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BARMER-Analyse: Elektronische Krankschreibungen nehmen zu

<p>Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte nehmen bereits flächendeckend an der TI teil</p>

Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte nehmen bereits flächendeckend an der TI teil

In einigen Bereichen des Gesundheitswesens nimmt die Digitalisierung schon heute immer mehr Fahrt auf. Hierunter fallen auch die elektronischen Krankschreibungen (eAU). Eine aktuelle BARMER-Analyse zeigt: Die digital übermittelten Krankschreibungen haben sich 2022 vervierfacht – und das in nur vier Monaten.

Ärztinnen und Ärzte schicken Krankenkassen immer häufiger elektronische Krankschreibungen (eAU) zu. In der 22. Kalenderwoche 2022 – Ende Mai bis Anfang Juni – lag der Anteil der eAU bei etwa 20 Prozent. Ende Oktober hat sich diese Zahl vervierfacht: Vom 17. bis 23. Oktober konnte die BARMER bereits einen Anteil von knapp 79 Prozent nachweisen. An vereinzelten Tagen überschreiten die Übermittlungen sogar die 80-Prozent-Grenze. 

Vorteile der eAU

Diese Entwicklung ist nachvollziehbar, da die eAU Mehrwerte für alle Beteiligten mit sich bringt. An erster Stelle steht eine schnelle Übermittlung an die Kassen im Falle einer Krankheit. Verspätete Krankmeldungen und Aufwände aufseiten der Patient:innen sind demnach passé. Daneben lebt der gesamte Prozess von mehr Transparenz. Und auch die Technik wird immer verlässlicher und sicherer: Die Fehlerquote liegt aktuell lediglich bei 0,3 Prozent. Zu Beginn waren es sechs Prozent. 

AU-Daten: Arbeitgebereinblicke in 2023

Die digitale Einreichung der Krankschreibung soll im nächsten Jahr aber noch weitere Kreise ziehen. Der nächste Schritt weg von der Papierform hin zur eAU setzt bei den Arbeitgeber:innen an. Anfang 2023 können sie die Arbeitsunfähigkeitsinformationen (AU-Daten) ihrer Mitarbeitenden nur noch elektronisch bei den Kassen abrufen. Dieser Umstieg wurde 2022 bereits erprobt. Das Pilotprojekt machte das wachsende Interesse der Unternehmen deutlich. Bis heute verzeichnete die BARMER fast 250.000 Downloads.

Sicher vernetzt: Telematikinfrastruktur

Damit der Anteil der eAU weiter steigt, sind im ersten Schritt die Vertragsärzt:innen gefragt. Die Voraussetzung: Sie müssen an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sein. Das bringt auch für die Praxen Vorteile. Denn die TI-Anbindung erleichtert den sicheren Austausch von Patientendaten im Gesundheitssektor – und darüber hinaus. So findet eine digitale, vertrauliche und hochsichere Kommunikation Einzug in Praxen, Apotheken, Kliniken und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Viele Ärzt:innen vertrauen daher den ganzheitlichen Angeboten von CompuGroup Medical (CGM). So erhalten sie − angefangen von der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) über digitale Gesundheitsanwendungen bis hin zu Videosprechstunde.

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