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Unternehmen bereiten sich auf Covid-19-Impfung vor

29. April 2021 | Nicole Graf
Covid-19-Impfstoff
COVID-19 Impfampulle

CGM ISIS MED-Kunden nutzen temporäre Lizenzen, um Impfstraßen einzurichten

Konzerne können und wollen die Covid-19-Impfaktion beschleunigen. So kündigten bereits viele deutsche Unternehmen an, den eigenen Mitarbeitern eine Impfung durch den Betriebsarzt ermöglichen zu wollen. Steht erst einmal genügend Impfstoff bereit, haben Betriebsärzte das Potenzial, die Durchimpfung der Bevölkerung noch einmal deutlich voran zu treiben. Nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll es ab Juni losgehen.

Software-gestützte Durchführung der Covid-19-Impfung

Das Impfmanagement wird in vielen Unternehmen in der Regel durch arbeitsmedizinische Software unterstützt. Eingesetzt wird dabei u.a. die Software CGM ISIS MED von CGM HSM, einem Geschäftsbereich der CompuGroup Medical (CGM). Möchte ein Arbeitsmediziner eine Covid-19-Impfung durchführen, erleichtert die Software bereits ab dem Zeitpunkt der Terminvereinbarung das Arbeiten. So werden automatisiert im notwendigen Zeitintervall für den Mitarbeiter ein erster und auch bereits ein zweiter Impftermin vorgeschlagen. Mit dem Modul „Schnellimpfen“ haben Betriebsärzte darüber hinaus die Möglichkeit, in kurzer Zeit sehr viele Mitarbeiter hintereinander zu impfen. Der manuelle Aufwand im System wird während des Impfvorgangs auf ein Minimum reduziert. Das Modul eignet sich deswegen besonders, wenn im Rahmen von Impftagen große Teile der Belegschaft durchgeimpft werden sollen.

Mit Blick auf die bald möglichen Impfmaßnahmen bietet CGM HSM die Möglichkeit, temporäre Lizenzen für CGM ISIS MED in Anspruch zu nehmen. Unternehmen können mit diesen Lizenzen in einem vorab vereinbarten Zeitraum die Anzahl ihrer CGM ISIS MED-Arbeitsplätze aufstocken. Das Angebot eignet sich insbesondere für den Aufbau von Impfstraßen, auf denen mehrere Betriebsärzte zur gleichen Zeit Impfungen durchführen. In diesen Fällen kann davon ausgegangen werden, dass in einem Zeitraum von einigen Monaten ein erhöhter Bedarf an Zugängen notwendig sein wird, um u. a. die Dokumentation der einzelnen Impfungen im System durchzuführen. Nachdem die Belegschaft dann weitgehend geimpft ist, können die Lizenzen wieder abgegeben werden.

Betriebsärzte sind bereit zum Impfen

Bereits der Einbezug der niedergelassenen Arztpraxen in die Impfkampagne hat zu einem deutlichen Fortschritt und steigenden Impfraten geführt. Große Teile der deutschen Wirtschaft sind deswegen davon überzeugt, dass auch betriebsinterne Impfmaßnahmen den Kampf gegen das Coronavirus maßgeblich unterstützen können. In die gleiche Richtung gehen auch die aktuellen Einschätzungen verschiedener Interessenvertretungen aus dem arbeitsmedizinischen Bereich, wie VDBW oder DGAUM. Zahlreiche Unternehmen signalisierten nicht nur ihre Bereitschaft, sie treffen darüber hinaus bereits konkrete Maßnahmen, um zeitnah loslegen zu können. Dazu gehört u. a. der Aufbau von Impfstraßen an den Unternehmensstandorten. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, möchte man hier möglichst viele Mitarbeiter in kürzester Zeit impfen können.

Unternehmen mangelt es noch an Impfstoff

Nicht ausreichend verfügbarer Impfstoff ist einer der Hauptgründe, warum die Impfung in Betrieben noch nicht zum Einsatz kommt. Noch sei der Impfstoff zu knapp, heißt es vonseiten des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn. Doch bereits im Juni solle sich dies ändern, so die Ankündigung mit Blick auf aktuelle Lieferzusagen der Impfstoffhersteller. Dass Betriebsärzte die Covid-19-Impfung durchführen sollen, steht außer Frage.

In mehreren Konzernen geht man davon aus, dass der Startschuss für die betriebsinternen Impfungen bald fallen wird. Auch der Pharmakonzern Bayer bereitet derzeit alles Notwendige vor, um sofort impfen zu können, sobald Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Das Interesse der Mitarbeiter sei hoch, meldete das Unternehmen. Beim Autozulieferer Continental sind die Betriebsärzte ebenfalls vorbereitet. Nach eigener Aussage könne man in den werksärztlichen Diensten des Konzerns in Deutschland täglich mehr als 1.000 Mitarbeiter impfen. Ähnlich sieht es bei Allianz, Deutsche Telekom, RWE, Thyssenkrupp und BMW aus. Auch dort laufen die Vorbereitungen für eine anstehende betriebsinterne Impfung.

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