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Burnout gefährdet das Gesundheitswesen

12. Mai 2021 | Beata Luczkiewicz
Burnout gefährdet das Gesundheitswesen

82 Prozent der befragten Ärzte und 73 Prozent der Pflegekräfte sind der Meinung, dass die administrative Last durch die medizinische Dokumentation erheblich zur Überarbeitung beiträgt. Bilanz: Beschäftigte im Gesundheitswesen brauchen digitale Unterstützung, denn innovative Technologien entlasten und verbessern die Lebensqualität.

Eine neue internationale Studie untersucht die Auswirkungen von Überlastung und Burnout im Gesundheitswesen in Europa und Australien. Dabei wurde festgestellt, dass Ärzte und Pflegekräfte weltweit tagtäglich überlastet und erschöpft sind.

Auf die Frage nach den Auswirkungen von Covid-19 gaben 48 Prozent der Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland an, dass die Pandemie ihre Überlastungssymptome verschlimmert habe. Der zunehmende Verwaltungsaufwand trägt stark zur Belastung bei. So müssen Ärzte und Pflegekräfte hohe Anforderungen bei der Dokumentation von Patienteninformationen, Diagnosen, Untersuchungen oder Therapien erfüllen. Dadurch geht wertvolle Zeit für die Patienten verloren.  

Beschäftigte im Gesundheitswesen brauchen digitale Unterstützung

Die HIMSS-Studie untersuchte auch, wie die Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen wahrgenommen wird. In der Studie äußern sich Ärzte und Pflegekräfte dazu, dass Technologie beim Stressabbau und der Aufgabenbewältigung Unterstützung bieten kann. Die HIMSS-Studie stellt zusammenfassend fest, dass Technologie ein bestimmtes Problem lösen und einen unmittelbaren Mehrwert bieten muss. Schlussendlich muss geprüft werden, ob sie die Arbeitsbedingungen verbessert. „Um die Tätigkeit in der Versorgung wieder inhaltlich attraktiver zu machen, erscheint mir die Digitalisierung heute als nahezu einzige Option, die kommenden Aufgaben bewältigen zu können“, erklärt Prof. Dr. Matthias Rose, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik an der Charité Universitätsmedizin.

Mehr Zeit für Patienten

Digitale Tools können den Zeitaufwand für administrative Routineaufgaben und die Dokumentation erheblich senken und ermöglichen den Behandelnden so mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: die Patientenversorgung. In der Covid-19-Pandemie hat sich beispielsweise auch der Einsatz von Videosprechstunden vielerorts bewährt. Besonders Befragte in Australien (58 Prozent), den nordischen Ländern (57 Prozent) und Frankreich (50 Prozent) nutzen diese Möglichkeit. In Deutschland herrschte mit 28 Prozent noch mehr Zurückhaltung beim Einsatz von Videosprechstunden.

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