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BSI betont Bedeutung von IT-Sicherheit

2. November 2021

Als „angespannt bis kritisch“, so beurteilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität in Deutschland in ihrem aktuellen Lagebericht. Besondere Erwähnung findet das Gesundheitswesen, welches dem BSI zufolge ein beliebtes Ziel für Angriffe aus dem Netz ist. Besonders heikel: Mit erbeuteten Gesundheitsdaten werden nicht nur Praxen, sondern auch deren Patientinnen und Patienten erpressbar.

Immer wieder kommt es demnach zu Attacken auf deutsche Gesundheitseinrichtungen. Im September 2020 musste das Universitätsklinikum Düsseldorf nach einem Angriff mit Ransomware viele Operationen verschieben und die Notfallversorgung eingrenzen. Zwar wird der Telematikinfrastruktur (TI) vom BSI grundsätzlich ein sehr hohes Sicherheitsniveau attestiert, dennoch können auch bei der TI in Folge von Anwendungsfehlern potenzielle Sicherheitsrisiken entstehen. Vor diesem Hintergrund ist die Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie – die seit Frühjahr 2021 zum Beispiel den Einsatz von Virenschutzprogrammen für Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen in Kraft getreten ist und ab 2022 weitere Anforderungen wie den Einsatz einer Firewall stellt – keine lästige Pflicht, sondern schlicht eine Selbstverständlichkeit.

 

Problembewusstsein statt Panik

Herausfordernd ist allerdings die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben und der tatsächlichen technischen Notwendigkeiten. Viele Ärztinnen und Ärzte kümmern sich – und genau so soll es sein – vornehmlich um Menschen, nicht um Computer. Allerdings gehört dazu auch der sorgfältige Umgang mit den Daten eben dieser Menschen. Was sich viele Praxisinhabende und -mitarbeitende nicht bewusst machen, ist die Tatsache, dass Gesundheitsdaten erpressbar machen. Der Lagebericht des BSI nennt explizit den Fall einer Psychotherapiepraxis, deren Patientinnen und Patienten per Mail kontaktiert und um Schweigegeld „gebeten“ wurden. Durch die direkte Kontaktierung wird zudem versucht, den Druck auf die betroffenen Praxen zu erhöhen.

Wer eine ärztliche Praxis leitet, muss angesichts der Informationen aus dem BSI-Lagebericht allerdings nicht in blinde Panik verfallen. Allerdings sollte im gesamten Praxisteam das Problembewusstsein für diese Art der Kriminalität dringend geschärft werden. Das fängt bei der Sperrung nicht sicherer Internetseiten an und hört bei der kontrollierten Nutzung externer Datenträger auf. Darüber hinaus lohnt es sich, die technischen Schutzschilde gegen Angriffe von außen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

 

Mit der CGM auf Nummer sicher

Um Praxen bei dieser Aufgabe zu entlasten und das Vertrauen der Patientinnen und der Patienten in die Praxis zu stärken bietet die CGM umfassende Produkte und Services. Als führender Anbieter im Bereich IT-Sicherheit im Gesundheitswesen und Telematikinfrastruktur verfügt die CGM über das Wissen und die Technologie, um IT-Systeme inklusive aller Daten effektiv zu schützen. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit den Prozessen in den Praxen vertraut und hat ein gutes Verständnis dafür, wo und mit welchen Mitteln wertvolle Unterstützung geleistet werden kann.

Zu diesen Mitteln der Wahl zählen neben der hohen Beratungskompetenz zum Beispiel die Produkte CGM PROTECT Firewall und die CGM PROTECT Endpoint 360° als Virensoftware. Eine Firewall schützt Praxen vor dem Eindringen sogenannter Malware. Dazu zählen Viren, Trojaner oder auch Phishing-Nachrichten, die das Ziel verfolgen, Passwörter zu erbeuten.

Ergänzt wird die Firewall durch den Virenschutz CGM PROTECT Endpoint 360°. Die Lösung vereint die Eigenschaften traditioneller Antivirenschutzsoftware mit einer cloudbasierten Echtzeitüberwachung (Endpoint Detection and Response Dienst). Während die Firewall eine Praxis vor allem schützt, was von außen kommt (zum Beispiel über das Internet), schützt CGM PROTECT Endpoint 360° die verwendeten Geräte (Deskop-PC, Tablet-PC, usw.) von innen. Dazu zählen beispielsweise Viren, die durch externe Datenträger „eingeschleppt“ werden. 

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz und IT-Sicherheitsrichtlinie finden Sie hier.

 

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