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Patient, Arzt und Apotheker ziehen an einem Strang: eMP erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit

24. März 2021 | Nicole Graf
Elektronischer Medikationsplan erhöht Sicherheit

Elektronischer Medikationsplan ermöglicht einfachen und schnellen Überblick

Eine Therapie steht und fällt nicht selten mit der korrekten Einnahme verschiedener Medikamente. Vergessen Patienten eine Pille oder nehmen sie sie in falscher Dosierung ein, kann das schwerwiegende Folge haben. Ähnliches gilt, wenn Ärzte oder Apotheker Wechselwirkungen übersehen. Der elektronische Medikationsplan (eMP) verschafft den notwendigen Überblick und erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit.

Falsche Einnahme von Medikamenten birgt Risiken

Fünf Prozent aller Krankenhauseinweisungen sind auf die falsche Einnahme von Medikamenten und ihre Nebenwirkungen zurückzuführen. Diese Erkenntnis zeigt, dass sowohl Patienten als auch Ärzte Unterstützung brauchen, wenn es darum geht, die richtigen Arzneimittel korrekt zu verschreiben bzw. einzunehmen. 

Sichere Medikationsentscheidungen treffen

Insbesondere für Menschen, die viele Präparate einnehmen, kann eine vollständige Übersicht über verschriebene Arzneien und deren Dosierung lebensrettend sein. Jederzeit kann der Patient dann nachlesen, wann er welches Medikament wie einnehmen muss. Das gilt auch für nicht verordnete, zur Selbstmedikation erworbene Arzneimittel. Hier übernehmen Apotheken die entscheidende Rolle und dokumentieren die empfohlenen Medikamente sowie deren Einnahme. Auf dieser Basis könnten sich Behandler schnell einen fundierten Überblick darüber verschaffen, wie der Patient medikamentös eingestellt ist, und sichere Entscheidungen hinsichtlich der weiteren Medikation treffen. 

Digital jederzeit und überall verfügbar

Ein erster Schritt in die richtige Richtung wurde durch die Einführung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) gemacht. Allerdings war dieser bis dato lediglich in Papierform verfügbar. Allzu oft gingen entsprechende Ausdrucke verloren. Die Einführung des elektronischen Medikationsplans ist daher der folgerichtige nächste Schritt: Werden einem Patienten drei oder mehr Medikamente verschrieben, kann er den behandelnden Arzt künftig darum bitten, den elektronischen Plan auf seiner eGK zu speichern. Als solcher ist er unabhängig von Ort und Zeit immer dann abrufbar, wenn er gebraucht wird.

Arzneimitteltherapiesicherheit erhöhen

Auf Wunsch des Patienten kann der eMP von seinen behandelnden Ärzten, aber auch vom Apotheker gelesen und bearbeitet werden. Durch die Zusammenführung aller Informationen zur Medikation leistet der digitale Plan einen zentralen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit. Denn sowohl Arzt als auch Apotheker können die strukturierten Informationen zur Prüfung der Sicherheit der Arzneimitteltherapie (AMTS-Prüfung) verwenden.

TI-Anwendungen heben das Gesundheitswesen aufs nächste Level

Der eMP ist nur eine von vielen bereits verfügbaren und geplanten Mehrwertanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Die TI zielt darauf ab, das gut funktionierende Gesundheitswesen in die Strukturen einer digitalisierten Gesellschaft zu transferieren. Dabei beschleunigt und vereinheitlicht sie bewährte Prozesse, schafft sinnvolle Synergien und Transparenz über Daten, die Leben retten. 

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