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Wichtige Rolle der Apotheken spiegelt sich in den Umsatzzahlen

22. April 2022 | Nicole Graf
Gestiegene Umsatzzahlen in 2021 für Apotheken

Die vergangenen Monate haben vielen Menschen in Erinnerung gerufen, wie wichtig und vorteilhaft es ist, eine Apotheke vor Ort zu haben. Um Dienstleistungen wie den Botendienst oder den Schnelltest in Anspruch zu nehmen, um dringend benötige Produkte wie Desinfektionsmittel oder FFP-2-Masken zu erhalten oder ganz einfach, um sich von seiner Apothekerin oder seinem Apotheker beraten zu lassen. Die vorläufigen Umsatzzahlen bestätigen dies ebenfalls. Apotheken können diese Besinnung für sich nutzen und durch ein ergänzendes intelligentes Marketing zusätzliche Kaufanreize setzen.

Dezember 2021 umsatzstärkster Monat seit 1994

Apotheken sind eine der zentralen Säulen in der ambulanten Gesundheitsversorgung. Ein Blick auf die Umsätze der zurückliegenden Monate bestätigt das. Denn diese stiegen seit Beginn der Pandemie deutlich an. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nun mitteilte, setzten Apotheken im Jahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen real (preisbereinigt) 7,8 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit war 2021 das umsatzstärkste Jahr der Apotheken seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 ist mit einem Plus von 15,4 Prozent eine deutliche Umsatzsteigerung erkennbar. Vergleicht man diese Zahlen mit den Umsätzen des Einzelhandels, so konnte dort 2021 nur eine Steigerung von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 5,7 Prozent gegenüber 2019 erwirtschaftet werden.

Zahlen des Statistischen Bundesamt zum Umsatz in Apotheken und im Einzelhandel

Allerdings muss man hierzu auch anmerken, dass Apotheken im Gegensatz zu den meisten Einzelhandelsunternehmen zu keinem Zeitpunkt während der Pandemie von coronabedingten Schließungen betroffen waren. Auf die Monate gesehen war der Dezember 2021 der historisch bislang umsatzstärkste Monat. Apotheken verzeichneten preis-, kalender- und saisonbereinigt ein Umsatzplus von 1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat und von 18,1 % gegenüber dem Dezember des Vorkrisenjahres 2019. Zu dem Zeitpunkt galten für viele Ladengeschäfte Einschränkungen wie 2G oder 2G Plus.

Für das Jahr 2021 liegt der Gesamtumsatz der Apotheken noch nicht vor, 2020 erwirtschaftete die Branche rund 59 Milliarden Euro Umsatz. Dazu trugen 16.200 Unternehmen (rechtliche Einheiten) mit insgesamt 202.000 abhängig Beschäftigten bei.

Die Rolle der Apotheke in der Pandemie

Die gesteigerten Umsätze in den vergangenen Monaten lassen sich dadurch erklären, dass die öffentlichen Apotheken in Deutschland seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 nicht nur die tägliche Arzneimittelversorgung sichergestellt, sondern darüber hinaus zahlreiche Zusatzaufgaben übernommen haben. Eine dieser weiteren Aufgaben ist die Ausweitung der Botendienste, um Kundinnen und Kunden vor Ansteckungsgefahr zu schützen, aber auch, um in Quarantäne befindliche Personen sicher zu Hause mit Medikamenten versorgen zu können. Neben dem Botendienst gewannen Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Schnelltests und Impfstoffe stark an Bedeutung. Auch die Nachfrage nach diesen Produkten konnte durch das Leistungsspektrum der Apotheken abgedeckt werden. Nicht selten mussten dabei innerhalb weniger Tage umfangreiche gesetzliche Vorgaben umgesetzt werden, um Kundinnen und Kunden die benötigten Produkte und Hilfsmittel in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zur Verfügung zu stellen.

Hier einige Zahlen zur Verdeutlichung*:

  • 450.000 Botendienste pro Tag wurden von den Apotheken vor Ort während der ersten Pandemie-Welle im März 2020 erbracht, um Kontakte zu vermeiden. Dies entspricht einer Steigerung von 50 Prozent.
  • 5,1 Millionen Liter Desinfektionsmittel haben Apotheken zwischen März und Mai 2020 selbst hergestellt, um Lieferengpässe bei industriellen Produkten auszugleichen.
  • 510 Millionen FFP2-Schutzmasken für 34 Millionen Menschen wurden von Apotheken zwischen dem 15. Dezember 2020 und dem 15. April 2021 beschafft, konfektioniert und verteilt.
  • Mindestens 1 Million Corona-Impfstoffdosen pro Woche haben Apotheken zumeist problemlos und mit steigender Tendenz seit Ostern 2021 an Arztpraxen distribuiert.
  • 1.200 Apotheken führen kostenfreie Corona-Schnelltests durch. Alle testenden Apotheken sind nach Ort und PLZ auf www.mein-apothekenmanager.de zu finden (Stand April 2021).

Mit Apothekenmarketing weitere Kaufanreize schaffen

Es ist kein Geheimnis, dass die ansprechende Präsentation von Produkten nachgewiesenermaßen zu OTC-Impulskäufen anregt und Zusatzverkäufe unterstützt. Um dies zu erreichen, kann beispielsweise ein Apotheken-TV in Betracht gezogen werden. Der Vorteil: Über die Präsentation von aktuellen Angeboten im Schaufenster, auf Bildschirmen über der Sichtwahl, im Bereich der Freiwahl oder am HV-Tisch können Kundinnen und Kunden auf weitere Produkte aufmerksam gemacht werden, ohne dass eine direkte Ansprache notwendig ist. Gerade, wenn die Apotheke gut besucht ist und die Kundin oder der Kunde Wartezeit überbrücken muss, können auf diese Weise gezielt weitere Angebote und Aktionen beworben werden. Ergänzt um aktuelle News, eine regionale Wetteranzeige und apothekenindividuelle Angebote, bietet sich ohne großen Aufwand ein zusätzlicher Service für die wartende Kundschaft.

Lösungen wie CGM GENIUS® TV machen ein eigenes Apotheken-TV einfach. Denn in der umfangreichen Mediathek stehen bereits zahlreiche redaktionelle sowie werbliche Inhalte in verschiedensten Formaten zur Verfügung – vom aktuellen Fernsehwerbespot über Infotainment bis hin zu individualisierbaren Grafiken und Animationen. Die Inhalte und den Zeitrahmen des Programms kann die Apotheke dabei ganz einfach selbst bestimmen.

*ABDA-Statistik, Apothekenklima-Index 2020 (marpinion GmbH), Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH

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