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Hausärzte klagen über zu wenig Kontakt mit Kliniken

9. Dezember 2020

Einem Bericht von Peter Wenig im Hamburger Abendblatt vom 24.11.2020 zufolge, beklagt die Verbandschefin Jana Husemann fehlende Kommunikation zwischen Niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Ganz aktuell geht es ihr um die fehlenden Informationen zum Medikationsplan.

Es sei erschreckend, wie viele Patienten mehr als 20 Tabletten jeden Tag einnehmen. Der Barmer Arzneimittelreport zeigt das Problem deutlich. Demnach nimmt jeder vierte Patient fünf oder Medikamente, in der Altersgruppe ab 65 Jahren steigt dieser Anteil auf 40,6 %.

Bei diesen Patienten sei es enorm wichtig, dass ambulante Ärzte und Mediziner aus dem Krankenhaus in enger Abstimmung stehen. Bürgerinnen und Bürger haben seit 2017 Anspruch auf einen Medikationsplan, der über einen QR-Code digital eingelesen werden kann. Doch die Realität sieht leider anders aus. Sowohl bei der Aufnahme als auch im Entlassmanagement. Nur wenige Patienten haben bei der Aufnahme einen Medikationsplan in der Hand. Und auch bei der Entlassung bekommt nur jeder dritte Patient - so kann man es dem Bericht von Wenig entnehmen, einen Medikationsplan mit zurück.

Nach wie vor werden die weiterbehandelnden Ärzte nach einem stationären Aufenthalt selten vom Krankenhaus informiert, bemängelt Dr. Jana Husemann, Vorsitzende des Hamburger Hausärzteverband in dem Bericht von Wenig. Man wisse, dass die Kolleginnen und Kollegen unter Stress stehen, dennoch wünsche man sich deutlich mehr Kommunikation.

Hoffnung verbinde Frank Lietke, Chef der Barmer Hamburg mit der geplanten elektronischen Patientenakte.

Ein probates Mittel für entspannte Zuweiserkommunikation ist also auch 15 Jahre nach Einführung der ersten Zuweiserportale immer noch von den in der Patientenreise beteiligten niedergelassenen Ärzten gewünscht.

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