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McKinsey-Studie: Digitalisierung im Gesundheitswesen könnte 42 Milliarden-Euro pro Jahr einsparen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt ein gewaltiges Potenzial: Ganz konkret könnte sie im Gesundheitssystem 42 Milliarden Euro pro Jahr einsparen, wie eine aktuelle Studie von McKinsey zeigt. Einigen digitalen Anwendungen sagt das Beratungsunternehmen dabei langfristig den größten Nutzen voraus.

Digitalisierung sorgt für mehr Effizienz

Rund zwölf Prozent der gesamten jährlichen Gesundheits- und Versorgungskosten von zuletzt 343 Milliarden Euro ließen sich durch den richtigen Einsatz der Digitalisierung einsparen. Das entspräche 42 Milliarden Euro pro Jahr, wie McKinsey in einer aktuellen Studie vorrechnet. Die Summe setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen aus Produktivitätssteigerung bei den Leistungserbringern: Hier könnten für die stationäre Versorgung (12,4 Milliarden Euro), die ambulante Versorgung (11,1 Milliarden Euro) und andere Bereiche (2,3 Milliarden Euro) insgesamt 25,8 Milliarden Euro weniger ausgegeben werden.

Alle Akteure im Gesundheitswesen profitieren

Zum anderen könnte die Reduzierung der Nachfrage von Patient:innen das Gesundheitssystem massiv entlasten. So ließe sich durch Fernüberwachung chronisch kranker Menschen die Zahl der stationären Krankenhausaufenthalte deutlich verringern. In dem gesamten Bereich der Online-Interaktionen − durch Videosprechstunden, Fernüberwachung und das Management chronisch Erkrankter − würde sich der Zeitaufwand sowohl bei Patient:innen als auch der Ärzteschaft reduzieren. Insgesamt beziffert die Studie das Potenzial mit zwölf Milliarden Euro.

Nutzen der ePA überzeugt 

Ob elektronische AU-Bescheinigung (eAU), Videosprechstunden oder die elektronische Patientenakte (ePA): Ein weiterer großer Einsparfaktor sei die Umstellung auf digitale Datenverarbeitung im Gesundheitswesen. Mit sieben Milliarden Euro biete die elektronische Patientenakte (ePA) hier die größten Chancen – durch weniger Doppeluntersuchungen und eine effizientere Kommunikation zwischen Praxen oder Krankenhäusern.

Prognose zum Einsparpotenzial deutlich angehoben

Die finanziellen Einsparmöglichkeiten im Gesundheitswesen durch die Digitalisierung hatte McKinsey bereits 2018 in einer Studie auf 34 Milliarden Euro geschätzt. Heute steht fest: Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich das finanzielle Digitalisierungspotenzial nochmals um rund acht Milliarden Euro und damit um 24 Prozent erhöht. Unter anderem hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, dass Technologien wie Videosprechstunden und Online-Terminvergaben einen erheblich größeren Nutzen haben, als bis dahin vermutet. Für die Zukunft prognostiziert McKinsey auch durch Gesundheits-Apps oder digitale Diagnosetools und „Patienten-Self-Service“ zusätzliche Einsparungen.

Digitalisierung aus einer Hand

Um die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen auszuschöpfen, braucht es nutzerfreundliche Technologien, die den Bedürfnissen von Ärzt:innen und Patient:innen gerecht werden. Viele Ärzt:innen vertrauen daher den ganzheitlichen Angeboten der CGM Group. So erhalten sie − angefangen von der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) über digitale Gesundheitsanwendungen bis hin zu Videosprechstunde − alles aus einer Hand.

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