du gerade? Worauf können sich unsere Kunden freuen?
"Aktuell arbeiten wir an der ersten App für CGM REHA. Damit sollen Informationen rund um Therapie und Patienten direkt am Ort des Geschehens verfügbar sein, und die Dokumentation kann schnell und einfach vor Ort erfolgen. Das entlastet, verbessert die Übersicht und ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Klinikalltag."
Was sollten unsere Kunden über dich persönlich wissen?
"Mir ist wichtig, dass Technik im Alltag einfach funktioniert und wirklich entlastet. Ich möchte genau verstehen, warum etwas nicht gut läuft, frage viel nach und nehme Kritik an der Usability sehr ernst. Wenn am Ende jemand sagt: „Das nimmt mir wirklich Arbeit ab“, dann war meine UX-Arbeit erfolgreich."