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Arztzahlstatistik 2021: Ambulante Versorgung braucht Unterstützung

Azrtzahlstatistik 2021: Ambulante Versorgung kann Unterstützung gebrauchen

Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) veröffentlichte Arztzahlstatistik 2021 belegt, dass der Trend zur Anstellung unter Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen weiter anhält. Umso wichtiger sei eine weitere Stärkung der ambulanten Versorgung und ihrer Strukturen.

Wachsender Frauenanteil und sinkendes Durchschnittsalter

Jedes Jahr veröffentlicht die KBV mit der Arztzahlstatistik Daten zur Versorgungssituation in Deutschland und zieht durch den Vergleich mit den Vorjahren Rückschlüsse auf positive ebenso wie auf alarmierende Entwicklungstrends. Aktuell ist laut KBV z. B. der kontinuierlich wachsende Frauenanteil bei Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen  erfreulich (insgesamt fast 50%) sowie die – wenn auch nur minimale – Verjüngung des Durchschnittsalters das zweite Jahr in Folge (von 54,23 auf 54,18 Jahre).

Netto-Wachstum beträgt nur 0,3 Prozent

Die anhaltenden Trends zur Anstellung und Teilzeitarbeit sieht der KBV hingegen auch mit Sorgen.  Zwar ist die Gesamtzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten im Vergleich zum Vorjahr um 2.755 und damit um 1,5 Prozent angestiegen. Unter Berücksichtigung der vielen Teilzeit- und Angestelltenverhältnisse beläuft sich dieses Wachstum netto jedoch nur noch auf 0,3 Prozent. Laut Statistik entscheiden sich vor allem immer mehr junge Medizinerinnen und Mediziner für eine Anstellung – allen voran in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), aber auch in freien Praxen. Ihr Anteil erhöhte sich von 42.631 auf 45.895 und damit um 7,7 %.

Stärkung der ambulanten Versorgung

Die KBV plädiert auf Grundlage dieser anhaltenden Beobachtungen für eine deutliche Stärkung der ambulanten Versorgung durch die Politik. Hierfür müsse die Attraktivität der selbstständigen Niederlassung wieder gestärkt werden, u. a. durch den Abbau bürokratischer Hürden, Anpassungen bei der Vergütung als auch deutliche Verbesserungen bei der ambulanten Weiterbildung. Nicht zuletzt müsse es gelingen, wieder mehr Abiturient:innen für ein Medizinstudium zu motivieren.

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