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Corona-Impfung: Recall kann Leben retten

9. März 2021 | Nicole Graf
Corona-Impfung

Fristgerechte 2. Impfdosis könnte helfen, möglichen Corona-Mutationen entgegenzuwirken

Niedergelassene Ärzte können bei der Bekämpfung der aktuellen Pandemie eine entscheidende Position einnehmen. In haus- und fachärztlichen Praxen wird es ab April möglich sein, im Rahmen der Regelversorgung routinemäßig Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus anbieten zu können. Ein effizientes Impfmanagement und insbesondere eine effektive Planung der notwendigen zweimaligen Impfung ist dabei entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen.

Höhere Impfquote durch Angebot in Arztpraxen

Es gibt viele Gründe, die dafürsprechen, niedergelassene Ärzte in die nationale Impfstrategie miteinzubeziehen: Insbesondere Hausärzte kennen ihre Patienten bereits seit vielen Jahren, nicht selten auch von Kindesbeinen an. Sie kennen Begleiterkrankungen, Unverträglichkeiten und oftmals besteht eine gewachsene Vertrauensbeziehung. Das erleichtert sowohl die körperliche Einschätzung als auch die Bewertung, wie dringend im individuellen Fall eine Impfung ist. Nicht zuletzt besteht bei vielen Patienten eine höhere Bereitschaft, sich bei seinem Hausarzt impfen zu lassen, statt dies in einem anonymen Impfzentrum zu tun.

Zweimalige Covid-19-Impfung meist Voraussetzung für Wirkung

Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech und Moderna und dem vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca zwei Impfstoffdosen notwendig. Das bedeutet, dass – je nach Hersteller – eine zweite Impfstoffdosis notwendig ist, um die Impfserie zu vervollständigen. Um die Effektivität der Impfstoffe zu gewährleisten, sollten dabei die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung dringend eingehalten werden. Für den Impfstoff von BioNTech sind das 3–6 Wochen, für Moderna 4–6 Wochen und für AstraZeneca 9–12 Wochen.

Gefahr von Corona-Mutanten

Werden die empfohlenen Zeiträume zwischen erster und zweiter Impfdosis nicht eingehalten, besteht die Gefahr einer Teilimmunität. Aus anderen Virussystemen ist bereits bekannt, dass eine solche Teilimmunität, die die weitere Virusvermehrung zulässt, unter Umständen rascher zur Selektion von sogenannten „Immune-Escape-Mutanten“ führen kann. Auch für SARS-CoV-2 muss diese Gefahr bei der Impfplanung berücksichtigt werden.

Insbesondere bei Personen mit einem schwachen Immunsystem, bei denen die zweite Impfrunde zu lange hinausgezögert wird, besteht das Risiko, dass sich das Virus bei einer Corona-Infektion anpasst und zu einer Mutation abwandelt. Je mehr Menschen sich nun bald zwischen der Erst- und der Zweitimpfung befinden, desto größer dabei ist die Gefahr von Mutationen. 

Durchimpfung der Bevölkerung senkt Risiken

Dennoch: Corona-Impfungen lassen das Virus nicht gefährlicher werden. Sie bleiben neben Hygiene- und Abstandsregeln eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen die Pandemie. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft der Erreger auf ein gewappnetes Immunsystem, das sich zu wehren weiß. Umso wichtiger und größer ist deswegen der Beitrag, den Arztpraxen auf dem Weg zur angestrebten Herdenimmunität leisten können. Um Ärzte und Praxispersonal bei einem effektiven und sicheren Impfmanagement zu unterstützen, stehen Impfmodule wie ImpfDocNE zur Verfügung. ImpfDocNE wurde von der Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbH (GZIM) entwickelt und kann in alle Praxissysteme von CompuGroup Medical (CGM) integriert werden.

ImpfDocNE unterstützt mit automatisiertem Recall-System

Um insbesondere das beschriebene Risiko von mutierten Virusstämmen zu reduzieren, gehört die Planung der Zeitintervalle zwischen den beiden Corona-Impfungen und die Erinnerung der Patienten an die zweite, noch ausstehende Impfung zu den wichtigsten Aufgaben der impfenden Praxis. Das manuelle Führen von Listen, Terminen und Wiedervorlagen ist jedoch sehr zeitaufwendig und führt zu einem beträchtlichen Mehraufwand. Die Anwendung ImpfDocNE enthält deswegen eine automatisierte Recall-Funktion und erstellt zu jedem gewünschten, vorab definierten Zeitpunkt einen Recall, um den Patienten an fällige Impfungen zu erinnern.

Vorteile von ImpfDocNE im Rahmen der Corona-Schutzimpfung

In Verbindung mit einer Praxissoftware der CGM unterstützt ImpfDocNE bei:

  • der Erstellung von Impfplänen
  • der Planung von Auffrischimpfungen
  • der Erstellung von digitalen Impfnachweisen
  • der täglichen Datenmeldung an das Robert Koch-Institut (RKI)
  • der Dokumentation im Arztsystem und der Abrechnung

Die Dokumentation wird vereinfacht, der Aufwand minimiert. Das führt in den impfenden Praxen zu Entlastung und spart Zeit im Praxisalltag. Die Lösung ImpfDocNE unterstützt natürlich nicht nur bei den anstehenden Covid-19-Impfungen, sondern auch dauerhaft bei allen anderen Impfungen in der Zukunft. Insbesondere im Kontext von Covid-19-Impfungen hat ImpfDocNE durch die Möglichkeit der Datenmeldung für das Robert Koch-Institut (RKI) sowie der Erstellung von digitalen Impfnachweisen besondere Relevanz und ist bereits in Impfzentren in Hessen und Sachsen im Einsatz.

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