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Die Sana Klinken Landkreis Biberach bringt die Dokumentation zum Patienten - Mobile Pflege mit CGM MEDICO TOUCH

13. Oktober 2026 | Rebecca Stappen

In den Sana Kliniken Landkreis Biberach ist CGM MEDICO TOUCH ein zentrales Element der Digitalisierungsstrategie. Es soll Pflegeprozesse spürbar erleichtern und die digitale Fieberkurve ans Patientenbett bringen.

Der digitale Wandel im klinischen Alltag wird maßgeblich von Ksenija Gajski, Leiterin Klinische Prozesse & Qualitätsmanagement, und Andreas Kehm, gelernter Krankenpfleger und Pflegefachkraft für Notfallpflege, vorangetrieben.

Beide kennen das Haus aus langjähriger Praxis und bilden heute die Schnittstelle zwischen IT und Stationsalltag. Ihre Aufgabe ist es, digitale Lösungen so zu gestalten, dass sie die täglichen Abläufe der Mitarbeitenden spürbar erleichtern.

Im Gespräch schildern sie, wie CGM MEDICO TOUCH in Biberach genutzt wird, welche Aufgaben heute direkt am Bett dokumentiert werden und in welchen Bereichen die mobile Erweiterung von CGM MEDICO den größten Nutzen stiftet.

Ausgangssituation: Von der gewachsenen CGM MEDICO-Welt zur mobilen Ergänzung

Das Biberacher Zentralklinikum ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit einem breiten Spektrum internistischer und chirurgischer Fachabteilungen. Mit einem innovativen Klinikneubau ist das 400-Betten-Haus seit September 2021 ein zentraler Faktor auf dem Gesundheitscampus am Hauderboschen.

Im Zuge des Umzugs in einen modernen Neubau und mit den Fördermöglichkeiten des Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) haben die Sana Kliniken Landkreis Biberach ihre klinischen Prozesse konsequent digitalisiert: Die digitale Fieberkurve und das Pflegeprozessmanagement wurden eingeführt, parallel dazu wurde CGM MEDICO TOUCH als mobile Erweiterung etabliert.

<span>Ksenija Gajski, Leitung Klinische Prozesse & Qualitätsmanagement, </span><span>Sana Kliniken Landkreis Biberach</span>

CGM MEDICO TOUCH ist für uns ein Baustein unserer Digitalisierungsstrategie: Wir wollen keine Insellösungen, sondern durchgängige, mobile Prozesse – von der digitalen Fieberkurve bis zur Dokumentation direkt am Patientenbett.

Ksenija Gajski, Leitung Klinische Prozesse & Qualitätsmanagement, Sana Kliniken Landkreis Biberach

Projektansatz: CGM MEDICO TOUCH als integraler Bestandteil der digitalen Fieberkurve

Für die Einführung von CGM MEDICO TOUCH war von Beginn an klar, dass die Lösung nicht als technisches Zusatzmodul verstanden werden sollte, sondern als integraler Bestandteil der digitalen Fieberkurve.

Bereits 2023 begann das Team, CGM MEDICO TOUCH zu konfigurieren und in die Prozesse einzubetten. Im Herbst ging das System mit den ersten Stationen in den Regelbetrieb, der Rollout war bis Jahresende abgeschlossen. Heute sind flächendeckend Tablets mit der mobilen Lösung auf den Stationen im Einsatz und fest in den Pflegealltag integriert.

Ksenija Gajski beschreibt die Zielsetzung so: „Unser Anspruch war, die digitale Fieberkurve wirklich bis ans Patientenbett zu bringen“, betont sie. „Mit CGM MEDICO TOUCH können wir die Dokumentation dort machen, wo sie entsteht – das ist ein wichtiger Schritt für den Alltag auf Station.“

Die Tablets sind in den Stationsablauf eingebunden: Pflegefachkräfte nehmen sie auf ihren Durchgangswagen mit zu den Patienten und nutzen sie für Vitalzeichen, Pflegemaßnahmen, Verlaufs- und Wunddokumentation. Mobile Dokumentation ist damit kein Sonderprozess, sondern Teil der täglichen Routine.

Wundfotografie: Aus komplexem Prozess wird ein Handgriff

Besonders deutlich ist der Nutzen von CGM MEDICO TOUCH in der Wundfotografie. Vor der Einführung der Lösung war die bildgestützte Dokumentation von Wunden, Drainagen und ähnlichen Befunden mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden.

Kameras mussten gesucht, Speicherkarten ausgelesen und Bilder über Umwege in das System übertragen werden – immer unter strengen Vorgaben der IT-Sicherheit. Für das Wundmanagement war dies ein wiederkehrendes Hindernis, um eine lückenlose und aktuelle Dokumentation sicherzustellen.

Mit CGM MEDICO TOUCH hat sich dieser Prozess grundlegend verändert. Wunden können direkt am Patientenbett fotografiert und unmittelbar in CGM MEDICO dokumentiert werden. Die Fotografie ist heute ein selbstverständlicher Bestandteil strukturierter Wund- und Spezialdokumentationen, die über das Tablet erfasst werden. Die Mitarbeitenden im Wundmanagement nutzen ihr Tablet täglich, und auch der OP arbeitet mit CGM MEDICO TOUCH, um Bildmaterial schnell und sicher im KIS zur Verfügung zu haben.

Andreas Kehm fasst den Unterschied pragmatisch zusammen: „Früher war die Fotodokumentation ein riesenkompliziertes Konstrukt“, sagt er. „Mit CGM MEDICO TOUCH ist das in einer Sekunde erledigt. Das war für uns die größte Funktion, die wir so gar nicht im Blick hatten – und heute nutzen wir sie jeden Tag.“

Die zuvor aufwendigen Arbeitsschritte sind damit auf wenige intuitive Bedienhandlungen reduziert worden. Das steigert sowohl die Dokumentationsqualität als auch die Akzeptanz für digitale Prozesse im Wundmanagement und in Spezialbereichen.

Andreas Kehm, Klinische Prozesse & Qualitätsmanagement, Sana Kliniken Landkreis Biberach

Früher war die Wundfotografie ein komplizierter Prozess. Mit CGM MEDICO TOUCH ist das nun in einer Sekunde erledigt – das hat unseren Pflegealltag spürbar vereinfacht.

Andreas Kehm, Klinische Prozesse & Qualitätsmanagement, Sana Kliniken Landkreis Biberach

Pflegeprozesse am Bett: Vitalwerte, Pflegemaßnahmen und Verlaufsdokumentation

Auch in den allgemeinen Pflegeprozessen wirkt CGM MEDICO TOUCH in den Stationsalltag hinein. Pflegefachkräfte nehmen die Tablets mit auf ihre Durchgangswagen und dokumentieren direkt vor Ort Vitalwerte, Pflegemaßnahmen und pflegerische Verläufe.

In der Anfangsphase wurden nahezu alle Vitalzeichen über CGM MEDICO TOUCH erfasst. Mit der späteren Einführung von Spot-Monitoren, die Vitaldaten automatisiert in die digitale Fieberkurve übertragen, wurden viele dieser Schritte technisch ergänzt. Das Tablet bleibt dennoch ein wichtiges Werkzeug, insbesondere für zusätzliche Beobachtungen und Maßnahmen, die unmittelbar situativ dokumentiert werden sollen.

Eine besondere Rolle spielt die mobile Lösung bei der Verlaufsdokumentation in der Pflege. Einzelne Mitarbeitende nutzen auf dem Tablet eine sprachgestützte Eingabe, um Verläufe zu erfassen, statt ausschließlich über die Tastatur zu arbeiten. Das erleichtert insbesondere dort den Alltag, wo die klassische Texteingabe als umständlich empfunden wird und unterstützt eine vollständige Dokumentation direkt am Bett.

Die Einträge werden wie gewohnt im Patientenkontext gespeichert und fügen sich nahtlos in die bestehende Dokumentationsstruktur ein. So trägt CGM MEDICO TOUCH dazu bei, unterschiedliche Eingabeformen im Pflegealltag zu unterstützen und Hürden bei der Dokumentation zu senken.

Bedienbarkeit und Schulung: Intuitiv und nah an vertrauten App-Konzepten

Ein zentraler Vorteil aus Sicht von Andreas Kehm ist die Bedienbarkeit von CGM MEDICO TOUCH. Die Oberfläche orientiert sich an gewohnten App-Konzepten: Symbole und Schaltflächen sind eindeutig, die Navigation folgt einer klaren Struktur, und die Benutzerführung ist auf mobile Nutzung ausgelegt.

Neue Mitarbeitende, die ohnehin mit Smartphones und Tablets vertraut sind, finden sich schnell zurecht, ohne dass umfangreiche Schulungen erforderlich wären. In den Standard-Einweisungen zu CGM MEDICO wird TOUCH als selbstverständliche Erweiterung vorgestellt; der zusätzliche Aufwand für die Schulung ist überschaubar und wird eher als praktische Ergänzung wahrgenommen.

„Für alle, die mit Smartphones und Tablets hantieren, ist CGM MEDICO TOUCH relativ schnell zu erlernen“, sagt Kehm. „Man braucht keine große Einweisung. Wenn ich verstanden habe, was ein Pluszeichen in einer App bedeutet, finde ich mich sofort zurecht.“

Gerade neue Kolleginnen und Kollegen, die die Zeit der Papierdokumentation nicht mehr kennen, nehmen das System als Teil moderner Pflegearbeit wahr – und nicht als zusätzliche Hürde.

Technische Stabilität: Verlässlicher Baustein im digitalen Klinikalltag

Aus der Perspektive der Verantwortlichen für digitale klinische Prozesse ist die technische Stabilität ein wesentlicher Punkt. CGM MEDICO TOUCH arbeitet als eigenständiger Dienst, der mit dem CGM MEDICO System verbunden ist. Läuft der TOUCH-Server, steht die mobile Lösung verlässlich zur Verfügung.

Störungen oder unerklärliche Fehlersituationen sind selten. Für das Team, das die digitale Prozesse koordiniert, ist dies ein wichtiger Vorteil: In einer Umgebung, in der viele Systeme miteinander verzahnt sind, ist eine mobile Lösung, die „einfach läuft“, eine spürbare Entlastung.

Die Pflegefachkräfte erleben CGM MEDICO TOUCH im Alltag als verlässlich: Wenn das Tablet eingeschaltet und verbunden ist, stehen die Funktionen zur Verfügung. Die Kombination aus stabiler Technik und intuitiver Bedienung trägt wesentlich zur Akzeptanz des Systems bei.

Fazit: CGM MEDICO TOUCH als bewährter Baustein eines modernen Dokumentationskonzepts mit Entwicklungsperspektive

Im Ergebnis steht CGM MEDICO TOUCH im Sana Klinikum Biberach für eine mobile Ergänzung, die die etablierten CGM-MEDICO-Prozesse sinnvoll erweitert. Die digitale Fieberkurve endet nicht mehr am Stations-PC, sondern reicht bis ans Patientenbett; die Wundfotografie ist vom aufwendigen Prozess zur Selbstverständlichkeit geworden; pflegerische Verläufe und Maßnahmen können an Ort und Stelle erfasst werden.

Natürlich ist CGM MEDICO TOUCH zugleich eine Lösung in Entwicklung. Die Sana Kliniken Landkreis Biberach nutzen die vorhandenen Funktionen intensiv; sehen aber gleichzeitig auch weitere Potenziale für die Lösung um die mobile Dokumentation vor allem bei Ärzten zu stärken. Ksenija Gajski bringt es auf den Punkt: „Wir sehen, dass CGM MEDICO TOUCH schon heute konkrete Erleichterungen bringt“, sagt sie. „Mit weiteren Funktionen wird die Lösung noch stärker in den Alltag hineinwachsen – vor allem dort, wo wir direkt am Patienten dokumentieren.“

Für das Haus ist klar: CGM MEDICO TOUCH hat sich als Baustein eines modernen, digitalen Dokumentationskonzepts bewährt – und wird mit seiner laufenden Weiterentwicklung noch stärker dazu beitragen, klinische Prozesse effizient und praxisnah zu gestalten.

Sana Kliniken Landkreis Biberach

Die Sana Kliniken Landkreis Biberach ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit einem vielfältigen Spektrum an Fachabteilungen und einem hohen Anteil an Notfall- und Akutversorgung.

 

Als Teil der Sana Kliniken leistet das Haus einen wesentlichen Beitrag zur stationären Versorgung der Region und verbindet moderne medizinische Angebote mit einem konsequent weiterentwickelten digitalen Umfeld.

 

Jährlich werden mehrere tausend Patientinnen und Patienten stationär sowie ambulant versorgt. Durch die enge Verzahnung von klinischer Praxis, Qualitätsmanagement und digitaler Prozessgestaltung stellt das Sana Klinikum Biberach eine hochwertige Patientenversorgung sicher und nutzt Lösungen

wie CGM MEDICO und CGM MEDICO TOUCH, um medizinische und pflegerische Abläufe effizient und sicher zu unterstützen.