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9. Februar 2022

Meta IPSS

Infektionsprävention und Surveillance

Das InnKlinikum in Mühldorf setzt mit Meta IPSS auf ein digitales Infektionspräventions- und Surveillance-System

Die Entscheidung für die Anschaffung eines Systems, das die Arbeitsprozesse in der Krankenhaushygiene nachhaltig unterstützt, ist am InnKlinikum in Mühldorf bereits vor mehreren Jahren gefallen. „Wir wollten ein elektronisch gestütztes Hygienemanagement ohne Medienbrüche, das alle Informationen in einem System vereint und eine optimale Anbindung an unser Krankenhausinformationssystem (KIS) bietet“, erklärt Dr. Thomas Parnitzke, stv. Leiter der Klinikhygiene am InnKlinikum. 

Da die Klinik das Krankenhaussystem CGM MEDICO einsetzt, war es naheliegend, sich für das Infektionspräventions- und Surveillance-System Meta IPSS von CGM zu entscheiden. „Im praktischen Einsatz von Meta IPSS sind vor allem die Anbindung an unser KIS und die Möglichkeit, relevante Informationen systemübergreifend bereitzustellen, von großem Vorteil. Als Arzt kann ich so behandlungsrelevante Informationen zu Patientinnen und Patienten oder ganze Stationen direkt einsehen“, beschreibt Dr. Parnitzke.

Meta IPSS überzeugt mit klaren klinischen Mehrwerten.

Doch Meta IPSS bietet mittlerweile deutlich mehr als Statistiken und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen an Surveillance. Durch die in den vergangenen Jahren weiter fortgeschrittene Digitalisierung des InnKlinikums stehen in Meta IPSS inzwischen mehr klinische Informationen zur Verfügung als zu Beginn der Nutzung. Der Medikationsprozess, die Vitalwertdokumentation, die Katheter, Zu- und Ableitungen, der Pflegeprozess und vieles mehr werden in CGM MEDICO dokumentiert. Diese Informationen stehen dank moderner HL7 FHIR Technologie auch für Meta IPSS zur Verfügung. Waren bei Einführung Patientenstammdaten, Bewegungen, Diagnosen und Prozeduren, die OP-Dokumentation sowie die mikrobiologischen und virologischen Befunde die Basis, eröffnen diese klinischen Daten nun eine Vielzahl weiterer Anwendungsmöglichkeiten.

Hierzu zählt beispielsweise die ALERT-Funktion, mit der auf Basis von Routinedaten aus dem KIS Regelsets definiert werden können. So ist es möglich, Patientinnen und Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine nosokomiale Infektion direkt zu identifizieren. Diese Informationen stammen aus der Routinedokumentation am „Point-of-Care“, werden also nicht zusätzlich oder gar redundant erhoben.

Konkret selektiert Meta IPSS bei diesen Regelsets

  • wer aktuell einen zentralvenösen Katheter und gleichzeitig Fieber,
  • seit mehr als drei Tagen einen peripher-venösen Zugang oder
  • postoperativ wiederholt Fieberspitzen hat.

Dabei kann die Selektion auf gewünschte Zeiträume, Organisationseinheiten oder auch die Fachabteilungszugehörigkeit von Patientinnen und Patienten eingeschränkt werden.

Dr. med. Thomas Parnitzke, stellv. ärztl. Leiter Krankenhaushygiene, InnKlinikum Mühldorf

Mehr Patientensicherheit dank ALERT-Funktion.

Für Dr. Parnitzke liegen die Vorteile klar auf der Hand: „Meta IPSS bietet die Möglichkeit, nahezu beliebige Kombinationen klinischer Daten für spezifische Abfragen zu verwenden. So beispielsweise aus dem Medikationsprozess oder der Pflegeprozessdokumentation. Hier wollen wir künftig nicht nur eigene Regeln entwickeln, sondern uns dazu auch mit anderen Kliniken austauschen, die die ALERT-Funktion von Meta IPSS ebenfalls einsetzen.“ 

Der Nutzen liegt darin, einen Hinweis auf die zu behandelnden Personen zu erhalten, bei denen möglicherweise gerade eine nosokomiale Infektion entsteht. Ohne digitale Unterstützung war bisher häufig eine aufwendige, „händische“ Sichtung einer Vielzahl klinischer Daten erforderlich. Die ALERT-Funktion soll und kann dabei nicht die Diagnostik und Krankenbeobachtung des klinischen Personals auf den Stationen ersetzen, sondern vielmehr alle unterstützen, die mit der Versorgung der Patientinnen und Patienten betraut sind.

Meta IPSS unterstützt auch und insbesondere in Zeiten der Pandemie

Indirekt trägt der Einsatz von Meta IPSS auch zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung bei. Denn vermeidbarer zeitlicher Invest, zum Beispiel für die Erstellung von Statistiken und Auswertungen oder die Sichtung einer Vielzahl von Befunden, kann deutlich reduziert werden. 

Die so gewonnene Zeit lässt sich anderweitig sinnvoller nutzen. „Gerade in der aktuellen COVID-19-Pandemie und der in einem Hochinzidenzgebiet sehr dynamischen Situation bei gleichzeitig hohem Arbeitsaufkommen ist das ein Vorteil, der letztlich der Sicherheit der Patientinnen und Patienten zugutekommt“, erklärt Dr. Parnitzke. 

Beispielhaft ist hier die Funktion von Meta IPSS, Patientenmerkmale und -kennzeichen aus dem Hygienemanagement an das KIS CGM MEDICO zu übertragen. So kann bei Eingang eines entsprechenden Laborbefundes die zu behandelnde Person als „infektiös“ gekennzeichnet werden. „Das gemeinsame Ziel des InnKlinikums Mühldorf und des Meta IPSS-Teams von CGM – Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als Beitrag zur weiteren Steigerung der Patientensicherheit“, weiß Dr. Parnitzke abschließend zu berichten.

Das InnKlinikum gKU Altötting und Mühldorf besteht aus dem InnKlinikum Altötting, dem InnKlinikum Mühldorf, dem InnKlinikum Burghausen und dem InnKlinikum Haag. In diesen vier Kliniken sind 2730 Mitarbeiter tätig. Der Teamgedanke und das menschliche Miteinander stehen im Vordergrund. Gemeinsam stellen die vier Häuser die medizinische Versorgung der Menschen aus den Landkreisen Altötting, Mühldorf und der angrenzenden Regionen sicher. In den Kliniken wird eine umfassende Medizin auf hohem Niveau geboten. Das InnKlinikum Altötting (Schwerpunkversorger mit 407 Betten), das InnKlinikum Mühldorf (Grund- und Regelversorger mit 275 Betten), das InnKlinikum Burghausen (Grund- und Regelversorger mit 189 Akutbetten und 45 Betten in der geriatrischen Rehabilitation) und das InnKlinikum Haag (Zentrum für Altersmedizin und Schmerztherapie mit 184 Betten) bilden ein breites medizinisches Spektrum ab. Hier lebt und arbeitet man in einer der landschaftlich schönsten Regionen Deutschlands, mit den bayerischen Seen und Bergen direkt vor der Haustür. Auch das kulturelle Angebot und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind vielfältig.

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