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Serie "Mein Arzt" - 
Der Hausarzt Stephan Wagner

7. März 2022 | Beata Luczkiewicz
Der Hausarzt Stephan Wagner steht im Mittelpunkt der neuen Serie "Mein Arzt"

In unserer Serie "Mein Arzt", die ab sofort in loser Folge erscheint, stellen wir als Patienten unsere Ärzte und Praxisteams vor, denen wir unsere Gesundheit anvertrauen.

Wie werde ich ein guter Arzt?

Was hat eine Praxis mit einem Wald gemeinsam? Beides braucht Hege und Pflege. Stephan Wagner ist seit 2008 niedergelassener Allgemeinarzt, Notfallmediziner, Oberfeldarzt der Reserve der Bundeswehr. Jäger ist er auch. Er hat derzeit sehr viel zu tun, sowohl in der Praxis als auch im Wald.

Seine Freiheit schätzt er sehr. Deshalb hat er sich für eine Einzelpraxis entschieden, die er von seinem Vorgänger übernommen hat. Ein Auslaufmodell, das ahnte er schon damals, aber angestellt, das wollte er nicht mehr sein. Als Freiberufler selbstbestimmt zu arbeiten, das war schon immer sein Antrieb. Denn der Weg zur eigenen Praxis war für Stephan Wagner alles andere als vorbestimmt. Keine Dynastie und nicht von Kindesbeinen an auf das Ziel gepolt, aber es hat bei Stephan Wagner trotzdem funktioniert. Ein Werdegang auf Umwegen, aber die Zielgerade hat er nie aus den Augen verloren. Stephan Wagner war zunächst auf der Realschule, dann machte er eine Ausbildung als Tischler, später holte er Abitur nach. Dann folgte das Studium und die Assistenzzeit. Wenn er heute zurückschaut, dann ist er überzeugt davon, den richtigen Weg gegangen zu sein. Selbstdisziplin, Teamgeist und Durchhaltevermögen haben seinen Charakter geformt. Ähnlich wie bei seiner Stieftochter, die in seine Fußstapfen tritt. Allerdings hat sie den direkten Weg gewählt: sie lässt sich für 17 Jahre im Sanitätsdienst der Bundeswehr verpflichten und studiert als Sanitätsoffiziersanwärterin Medizin. Beruf wird zur Berufung.

Warum brauche ich gute MFA?

Wie glücklich ist der Arzt, dem die MFA den Rücken freihalten! Nehmen wir das Impfmanagement, das läuft bei Stefan Wagner nur deshalb so gut, davon ist er überzeugt, weil er die allerbesten MFA hat. Alles, was mit der Praxisorganisation zu tun hat, überlässt er seinen Mitarbeiterinnen und redet ihnen nicht rein. Zudem, erzählt er, macht er auch sonst alles dafür, dass sein Praxisteam bei ihm bleibt. Martina beispielsweise ist schon seit 30 Jahren dabei. Ob sie auch über neue Anschaffungen entscheidet? Das tun sie gemeinsam. Was die Software betrifft, muss sie vor allem funktionieren. Er jedenfalls ist mit seiner Software zufrieden. Um Neuerungen, die eingespielt werden müssen, kümmert sich sein Systembetreuer. Er erinnert die Praxis daran, wann und welche gesetzlichen Änderungen eingespielt werden müssen. Ein Service, auf den die Praxis wegen der anwachsenden Verwaltungsarbeit und den Regularien nicht verzichten will. 

Was muss ein Notarzt können?

Gute Unterstützung ist das eine, aber bequem macht er sich deshalb noch lange nicht. Als Notfallmediziner hat er für NGOs in Auslandseinsätzen gearbeitet. Als leitender Notarzt und Sanitätsstabsoffizier der Bundeswehr kam er bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal zum Einsatz. Die Bilder in den Medien, erzählt er, konnten von der Realität gar nichts transportieren. "Ich dachte, ich habe den Planeten verlassen." In dieser Ausnahmesituation, das kannte er vom Katastrophenschutz genau, helfen militärische Strukturen. Es geht zuallererst um Effizienz: Der erste eintreffende Notarzt vor Ort geht sichten, erfasst die Lage, verschafft sich den Überblick, der leitende Notarzt entwickelt gemeinsam mit der technischen Einsatzleitung, der Feuerwehr oder THW, ein Konzept. Aber eine Lage in dieser Größenordnung hätte er noch nicht erlebt. Letztlich hieß es vom Individuum ganz weg, um so vielen wie möglich zu helfen und Leben zu retten. Die schwerste Bewährungsprobe, auch für Notfallmediziner. Für Stephan Wagner ist klar, dass wir es verlernt haben mit Katastrophenlagen umzugehen. Seine Oma aus der Kriegsgeneration war immer darauf vorbereitet, schnell das Haus verlassen zu können. Angst vor der Zukunft? Er ist vorbereitet: großer Rucksack mit Kopien vom Personalausweis, ganz wichtig die Geburtsurkunde, Bargeld, alles wasserdicht verpackt, drei Liter Wasser, ein Multitool, Taschenlampe, Handschuhe und die haltbaren Bundeswehr Kekse.

Mein Arzt hat keine Angst vor der Zukunft!

Auch in Zukunft bietet ihm die Kombination Allgemeinarzt, Notfallmediziner, Oberfeldarzt viele Möglichkeiten. Der Rollenwechsel fällt ihm jetzt schon nicht schwer, wahrscheinlich, weil er kein bisschen festgefahren ist. Trotzdem, wichtig ist und bleibt für ihn seine persönliche Freiheit!

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