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Neue Aus­bildung "Opera­tions­tech­nische Assis­tenz" in Salz­burg

3. Oktober 2022 | APAMED (APA-OTS)
Konzentrierte Studenten in Ausbildung.
Konzentrierte Studenten in Ausbildung.

In Salzburg wird erstmals in Österreich eine dreijährige Ausbildung zur "Operationstechnischen Assistenz" (OTA) angeboten. Die Zielgruppe umfasst vor allem junge Menschen, die eigentlich nicht in die Pflege wollen, aber technisch affin sind und sich für den OP-Bereich interessieren. Am Montag startete für 29 Interessierte diese neue und kostenfreie Spezialausbildung an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken (SALK).

Bei den 24 Frauen und fünf Männern im Alter von 17 bis zirka 45 Jahren, die sich für die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz entschieden haben, handelt es sich mehrheitlich um Umsteiger aus verschiedenen Berufsbranchen, wie Schuldirektor Markus Widlroither schilderte. Auch Lehramtsstudentinnen und zahnärztliche Assistentinnen befinden sich unter den "Erstklässlern". Weitere 56 Schülerinnen und Schüler haben an dieser Schule in zwei Klassen mit der Ausbildung zur Pflegeassistenz begonnen.

Das neue Berufsbild "Operationstechnische Assistenz" umfasst die eigenverantwortliche Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten vor, während und nach einer Operation sowie die Assistenz bei operativen Eingriffen nach ärztlicher Anordnung. Die OTA kann auch in der Notfallambulanz und im Schockraum, in der Endoskopie und in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte eingesetzt werden, erläuterte SALK-Geschäftsführer Paul Sungler.

Nach zehn Jahren des Bemühens und zahlreichen Verhandlungsrunden auf Bundesebene sei es nun gelungen, diesen neuen Beruf auch in Österreich einzuführen, erklärte Spitalsreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP). "Das ist ein sehr erfreulicher wichtiger Schritt angesichts der zunehmenden Spezialisierungen und Herausforderungen im medizinischen Bereich sowie der Knappheit beim Pflegepersonal."

Die Schülerinnen und Schüler der neuen Schulformen mit Pflege-Schwerpunkt erhalten aufgrund der Pflegereform des Bundes auch den neuen Ausbildungszuschuss von 600 Euro pro Monat, falls keine andere Finanzierungsunterstützung durch das AMS erfolgt. Zudem wird ab 1. Jänner 2023 das Fachkräftestipendium in ein Pflegestipendium umgewandelt, der Fixbetrag soll auf die Mindesthöhe von 1.400 Euro netto angehoben werden.

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