Kassensysteme, Rezeptur-PCs und Server sind komplexe Systeme, die im Idealfall sowohl einer regelmäßigen Wartung als auch der Aufsicht durch ein geschultes Auge bedürfen. Da Offizinen allerdings üblicherweise keinen IT-Techniker beschäftigen, der Problemen oder gar Ausfällen proaktiv vorbeugt, gestaltete sich die vollumfängliche Kontrolle ihrer Hardware bislang schwierig. Damit ist nun Schluss! Denn unsere neue Hardwareüberwachung sorgt dafür, dass Ihre Apothekensysteme ohne Beanstandung Ihren Dienst verrichten – und das ganz ohne zusätzlichen personellen Aufwand Ihrerseits.
Unsere Hardwareüberwachung beruht auf einem simplen Prinzip: Die Performanz Ihres Systems beeinträchtigende Mängel zu erkennen und zu beheben, bevor Sie sich nachteilig auf Ihren Apothekenalltag auswirken. Zu diesem Zweck wird Ihre Hardware im 90-Sekunden-Takt automatisch geprüft, um bei Auffälligkeiten ein korrespondierendes Ticket in Auftrag zu geben, das zeitnah von einem Techniker gesichtet und abgearbeitet werden kann. Da Sie weder Log-Dateien noch Warnmeldungen im Blick behalten müssen, erledigen sich viele Probleme daher, bevor sie seitens Ihres Personals oder Ihnen selbst bemerkt werden.
Weniger Ausfälle
Der eigens für die Überwachung Ihrer Hardward aufgesetzte "Agent" – ein spezielles Programm, das Vorgänge 24/7 prüft – sendet uns alle 90 Sekunden eine Statusmeldung, sodass Auffälligkeiten früh erkannt und behoben werden können.
Mehr Ruhe im Alltag
Proaktive Störungsbeseitigung: Die Erstellung des Tickets erfolgt automatisch, sodass sich ein Techniker umgehend telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Hierdurch bleiben Ihnen mehr Kapazitäten für Beratung und Verkauf.
Ressourcenschonend
Unser Hardware-Agent wurde als im Hintergrund agierende Applikation entwickelt, deren Ressourcenverbrauch aufgrund einer optimierten Erfassung und Übertragung des Telemetrie-Datenverkehrs äußerst gering ausfällt.
In einem Betrieb zeigt die Überwachung frühzeitig Auffälligkeiten hinsichtlich des Kommissionierers, welche ohne ein Monitoringsystem erst während der abendlichen Stoßzeit – und somit zu spät, um dem Andrang der Kundschaft standzuhalten – aufgefallen wären. Anstatt lange Wartezeiten, ein am Limit seiner Kapazitäten agierendes Team und verärgerte Kunden in Kauf nehmen zu müssen, sorgt unser Managed-Service dafür, dass das Problem mit gebührendem zeitlichen Abstand zum Kundenauflauf behoben werden kann.
Bei unserer Hardwareüberwachung handelt es sich um eine so genannte RMM-Software (Remote Monitoring and Management), welche als zentrale Kontrollinstanz und somit als unerlässlicher Dreh- und Angelpunkt einer professionellen und modernen IT-Betreuung fungiert. Sie gewährt einen unmittelbaren Einblick in den Zustand Ihrer Hardware, um etwaige Sicherheitsbedrohungen ohne Umschweife als solche identifizieren und entsprechend tilgen zu können.
Sofern Ihre Telemetriedaten festgesetzte Schwellenwerte übersteigen, erzeugt unsere Hardwareüberwachung automatisch ein Ticket, welches direkt an uns weitergeleitet wird. Je nach Art des Zwischenfalls, erfolgt die Übermittlung
- als direkte E-Mail an den Kunden (sofern zeitnahes Handeln erforderlich sein sollte) oder
- als Ticket an unseren technischen Support.
Daher profitieren Sie von einer zielgerichteten und sorgfältigen Bearbeitung, die keines zusätzlichen administrativen Aufwandes Ihrerseits bedarf.
Die Art der erhobenen Daten orientiert sich zum am genutzten System und wird überdies stetig erweitert. Zu den wichtigsten per Telemetrie gesammelten Daten gehören:
Für Server (Beispiele):
Für Clients und Arbeitsplätze (Beispiele):
Grundsätzlich sind alle aktuellen Systeme, die seitens CGM LAUER installiert oder betreut werden, für unseren Managed-Service geeignet. Diese Einschränkung gestaltet sich notwendig, um sicherzustellen, dass:
- die Systeme über eine technische Eignung verfügen,
- wir über die notwendigen Administrationsrechte verfügen und
- die überwachten Geräte unseren Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen genügen.
Für das Monitoring ungeeignet sind:
- System2018-Installationen, da der Software-Agent auf ihnen nicht installiert werden kann,
- Client mit Windows 10 oder einem älteren Betriebssystem, sowie
-Fremdgeräte (hierzu zählen privat beschaffte PCs, Notebooks, Server oder von Drittanbietern betreute Systeme).
Um ein Monitoring in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden einen gültigen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab Version 2.3.6 mit CGM abgeschlossen haben. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass die Erhebung sowie Weiterverarbeitung von Telemetriedaten, wie sie in aktuellen AVV seitens des Kunden gestattet wird, eine essentielle Voraussetzung für die Ausführung des Monitorings darstellt.