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Startet mit dem Priorisierungs­ende das Administrations­chaos?

7. Juni 2021 | Julia Girnus
Junge Frau mit Mundschutz vor gelbem Hintergrund

Seit 7. Juni ist die Impfpriorisierung aufgehoben. Jeder Deutsche ab 12 ist berechtigt, sich um einen Termin für eine Corona-Impfung zu bemühen. Insbesondere niedergelassene Ärzte erwarten ein Organisationschaos. Zwar steht ab Anfang Juni wöchentlich so viel Impfstoff zur Verfügung wie noch nie seit Beginn der Impfkampagne. Für alle auf einmal reicht es aber nicht. 

Für Corona-Impfungen in Deutschland gilt seit dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr. Das gilt für Arztpraxen, Impfzentren, Privatärzte und Betriebsärzte gleichermaßen. Tatsächlich ist es der gleichzeitig startende Einbezug der Betriebsärzte, an dem die Aufhebung der geltenden Priorisierung geknüpft wurde. Zudem stehen nun deutlich größere Mengen an Impfdosen pro Woche zur Verfügung. Den Bundesländern wurde jedoch freigestellt, Kontingente vorwiegend für bestimmte Stadtteile oder Personengruppen zu benutzen.

Ansturm erwartet

Das Chaos ist vorprogrammiert, fürchten insbesondere Hausärzte. Sie hätten sich hinsichtlich des weiteren Vorgehens einen Austausch mit der Politik gewünscht. Nun erwarten sie einen Ansturm an Impfterminanfragen, den sie organisatorisch bewältigen müssen. Schwierig ist es vor allem auch deshalb, weil die durchaus deutlich größeren Mengen bereitgestellten Impfstoffs längst nicht genügen, um sofort allen impfwilligen Menschen einen Termin zuzusichern. Denn die Impfbereitschaft der Deutschen ist hoch: 72.6 % wollen sich laut COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland (COVIMO) „auf jeden Fall impfen“ lassen. 44.6 Prozent sind bereits einmal, 19.6 Prozent vollständig geimpft. 

Termine für Zweitimpfungen haben Vorrang

Diese Zahlen zeigen einen weiteren Grund, warum nicht allen Impfwilligen nach Aufhebung der Priorisierung sofort ein Termin angeboten werden kann: Die Anzahl der anstehenden Zweitimpfungen, für die sowohl Impfdosen als auch Termine vorgehalten werden müssen, wächst rasant. Vor allem Impfzentren können in den nächsten Wochen auf Grund der anstehenden Zweitimpfungen kaum Angebote für Erstimpfungen unterbreiten. Das wird den Run auf die Hausärzte zusätzlich verstärken.

Impfen administrieren

Damit verschärft sich, was Beteiligte bereits mehrfach betont haben: Für Arztpraxen stellt vor allem die Administration des Impfens neben dem Regelbetrieb die größte Herausforderung dar. Um die unzähligen Impfanfragen kanalisieren und effizient administrieren zu können, entscheiden sich immer mehr Ärzte für die Einführung einer Online-Terminvergabe für Covid-19-Impfungen. Der Einsatz der Lösung CLICKDOC IMPFTERMIN spart allein bei 100 Impfterminen pro Woche circa acht Stunden administrative Arbeit und sorgt an vielen Stellen für erhebliche Entlastung. So können Praxen mit dieser Lösung impfstoffspezifische Online-Termine anlegen, Aufklärungsdokumente bereitstellen, Terminerinnerungen versenden sowie Zweittermine vereinbaren. Bewährt hat sich z. B. das Vorgehen, Impfanfragen über die Praxiswebseite und den extra eigenrichteten Anrufbeantworter auf CLICKDOC zu leiten. Auf diese Weise wird das Praxisteam und mit ihm der reguläre Praxisalltag erheblich entlastet.

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