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Prävention statt Therapie: Patientinnen und Patienten nachhaltig versorgen

9. Mai 2022
Kalendereintrag zu einer Vorsorgeuntersuchung
Kalendereintrag zu einer Vorsorgeuntersuchung

Alles beginnt mit der entscheidenden Frage, welche Ziele Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten eigentlich haben. Schon länger zeichnet sich in der Humanmedizin ein Paradigmenwechsel ab: weg von der Therapie, hin zur Prävention.

Mit verschiedenen Konzepten greifen Ärztinnen und Ärzte in den Krankheitsprozess ein, lange bevor sich ein Leiden klinisch manifestiert – und lange bevor eine Behandlung notwendig wäre. Zu diesem nachhaltigen Ansatz gehört in erster Linie die Primärprävention. Patientinnen und Patienten erfahren, wie sie selbst das Risiko für Erkrankungen verringern können – etwa durch Änderungen des Lebensstils, damit keine kardiovaskulären Ereignisse eintreten oder damit es nicht zum Typ-2-Diabetes kommt. Die sekundäre Prävention umfasst Screening- oder Vorsorgeuntersuchungen, um bei scheinbar gesunden Menschen Krankheiten nachzuweisen. Dieser Ansatz spielt bei vielen Krebserkrankungen eine wichtige Rolle. Hat sich eine Erkrankung schon manifestiert, helfen Ärztinnen und Ärzte ihren Patientinnen und Patienten mit Strategien der Tertiärprävention. Ihr Ziel ist, beispielsweise nach einem Herzinfarkt weitere kardiovaskuläre Ereignisse zu vermeiden.

Künstliche Intelligenz an der Seite der Ärzteschaft

Die Einschränkung: Nicht immer gelingt es auf klassischem Wege, Krankheiten oder Risikofaktoren bei scheinbar gesunden Menschen zu erkennen. Hier kommen moderne Technologien ins Spiel, um Patientinnen und Patienten nachhaltiger zu versorgen. Die Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen revolutionieren Teilbereiche der Medizin. Algorithmen „lernen“, Auffälligkeiten in Patientendaten zu erkennen: Wer leidet mit großer Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten, noch nicht diagnostizierten Krankheit? Oder wer profitiert bei einem Leiden von frühen, invasiven Therapien?

Nach der Evaluierung in Studien können Algorithmen Patientinnen und Patienten mit besonderen Risikoprofilen erkennen – und so wird es möglich, sie bestmöglich zu versorgen.

Personalisiert behandeln

Auch bei der Therapie tut sich viel. Erhielten Patientinnen und Patienten mit bestimmten Krankheiten früher alle den gleichen Arzneistoff, beispielsweise ein Chemotherapeutikum, werden Pharmaka heute in vielen Fällen personalisiert eingesetzt. Therapien werden individuell vorbereitet, etwa als starke Waffe gegen Krebs. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsdefinition mit einer länger anhaltenden Wirkung. Im besten Fall werden Krebserkrankungen geheilt.

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