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CGM LAUER: Vorstellung der neuen Geschäftsführung

15. September 2021
CGM LAUER GEschäftsführer im Interview

Mit der Zeit gehen – vor Ort bleiben.

Stefan Schadowski ist seit 1. August Geschäftsführer der LAUER-FISCHER ApothekenService GmbH (CGM LAUER). In unserem Interview stellt er sich vor und gibt zusammen mit seinem Geschäftsführerpartner, Dr. Ralf Berger, einen Ausblick auf zentrale Fragen des Gesundheitswesens: Wie kann durch den Einsatz digitaler Anwendungen die Versorgung von Patienten gesichert und verbessert sowie die Apotheke vor Ort gestärkt werden?

Stefan Schadowski
Geschäftsführer der LAUER-FISCHER ApothekenService GmbH - Stefan Schadowski

Geschäftsführer der LAUER-FISCHER ApothekenService GmbH

Dr. Ralf Berger
Geschäftsführer der LAUER-FISCHER GmbH - Dr. Ralf Berger

Geschäftsführer der LAUER-FISCHER GmbH

Herr Schadowski – seit einem Monat sind Sie auf Ihrem neuen Posten eingesetzt. Erzählen Sie uns kurz: Wer ist der Mensch Stefan Schadowski und wo liegen die Schwerpunkte Ihrer neuen Tätigkeit?

Stefan Schadowski: 
Sehr gerne. Mein Name ist Stefan Schadowski, ich bin 40 Jahre alt, stolzer Familienvater und freue mich nun sehr darauf, meinen neuen beruflichen Lebensabschnitt sowie die damit verbundenen Aufgaben und Herausforderungen mit viel Leidenschaft anzugehen. Die tragenden Aufgabenfelder meiner Position liegen in den Bereichen Service, Support und Vertrieb.

Auf den Punkt gebracht: Was ist Ihr größtes Ziel für die kommenden Jahre?

Dr. Ralf Berger:
Mein größtes Ziel für die kommenden Jahre ist es, unsere Apotheker:innen darin zu unterstützen, das Leiden und die Gesundheit der Kund:innen nach neuestem Stand der Technik auf für Apotheken ökonomische Art zu verbessern.

Stefan Schadowski:
Mit unserem gesamten Leistungsportfolio der beste digitale Concierge für unsere Kund:innen zu sein. Wir wollen allen Apotheker:innen mit unseren Lösungen den Weg zur Umsetzung der digitalen Patientenreise ebnen.

Starke Aussagen. Wie wollen Sie das schaffen?

Stefan Schadowski:
An erster Stelle durch Zuhören und Verstehen. Denn nur so können wir unser Handeln auf den Nutzen der Apotheker:innen ausrichten und ihnen damit die Lösungen und Dienstleistungen bieten, die es ihnen ermöglichen, sich auf die beste Betreuung ihrer Kund:innen zu konzentrieren.

Dr. Ralf Berger:
Als Informatiker und Ingenieur habe ich hier zwei Blickwinkel. Deswegen baue ich auf den Einsatz von Technik und die Nutzung eines breiten Partnernetzwerks.

Sie haben beide das Thema Digitalisierung beziehungsweise technische Unterstützung angesprochen. Wie hilft die Digitalisierung Apotheken in Zukunft?

Dr. Ralf Berger:
Der richtige Einsatz von Rechnersystemen in all ihren Spielarten hilft, sofern Systembrüche konsequent ausgeräumt werden, die Sicherheit und die Geschwindigkeit in der Kommunikation und Dokumentation deutlich zu steigern und damit zu ökonomischen Lösungen auf einem neuen Niveau zu kommen.

Stefan Schadowski:
Das Wichtigste ist, dass wir zum Beispiel die verschiedenen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI), also E-Rezept, ePA oder KIM, nicht nur singulär nutzbar machen, sondern durch deren Zusammenspiel dafür sorgen, dass die Apotheker:innen besser in der optimalen Therapie und Beratung unterstützt werden. Dadurch wird die Digitalisierung auch dazu beitragen, die Kundenbindung deutlich zu erhöhen. Apotheken erhalten so die Möglichkeit, sich noch stärker als Anlaufpunkt für sämtliche Fragen der Gesundheit und des Wohlbefindens zu positionieren.

Eines der großen Themen, bei denen unter anderem auch die TI helfen soll, ist eine bessere Zusammenarbeit mit Ärzt:innen. Wie stellen Sie sich das vor?

Stefan Schadowski:
Der Behandlungserfolg ist das zentrale Ziel für alle Beteiligten. Der Austausch zwischen Ärzt:innen und Apotheker:innen über Medikation, Therapiefortschritt und Erkenntnisse im Behandlungsverlauf kann maßgeblich dazu beitragen, dieses Ziel besser zu erreichen. Deshalb sehe ich für uns hier eine wichtige Aufgabe: Die Systeme zur Verfügung zu stellen, die eine einfache, gesicherte und effiziente Kommunikation zwischen allen Beteiligten ermöglichen.

Dr. Ralf Berger:
Schon heute kennen die Apotheker:innen natürlich die Ärzt:innen in ihrer Umgebung und arbeiten mit diesen auch zusammen. Diese persönlichen Beziehungen werden in Zukunft weiterhin ihre Bedeutung behalten. Aber derzeit sehen die beiden Berufsgruppen sich auch oftmals als Wettbewerber um Dienstleistungen. Daher sehe ich ein großes Potential darin, wenn sie sich wieder stärker als Partner verstehen, die zum Teil unterschiedliche Zielgruppen und unterschiedliche Therapieschwerpunkte ansprechen. Unsere Aufgabe ist es, die Geschwindigkeit im Austausch zu erhöhen und somit auch die unterschiedlichen Rollen im Austausch zu stärken.

Zentrales Thema bei CGM LAUER ist demnach, die Apotheke vor Ort zu stärken. Digital und doch persönlich, geht das?

Dr. Ralf Berger:
In Zeiten von Corona haben wir gelernt, dass Digitalität auch Nähe schaffen kann. Eine der herausragenden Eigenschaften ist hierbei, die Sicherheit der Abläufe zwischen den Leistungserbringern zu erhöhen, indem es zu weniger Informationsverlust und einer deutlichen Beschleunigung des Informationsaustauschs kommt.

Stefan Schadowski:
Absolut – „online” und „vor Ort” werden viel zu häufig als Widerspruch zueinander verstanden. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Lösen wir uns gedanklich einmal aus dem Gesundheitssektor: Es gibt eigentlich keine Branche, in der nicht genau derjenige erfolgreich ist, der diese beiden Welten miteinander verschmilzt. Beide Welten haben ihre individuellen Vorteile –, aber nur in einem perfekten Zusammenspiel beider Welten schafft man genau das Kundenerlebnis, das für hohe Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sorgt. Ich werbe darum, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Noch ein allgemeiner Ausblick: Welche Vorteile der örtlichen Apotheke sehen Sie für die Zukunft?

Dr. Ralf Berger:
Die Nähe zu den Kund:innen und das Vertrauen dieser. Das erlaubt zum einen, schnell zu sein, und zum anderen, gesundheitsbezogene Dienstleistungen ohne Wartezimmer anzubieten.

Stefan Schadowski:
Die Stärken von heute wie die persönliche, kompetente und vertrauensvolle Beratung bleiben natürlich auch morgen noch die zentralen Vorteile der örtlichen Apotheke. In Zukunft hat die lokale Apotheke die zusätzliche Chance, dass sie ihre Stärken noch schneller, bequemer und perfekt ausgerichtet auf die Kundenbedürfnisse anbieten kann. Diese Vielfalt – über welchen Kanal man seine Beratung erhält und auf welchem Weg die Versorgung erfolgt – bietet nur die Apotheke vor Ort. Zudem bietet sie durch die zusätzlichen Dienstleistungen auch noch ein Mehr an qualitativer Beratung für das Wohlbefinden ihrer Kund:innen.

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