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Unkompliziert und schnell Patienten für klinische Studien identifizieren

18. Januar 2021 | Nicole Graf
Laptop mit Stethoskop

Behandlungsmöglichkeiten für austherapierte Patienten

Klinische Studien sind die Grundlage für den Fortschritt in der Therapie von Erkrankungen. Gerade bei Patienten, die als austherapiert gelten, besteht die Möglichkeit, durch die Teilnahme an einer klinischen Studie den Gesundheitszustand zu verbessern. Für die Rekrutierung der Teilnehmer sind Organisationen, die Studien durchführen, auf die Mithilfe von niedergelassenen Ärzten angewiesen.

Potenzielle Studienteilnehmer werden nur selten identifiziert

Etwa 97,7 Prozent aller Arzt-Patienten-Gespräche finden im niedergelassenen Arztbereich statt (Quelle: Statistisches Bundesamt und OECD Health at a Glance). Viele dieser Patienten würden für eine klinische Studie grundsätzlich infrage kommen. Allerdings stehen dem Arzt in der Regel nur wenige Minuten für seinen Patienten zur Verfügung – zu wenig Zeit, um die passende Studie zu suchen und auf alle Patientenfragen einzugehen. Der durch ein volles Wartezimmer entstehende Zeitdruck verhindert somit meist die Erwägung, einen Patienten für die Teilnahme an einer Studie vorzuschlagen. Dabei liegen die Vorteile von klinischen Studien klar auf der Hand: Patienten werden besonders engmaschig betreut und regelmäßig fachärztlich untersucht. Bei einer randomisierten Gruppe von Teilnehmern wird in der Regel eine neue Behandlung angewendet, die der breiten Öffentlichkeit noch nicht zugänglich ist. Gerade für schwerkranke Patienten, die als austherapiert gelten, besteht darin eine große Chance. Nicht zuletzt leisten die Teilnehmer einen wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt und können damit auch anderen Patienten helfen.

Automatische Prüfung auf Studieneignung

Um Ärzte bei der Identifikation von möglichen Studienteilnehmern zu unterstützen, ist in Verbindung mit den Praxissoftwaresystemen von CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) die Freischaltung des GHG StudienFinders möglich. Anhand der im Arztinformationssystem erfassten Informationen erkennt der angebundene Service, ob ein Patient für ein klinisches Forschungsprojekt infrage kommt, und weist den behandelnden Arzt darauf hin. Über eine benutzerfreundliche Vorprüfung kann schnell und einfach die Eignung des Patienten für die Studie geprüft werden. Ist der Patient einverstanden, kann der Arzt zudem den Kontakt zum Prüfzentrum in der Nähe (z. B. Universitätsklinik) herstellen. Der Zeitaufwand ist minimal und der Ablauf in der Praxis wird nicht gestört. Zusätzlich wird der Arzt für seinen eigenen Aufwand in Anlehnung an die GOÄ vergütet.

Der GHG StudienFinder ist Bestandteil des kostenlosen Assistenzsystems GHG Praxisdienst und kann aktuell über die Arztsysteme CGM ALBIS, CGM M1 PRO, CGM MEDISTAR und CGM TURBOMED genutzt werden.

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