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Tag der Arbeit: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz als Arbeitnehmerrecht

29. April 2022 | Nicole Graf
Buch mit Aufschrift Health and Safety

Am 1. Mai wird in Deutschland der „Tag der Arbeit“ als gesetzlicher Feiertag begangen. Ein Tag, der als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ im Jahr 1890 begann und bis heute dem traditionellen Kampf um familienfreundliche Arbeitszeiten, angemessene Löhne und Gehälter, aber auch einem gesunden Arbeitsumfeld gewidmet ist. Mehr und mehr stehen dabei die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt und die Folgen für Arbeitnehmer:innen im Mittelpunkt. Die „Arbeit 4.0“ stellt neue Herausforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Herausforderungen, bei denen Arbeitsschutzmanagementsysteme wie CGM ISIS SAFETY unterstützen können.

Die Anfänge des Tags der Arbeit

Im Jahr 1919 wurde der 1. Mai, einst Streiktag der Arbeiterklasse, erstmals ein deutscher Feiertag. Seinen Ursprung hat der Tag der Arbeit in den USA. Am 1. Mai 1890 organisierten sich in mehreren US-amerikanischen Städten rund 400.000 Arbeiter:innen, um gemeinsam ihre Rechte einzufordern. Ihr oberstes Ziel war die Einführung eines Achtstundentages und eines freien Sonntags. Zu den weiteren Forderungen in dieser Zeit gehörten auch ein Verbot der Kinderarbeit sowie das Recht, sich in Gewerkschaften zu organisieren. Im Laufe der Zeit haben sich die Schwerpunkte der Arbeiterentwicklung verlagert. Im 21. Jahrhundert geht es nun um Themen wie soziale Sicherung und den Kampf gegen Arbeitsplatzabbau, aber auch um Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Während auch heute in einigen Branchen prekäre Beschäftigungsverhältnisse bestehen, hat sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten stark verändert: Durch Globalisierung, Verkehrswende, Digitalisierung und die sogenannte Industrie 4.0 entstehen neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Neben Forderungen nach fairer Vergütung und sicheren Arbeitsverträgen wird darüber diskutiert, wie gute Arbeitsbedingungen im Spannungsfeld neuer Technologien wie etwa Künstlicher Intelligenz (KI) aussehen sollten. Im Fokus steht dabei auch die Frage, wie sich die geänderten Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmer:innen auswirkt.

Arbeitsschutz als gesetzliche Verpflichtung

Der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gehört zu den Pflichten von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und ist im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verankert. Durch dieses Gesetz ist jede Arbeitgeberin und jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, mögliche Gesundheitsgefährdungen für Arbeitnehmer:innen am Arbeitsplatz zu beurteilen und über notwendige und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer:innen zu entscheiden. Das Arbeitsschutzgesetz und dessen Maßnahmen dienen allerdings nicht nur dem Gesundheitsschutz der Belegschaft, sondern auch den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Denn auch das Unternehmen profitiert von einer konsequenten Umsetzung: Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer, die oder der durch einen vermeidbaren Unfall arbeitsunfähig wird, kann keine Arbeitsleistung erbringen. Das heißt, das Unternehmen trägt den finanziellen Schaden. Daher ist Arbeitsschutz eine Win-win-Situation.

Software für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Um die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden umfassend zu schützen, setzen Unternehmen und Organisationen beim Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zunehmend auf den Einsatz von Arbeitsschutzsoftware. Sogenannte Arbeitsschutzmanagementsysteme unterstützen Betriebe dabei, Arbeitsunfälle sowie arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden. Auch CGM ISIS SAFETY von CompuGroup Medical hilft den Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen dabei, anstehende Aufgaben zu organisieren, durchzuführen und zu dokumentieren. Hierzu gehören u. a. das Unfallmanagement, die Gefährdungsanalyse und das Gefahrstoffmanagement sowie die Durchführung von Audits, Begehungen und Unterweisungen. CGM ISIS SAFETY unterstützt somit bei der Planung, Steuerung und Kontrolle sämtlicher sicherheitsbezogener Tätigkeiten im Unternehmen.

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