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Online präsent sein - Apotheke vor Ort wird digital

19. Januar 2021 | Julia Girnus
Laptop Apotheke Online

Wissen Sie, wann Sie das letzte Mal eine CD beim Händler um die Ecke gekauft haben? Wir genießen heute Musik zu jeder Zeit an jedem Ort, ohne zuvor ein lokales Geschäft besucht zu haben. So sieht Digitalisierung im Alltag aus. Nicht verwunderlich, dass Kunden diesen Komfort auch in anderen Bereichen des Lebens wünschen- beispielsweise in der Apotheke. Laut einer Studie sind 78% der Befragten, die sowohl bei Versendern als auch der Apotheke vor Ort Medikamente beziehen der Meinung, dass stationäre Apotheken im digitalen Angebot und Service Nachholbedarf haben.

Apothekenalltag bereits digital geprägt

Führen Sie sich die Abläufe in Ihrem Apothekenalltag einmal vor Augen - Sie genießen hier ebenfalls den Komfort digitaler Alltagshelfer. Der wohl relevanteste digitale Mitarbeiter Ihrer Apotheke dürfte Ihr Komissionierautomat sein: tagtäglich kümmert er sich um die Einlagerung und Ausgabe der benötigten Medikamente. Die automatisch aktualisierte Verfügbarkeitsinfo lesen Sie kurzerhand aus Ihrem Apothekenmanagementsystem aus. Ebenso wie Sie hier Produktinformationen erhalten, Personendaten verwalten und filialübergreifende Bestände einsehen. Mit dem digitalen Rezeptscan lesen Sie Papierrezepte schnellstmöglich und mit einem geringeren Risiko an Retaxationen ein.  Künftig hilft Ihnen die Telematikinfrastruktur zusätzlich bei der sicheren Vernetzung im Gesundheitswesen und automatisch aktualisierten Daten zur Kundenberatung. Intern ist Ihre Apotheke also digital aufgestellt, es wird Zeit diesen Schritt auch auf die Kundenabwicklung auszuweiten.

Bestellungen online - das neue Einkaufen

Ist Ihre Stammkundin bisher in der Mittagspause kurz in Ihre Apotheke gekommen, um sich beraten zu lassen und ein Produkt gegen die nahende Erkältung zu beziehen, sitzt sie vielleicht jetzt zunehmend im Homeoffice. Hier wählt sie als kürzesten Weg der Medikamentenbeschaffung vermutlich das Internet. Über die Google-Suche lässt sie sich geeignete Produkte gegen eine Erkältung anzeigen, liest auf der Hersteller-Seite die Produktinformationen durch und sucht sich dann einen Weg aus, um das Produkt zu beziehen.

Was hier interessant ist, ist die geänderte Herangehensweise. Zuvor griff die Kundin durch die Beratung in Ihrer Apotheke auf eine Dienstleistung zurück, durch die ein Produkt ausgewählt wurde. Im digitalen Umfeld sucht sich die Kundin ihr Produkt aus und greift auf die Dienstleistung in Form der Beschaffung zurück. Die Beschaffung des ausgewählten Produkts persönlich über Ihre Apotheke vor Ort würde einen Medienbruch bedeuten und wird in der Realität selten ausgeübt. Sinnvoll ist es, die Kundin bereits bei dem Prozess der Suche nach dem richtigen Produkt auf Ihre Online-Präsenz zu leiten. Je früher sie in diesem Prozess Ihre Seite findet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei Ihnen einkauft. Wege die Kundin früh zu erreichen gibt es viele:

  1. Mit einem Beitrag in Social-Media zur nahenden Erkältungssaison kann das Interesse der Kundin für das Thema und mögliche Produkte frühzeitig geweckt werden.
  2. Informative Magazinartikel auf Ihrer Webseite geben der Kundin die gesuchten Informationen und locken Sie auf Ihre Online-Präsenz.
  3. Möchten Sie keine eigenen Artikel für Ihre Webseite schreiben, können Sie sich über die Gesundheitsplattform Mylife als Apotheke kostenlos listen lassen, um Ihre Kundin über dortige Artikel auf Ihre Apotheke aufmerksam zu machen.
  4. Die Herstellerseite von Bayer gibt detaillierte Informationen zu den Produkten der Firma. Entscheidet sich die Kundin, dieses Produkt zu beziehen, hat sie direkt die Möglichkeit Apotheken in der Nähe zu finden. Hierfür können Sie sich als Apotheke kostenlos registrieren, um angezeigt zu werden.
  5. Die Produktpräsentation in Ihrem Online-Shop enthält wichtige Informationen zum Produkt, der Verfügbarkeit und dem Preis, die Ihre Kundin so auf einen Blick hat.

In Summe von geändertem Einkaufsverhalten, Digital Natives und der kommenden Telematikinfrastruktur gibt es für Apotheken vor Ort einen klaren Ratschlag: Wenn der Kunde spätestens mit dem E-Rezept ins Internet abwandert, sind Sie schon da und warten auf ihn.

Software begleitet Digitalisierung

Haben Sie das Interesse Ihrer Kundin mit einem der vorangegangenen Möglichkeiten erfolgreich geweckt, tätigt diese eine Bestellung in Ihrem Online-Shop. Ob Sie diesen über die Plattform IhreApotheken.de, APOZIN, Mauve, PRIVAT PHARMACY WAVE oder eine eigene Shop-Lösung anbieten spielt bei der Verarbeitung der Daten keine Rolle. Über die ADAS-Schnittstelle in WINAPO® lassen sich sämtliche Varianten anbieten und die Bestellungen gehen im integrierten Workflow in WINAPO® ein. Weitere Software oder zusätzliche Vorgänge müssen Sie sich nicht aneignen. Über eine Abholstation kann der Kunde auch außerhalb von Ihren Öffnungszeiten, beispielsweise nach der Arbeit, komfortabel seine Bestellung per Code abholen. SmartCourier® Botendienst ist gleich für zwei Seiten bequem: Ihre Kundin erhält die Bestellung direkt per Lieferservice nach Hause und Sie haben dank Echtzeit-Tracking alles im Blick. Die Übernahme der Bestelldetails und Warenannahme inklusive Kundenunterschrift wird automatisch mit WINAPO® synchronisiert, sodass Sie keinen zusätzlichen Arbeitsaufwand haben. Mit digitaler Beratung erweitern Sie Ihr Portfolio und können beispielsweise die Anwendung eines Blutdruckmessgeräts detailgenau und persönlich vermitteln. Die Telepharmazie bildet dabei das Pendant der Apotheken zur Telemedizin. 

Zukunft der Apotheke - ein Ausblick

85% der Kunden, die sowohl bei Online-Versendern, als auch der Apotheke vor Ort einkaufen denken, dass digitale Angebote und Services der stationären Apotheken zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Die Onlinebestellung von Medikamenten würden 93% der Kunden, die die stationäre Apotheke aktuell nutzen, lieber über ein digitales Angebot der Apotheke vor Ort machen, als einen Versender - wenn sie die Wahl hätten. Haben Sie in Ihrem Supermarkt schon mal versucht ein Produkt, welches nicht im Sortiment ist nur für sich ordern zu lassen? In der Regel schaut Sie der Mitarbeiter dann mit großen Augen an und eine Bestellung eines solchen Produkts in kleiner Menge ist nicht so leicht zu bewerkstelligen. Aber einen Kunden, der in Ihrer Apotheke ein spezielles Produkt benötigt, welches Sie nicht auf Lager haben, können Sie in der Regel nach ca. zwei Stunden bedienen. Ein Kundenservice der einzigartig ist.

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