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Digitalisierung mit CGM MEDICO am Kath. Marienkrankenhaus HH

25. Februar 2021

Die Katholische Marienkrankenhaus gGmbH in Hamburg zählt zu den Digitalisierern der ersten Stunde im deutschen Gesundheitswesen. So wurden dort bereits mit den „Schöpfern“ des heutigen Krankenhausinformationssystems CGM MEDICO Ideen entwickelt, erste digitale Lösungen eingeführt und über die Jahre zunehmend ausgebaut. Der konsequenten Digitalisierungsstrategie folgend, war das Marienkrankenhaus auch eine der ersten Kliniken, die mit CGM MEDICO an die Telematikinfrastruktur angebunden  wurden. Im Januar 2021 wurde nun ein weiterer Meilenstein der Digitalisierung erfolgreich erreicht und eine wichtige Lücke geschlossen. 

Mit Einführung der klinischen Lösungen Fieberkurve, Medikation, Wund- und Spezialdokumentation und Pflegeprozess-Management von CGM MEDICO wird der gesamte Klinikprozess digital abgebildet – von der stationären Aufnahme bis zur Entlassung eines Patienten. 

Markus Habetha, IT-Leitung, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg
Wir haben damit einen wesentlichen Schritt von einer Silo- hin zu einer Schichtarchitektur geschafft

Markus Habetha, IT-Leitung, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg

Bislang wurden Informationen oft nur innerhalb bestimmter Berufsgruppen aufbereitet und ausgetauscht. Jetzt werden sie durch verschiedene Schichten verfügbar gemacht und stehen allen Disziplinen horizontal wie vertikal zur Verfügung. „Auf die Mehrwerte, die wir dadurch für unser tägliches Arbeiten auf den Stationen gewonnen haben, möchten wir als Kliniker nicht mehr verzichten. Natürlich ist nicht alles schneller oder einfacher und wir müssen lernen, umzudenken. Aber im Gegenzug werden wir auch deutlich unterstützt und entlastet. Zum Beispiel bei der eMedikation – hier erhalten wir aus dem System heraus wichtige Informationen, unter anderem zu Wechselwirkungen und Dosierungen der verordneten Medikamente und Informationen über Interaktionen bei Allergien. Das ist nicht nur für uns wichtig, sondern trägt vor allem zu einer optimierten Behandlung der Patienten und zur Patientensicherheit bei“, berichtet Prof. Dr. Udo Vanhoefer, Ärztlicher Direktor des Zentrums Innere Medizin.

Ausgangssituation und die Suche nach der passenden Lösung.

Ausgangspunkt für das Projekt war die exponentiell steigende Papierflut im Spannungsfeld von Prozessperformance, Aufbewahrungspflicht und Verfügbarbarkeit. Der damit einhergehende administrative Aufwand für die Anwender*Innen – insbesondere des medizinischen Personals – sollte spürbar und nachhaltig reduziert werden. Auf der Wunschliste für das neue Gesamtszenario standen außerdem ganz oben: Verfügbarkeit, Integrität und einmalige Datenerfassung. In einem Auswahlverfahren wurden verschiedene Lösungen sondiert.

Prof. Dr. Udo Vanhoefer, Ärztlicher Direktor des Zentrums Innere Medizin, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg
Die neuen Lösungen unterstützen uns und tragen zu einer erhöhten Patientensicherheit bei. Das sind wirkliche Vorteile.

Prof. Dr. Udo Vanhoefer, Ärztlicher Direktor des Zentrums Innere Medizin, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg

Als realisierbar und besonders anwenderfreundlich kristallisierte sich der Ausbau der klinischen Lösungen in Verbindung mit dem eingesetzten KIS CGM MEDICO heraus. Weitere Vorteile: Alle Informationen sind durchgängig verfügbar, die Anwender arbeiten weiterhin in dem ihnen vertrauten System. Durch die offene Schnittstellenarchitektur des KIS ist eine Integration von Drittsystemen aus dem Partnerportfolio der CGM problemlos möglich.

Starke Teamarbeit und viel Vertrauen: Ein Projektabschluss in Rekordzeit.

Mit einer Projektlaufzeit von rund einem Jahr und einem Rollout auf 21 Stationen war der geplante Zeitrahmen „sportlich“. Nicht nur der eng getaktete Zeitplan erforderte eine konzentrierte, zielorientierte Arbeit aller Beteiligten. Maßgeblich erschwert wurde das Projekt durch den Ausbruch der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Kontakteinschränkungen. Nur einen Monat nach Projektstart ging Deutschland im Frühjahr 2020 in den ersten „Lock-Down“ – die gesamte Zusammenarbeit zur Vorbereitung der Systeme musste ab diesem Zeitpunkt weitgehend virtuell stattfinden.

Um die gesteckten Ziele dennoch zu erreichen, arbeiteten das Team des Marienkrankenhauses sowie das Projektmanagement der CGM umso engagierter und zielorientierter Hand in Hand. Dementsprechend zufrieden blicken Projekt- und IT-Leitung auf das Geleistete: „Trotz aller Widrigkeiten haben wir gemeinsam mit CGM ein gut funktionierendes, erfolgreiches Projekt auf die Beine gestellt. Nach nur einem knappen Jahr sind alle Stationen live gegangenen. Es läuft sehr gut“, so das positive Fazit von Markus Habetha. 

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war dabei auch das interdisziplinäre Projektteam, das im Kern aus IT- und Projektleitung sowie Projektassistenz besteht. Essenziell ist es aber, die verschiedenen Berufsgruppen direkt einzubinden; so waren neben IT-Abteilung, Medizin-, E- und Haustechnik vor allem auch der ärztliche Dienst sowie Pflegende jeder Abteilung in die Projektarbeit eingebunden.

Darüber hinaus wurden die Bedürfnisse von Bereichen wie QM, Medizincontrolling, Erlösmanagement, Einkauf, Hygiene, Datenschutz sowie dem Finanz- und Rechnungswesen berücksichtigt und die externe Apotheke unterstützte tatkräftig die Vorbereitungen für die eMedikation. „Nur, wenn wir die Endnutzer und ihre jeweiligen Anforderungen von vornherein einbeziehen, werden sie am Ende die Lösungen auch wirklich nutzen. Das war uns sehr wichtig, um das Projekt auch nachhaltig zu machen“, ergänzt Projektleiterin Evelyn Retkowski.

Hohe Nutzerakzeptanz durch nahtlose Integration in CGM MEDICO.

Dass die Entscheidung absolut richtig war, bekommt Retkowski immer wieder im direkten Kontakt mit den Anwendern zu spüren. Das „A und O“ ist die durchgängige Verfügbarkeit der Daten. „Wir erleben große Begeisterung bei den Anwendern, wenn sie feststellen, dass zum Beispiel die Medikation nun per Knopfdruck in den Arztbrief übernommen wird, ohne diktieren oder doppelt schreiben zu müssen. Ähnlich komfortabel ist die Bildübernahme bei der Fotodokumentation von Wunden. Das ist eine riesengroße Stärke“, fasst Retkowski die Reaktionen ihrer Kolleg*Innen zusammen. 

Evelyn Retkowski, Projektleiterin, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg
Wir erleben immer wieder begeisterte Anwender.

Evelyn Retkowski, Projektleiterin, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg

Die technische Integration der neuen klinischen Anwendungen ins zentrale KIS CGM MEDICO entlastet das Personal von Doppeleingaben und spart wertvolle Zeit. „Was wir hier jeden Tag erleben, ist eine uneingeschränkte Zufriedenheit der Anwender – in den unterschiedlichen Berufsgruppen. Hier möchte niemand mehr zurück – auch wenn es jetzt am Anfang bedeutet, dass man sich vertraut machen muss und dass es etwas Zeit braucht. Aber die Vorteile im Gesamtprozess überwiegen ganz klar und das überzeugt einfach“, so Habetha.

Die Reise geht weiter.

„Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter gehen. Wir sehen schon heute ganz klar den großen Mehrwert, den dieser Digitalisierungsschritt für den gesamten Klinik- und Dokumentationsprozess bedeutet. Das wollen wir ausbauen.“, so Retkowski. Und auch Habetha hat schon wieder neue Pläne für die Zukunft. Ein weiterer logischer Schritt ist für ihn die Nutzung der eMedikation bei Aufnahme der Patienten in der ZNA als auch im zukünftigen PDMS der Intensivstation. Damit wird die eMedikation in einheitlicher Funktion in allen Bereichen nutzbar gemacht. Ein Meilenstein zum großen Ziel das KIS zur Plattform für eine durchgängige, digitale Prozessunterstützung auszubauen.

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