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Physiotherapeutin hilft Seniorin bei Übung auf der Turnmatte

Die TI ist in Griffweite: auch Physiotherapiepraxen werden angebunden

Physiotherapiepraxen können sich an die Telematikinfrastruktur anbinden lassen

 

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) ermöglicht die Anbindung von Physiotherapeuten an das digitale Gesundheitsnetz für Deutschland, die Telematikinfrastruktur (TI), sowie deren Förderung. Die Anbindung erfolgt zunächst freiwillig. Die Kosten werden für alle teilnehmenden Praxen ab dem 1. Juli 2021 erstattet.

Der Anschluss von Physiotherapiepraxen an die TI wird sowohl die Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten, als auch die Kommunikation mit den Krankenkassen revolutionieren. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Physiotherapeut auf die elektronische Patientenakte (ePA) zugreifen und so Röntgenbilder des Patienten anschauen oder sich über Vorerkrankungen informieren kann. Der Zugriff auf die gesamte Behandlungshistorie von Patienten gibt Physiotherapeuten die Möglichkeit, besondere Gegebenheiten zu erkennen und die Behandlung entsprechend anzupassen.

Mehrwertanwendungen der TI

Einen umfassenden Überblick über weitere Mehrwertanwendungen der TI finden Sie hier. Insbesondere KIM (Kommunikation im Medizinwesen) ist für Physiotherapeuten interessant, da KIM eine barrierefreie, authentische und sichere digitale Kommunikation zwischen allen Leistungserbringern, Leistungserbringerinstitutionen und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen ermöglicht. So können beispielsweise Rückfragen schneller geklärt werden und der Austausch von Informationen und Dokumenten kann zielgerichtet, einfach und sicher erfolgen.

 

Informationen zur TI-Förderung

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Krankenkassen für die Kosten, die für die TI-Ausstattung der Physiotherapiepraxen und den laufenden Betrieb anfallen, aufkommen müssen – auch, wenn diese sich freiwillig an die TI anbinden lassen. Das Abrechnungsverfahren für die Physiotherapeuten vereinbart der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) mit den für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen maßgeblichen Spitzenorganisationen der Leistungserbringer auf Bundesebene bis zum 31. März 2021.

Interesse geweckt? Gerne rufen wir Sie an:
Michael Franken
Michael Franken
Key Account Manager

Wissenswertes zur TI

Warum TI? 
  • Mit dem Notfalldatenmanagement sind endlich wichtige Daten im Notfall verfügbar
  • Der eMedikationsplan auf der eGK verbessert die Arzneimitteltherapiesicherheit
  • Mit der elektronischen Patientenakte wird eine lebenslange Akte ärztlich gepflegt
Was gehört dazu?
  • E-Health-Konnektor und Kartenterminals sind die Herzstücke der TI in der Institution
  • eHBA und SMC-B sind die Karten, mit denen sich Institutionen und Heilberufler ausweisen
  • Der VPN-Zugangsdienst verbindet Institutionen geschützt mit der TI
Wer macht noch mit?
  • Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken, MVZs und Apotheken arbeiten schon heute in der TI
  • Physiotherapeuten, Hebammen und Pflegeeinrichtungen folgen
  • Auch der Öffentliche Gesundheitsdienst und Betriebsmediziner werden folgen
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