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Was wäre, wenn die Doku schon fertig ist, bevor Sie den Raum verlassen? 

29. Juni 2026 | Mihai-Adrian Grosu
KI-Lösungen soziale Einrichtung

Genau das macht Voice2Docu Assist möglich. Der unsichtbare KI-„Kollege“ in CGM SOZIAL P&D wandelt gesprochene Beobachtungen in strukturierte Einträge – direkt am Ort des Geschehens, ohne Umwege über Zettel, Gedächtnis oder Tastatur.

 

Das Problem kennt jede Pflegefachkraft 

Zettel, Gedächtnis, Tastatur – so sieht Pflegedokumentation in vielen Einrichtungen noch aus. Eine Beobachtung wird gemacht, irgendwo zwischengespeichert und später am PC mühsam nachgetragen. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist nicht nur Zeit: Es sind Vollständigkeit, Aktualität und die Energie, die besser in die Betreuung geflossen wäre. 

Voice2Docu Assist setzt genau hier an. Statt Informationen zweimal zu erfassen – einmal im Kopf oder auf Papier, einmal im System – sprechen Mitarbeitende ihre Beobachtungen direkt ein. Die KI übernimmt die Strukturarbeit. Die Fachkraft prüft und bestätigt den strukturierten KI-Vorschlag. 

 

Voice2Docu Assist: Dokumentation, die mitläuft 

Mit Voice2Docu Assist erweitert CGM SOZIAL P&D die klassische Dateneingabe um eine sprachgestützte Alternative. Pflege- und Betreuungskräfte sprechen ihre Beobachtungen direkt ein – natürlich formuliert, ohne starre Sprachbefehle. Die KI erkennt die relevanten Inhalte, strukturiert sie und bereitet passende Dokumentationsvorschläge für CGM SOZIAL P&D vor. 

Ein konkretes Beispiel: Nach einer pflegerischen Maßnahme spricht eine Mitarbeiterin ein: 

„Frau Müller hat heute Morgen über Schmerzen im rechten Knie berichtet. Blutdruck 135 zu 85, Puls 72. Der Arzttermin findet am Donnerstag um 10 Uhr statt.“ 

Voice2Docu Assist erkennt automatisch, welche Informationen zu welchem Dokumentationsbereich gehören, und schlägt die Einträge strukturiert vor. Die Fachkraft prüft, ergänzt bei Bedarf und übernimmt – fertig. 

 

Was Voice2Docu Assist erkennt und aufbereitet 

Die KI ist darauf ausgelegt, den gesamten Beobachtungsalltag in der Pflege abzubilden. Unterstützte Dokumentationsinhalte: 

  • Pflegerische Beobachtungen 
  • Wunddokumentation 
  • Vitalwerte (Blutdruck, Puls, Temperatur u. a.) 
  • Medikamentenangaben 
  • Termine und Besprechungen 
  • Besondere Ereignisse 

Die Bandbreite macht Voice2Docu Assist zu mehr als einem Diktiergerät: Es ist ein fachkundiger Assistent, der versteht, was gesagt wurde – und wo es in die Dokumentation gehört. 

 

Weniger Umwege, mehr Nähe zum Geschehen 

Die Stärke von Voice2Docu Assist liegt nicht allein in der Zeitersparnis, sondern in der Qualität der Dokumentation selbst. Wer eine Beobachtung sofort einspricht, hält sie fest, solange sie noch präsent ist – nicht eine Stunde später am Schreibtisch. 

Das reduziert Dokumentationsrisiken durch Erinnerungslücken und macht Einträge aktueller, vollständiger und näher am tatsächlichen Versorgungsgeschehen. Gerade bei mobilen Tätigkeiten – im Zimmer, auf dem Flur, direkt nach einer Maßnahme – entfaltet die Spracheingabe ihren vollen Nutzen. 

Was damit entfällt: 

  • Zettelwirtschaft und handschriftliche Zwischennotizen 
  • Nachträgliches Übertragen in CGM SOZIALP&D 
  • Mehrfacherfassungen derselben Information 
  • Lange Tastatureingaben für Routinedokumentationen 
     

KI mit Kontrolle: Die Fachkraft entscheidet immer 

Voice2Docu Assist trifft keine eigenständigen Entscheidungen. Die KI unterstützt bei der Erkennung und Strukturierung der gesprochenen Informationen – aber kein Eintrag wird automatisch in die Pflegedokumentation übernommen. 

Vor der Übernahme prüfen Anwenderinnen und Anwender die vorgeschlagenen Inhalte, ergänzen sie und bestätigen sie. Die fachliche Bewertung, die Verantwortung und das letzte Wort bleiben vollständig bei den Pflege- und Betreuungskräften. KI als Werkzeug, nicht als Entscheider – das ist das Prinzip. 

 

Datensicherheit auf dem Niveau der CGM AI Platform 

Voice2Docu Assist basiert auf der CGM AI Platform. Die Verarbeitung der Sprachinhalte erfolgt in einer geschützten, kundenbezogenen Umgebung – keine geteilten Infrastrukturen, keine externe Weitergabe von Patientendaten. Datenschutz und Datensicherheit sind keine Nachgedanken, sondern Grundbedingung. 

 

Auf dem Weg zur vollständigen Sprachunterstützung 

Der heutige Funktionsumfang von Voice2Docu Assist ist erst der Anfang. CGM entwickelt die Lösung kontinuierlich weiter: Perspektivisch sollen zusätzliche Dokumentationsarten unterstützt und der Einsatz in mobilen Arbeitssituationen weiter ausgebaut werden. 

Ergänzend dazu entsteht mit Voice2Overview eine Funktion, die den Zugriff auf bestehende Bewohnerdaten per Sprache ermöglicht. Wer wissen möchte, welche Medikamente in der letzten Woche dokumentiert wurden oder welche Ereignisse für eine Klientin vorliegen, kann das künftig einfach erfragen – ohne Klicks, ohne Suchen. 

 

Was Pflege- und Betreuungskräfte konkret gewinnen 

Voice2Docu Assist ist keine Komplettlösung für alle Dokumentationsanforderungen aber es ist ein wirksamer Hebel an genau der Stelle, die den Alltag am meisten belastet. Die Vorteile im Überblick: 

  • Direktere Erfassung: Beobachtungen werden eingesprochen, wann und wo sie entstehen, nicht wenn Zeit ist. 
  • Weniger Nacharbeit: Der Weg von der Beobachtung zur fertigen Dokumentation wird kürzer und geradliniger. 
  • Aktuellere Einträge: Was sofort festgehalten wird, ist vollständiger und zuverlässiger als spätere Rekonstruktionen. 
  • Einfachere Bedienung: Sprechen ist für die meisten Menschen natürlicher als Tippen – besonders unter Zeitdruck. 
  • Mehr Raum für Menschen: Wenn Dokumentation weniger kostet, bleibt mehr für das, wofür Pflege da ist. 
     

Dokumentieren, wie Menschen denken und sprechen 

Voice2Docu Assist verbindet künstliche Intelligenz mit dem Arbeitsalltag in CGM SOZIAL P&D. Nicht als Fremdkörper, der neue Abläufe erzwingt, sondern als Ergänzung, die bestehende Prozesse entlastet. 

Pflege- und Betreuungskräfte können ihre Beobachtungen so formulieren, wie sie denken und die KI übernimmt den Rest der Strukturarbeit. Das Ergebnis: eine Dokumentation, die näher am Menschen ist. Und mehr Zeit, die genau dort bleibt.

Autor: Thorsten Blocher

Thorsten Blocher begleitet seit über drei Jahrzehnten die Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen – aus der Praxis, für die Praxis. Bei CGM SOZIAL identifiziert und validiert er neue Marktchancen, übersetzt regulatorische Entwicklungen wie die Telematikinfrastruktur in konkrete Geschäftsmodelle und bewertet das Potenzial KI-getriebener Innovationen für die Sozialwirtschaft. Seine Fachschwerpunkte – sektorenübergreifendes Verordnungsmanagement, digitales Dokumentenmanagement und TI-basierte sektorenübergreifende Versorgungsprozesse für die Pflege – verbindet er mit Public-Affairs-Arbeit beim bvitg, bei FINSOZ und den Verbänden der Leistungserbringer.

Als Referent und Autor erscheinen seine Beiträge u.a. bei Fachverlagen, Hochschulen und auf TI-Pflege.de.

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