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Anbindung e-Rezept

Ihre Anbindung an das e-Rezept

Mit dem e-Rezept können Kassenrezepte zukünftig elektronisch ausgestellt werden, anstatt auf Papier. In der Apotheke kann dieses einfach mit der e-card oder mit dem e-Rezept-Code am Handy eingelöst werden. Bis das e-Rezept österreichweit im Einsatz ist, können Sie Ihren Patientinnen und Patienten einen Ausdruck zur Verfügung stellen, damit die Einlösung sicher in jeder Apotheke möglich ist.

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Mehr Sicherheit: Rezeptieren wie gewohnt

Am Prozess der Rezeptausstellung wird sich für Ordinationen kaum etwas verändern. Sie arbeiten weiterhin wie gewohnt mit Ihren Softwaremodulen. Im Hintergrund wird das Rezept im e-card-System gespeichert und die zugehörigen Einträge für die e-Medikation werden übermittelt. Befindet sich die versicherte Person in der Ordination, überreichen Sie ihr in der Übergangsphase den unterschriebenen e-Rezept-Ausdruck.

Hinweis: Der Rezeptdruck erfolgt im A4-Format. Das Einlegen von Vordrucken bzw. das Tauschen von Papierformaten entfällt in Zukunft.

 

Mehr Service: Mit dem e-Rezept kontaktlos verordnen

Das e-Rezept bietet die Möglichkeit, ohne persönlichen Patientenkontakt Rezepte auszustellen. Dazu wird Ihre Admin-Karte sowie die SVNR der versicherten Person benötigt. Das Rezept wird dabei in der Software erstellt und im Hintergrund als e-Rezept im e-card-System gespeichert. Kommt der Patient/die Patientin in die Apotheke, erhält diese durch Stecken der e-card Zugriff auf alle offenen e-Rezepte sowie auf die e-Medikation des Patienten/der Patientin und kann die verordneten Medikamente abgeben.

Von der Rezepterstellung in der Ordination bis zur Medikamentenabgabe in der Apotheke

Von der Rezepterstellung in der Ordination bis zur Medikamentenabgabe in der Apotheke

FAQ

Wie kommt meine Ordination zur Anbindung an das e-Rezept?

Den Fahrplan zu Ihrer Anbindung an das e-Rezept haben wir für Sie in einem Infosheet übersichtlich zusammengefasst:

CGM MEDXPERT / CGM PCPOINNOMED
Ordinationen OHNE HausapothekeOrdinationen OHNE Hausapotheke
Ordinationen MIT HausapothekeOrdinationen MIT Hausapotheke
Warum wird das e-Rezept jetzt ausgerollt?

Der Pilotbetrieb des e-Rezepts und das Feedback der mitwirkenden Ärztinnen und Ärzten hat gezeigt, dass die Verwendung von e-Rezept und dessen Prozess in der Praxis gut funktioniert. Aus diesem Grund wurde auch im Rahmen eines EvaIuierungsprozesses von Seiten der Ärztekammer die Zustimmung zur weiteren Ausrollung und Einführung des e-Rezeptes erteilt. Der flächendeckende Roll-Out soll bis Ende März 2022 abgeschlossen sein. 

Rundschreiben der Österreichischen Ärztekammer zum e-Rezept

Welche Vorteile bietet das e-Rezept?
  • Durch den e-Rezept-Code ist Fälschungssicherheit gegeben. Jedes e-Rezept kann nur ein einziges Mal eingelöst werden.
  • e-Rezept bietet langfristig (nicht nur für die Dauer der Pandemie) die Möglichkeit, kontaktlos Rezepte zu verschreiben, sofern eine Diagnose mit Teleordinationsmitteln möglich ist.
  • Der e-Rezept Ausdruck wird nach der flächendeckenden Einführung nur mehr bei Bedarf bzw. auf Wunsch des Patienten/der Patientin ausgedruckt.
  • Für die Erstellung der e-Rezept-Ausdrucke können Standarddrucker verwendet werden.
Warum wird neben der e-Medikation nun auch ein e-Rezept benötigt?

Für die Zeit der Pandemie wurde eine kontaktfreie Rezeptierung über die e-Medikation ermöglicht.

Es handelt sich dabei um eine „Notlösung“, die geschaffen wurde, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Medikamente werden in der e-Medikation in der elektronischen Gesundheitsakte ELGA eingetragen. Das können aber nur PatientInnen nutzen, die an ELGA teilnehmen. Mit dem e-Rezept können Rezepte für alle Krankenversicherten elektronisch ausgestellt, eingelöst und abgerechnet werden.

Ein wichtiger Teil der administrativen Daten, die für die Verrechnung mit der Sozialversicherung notwendig sind (Versicherungsstatus, Rezeptgebührenbefreiung etc.), liegt über e-Medikation nicht vor und musste daher bisher von den Versicherten übermittelt werden.

Die e-Medikation ist dafür nicht konzipiert und einige Abläufe sind darin nicht berücksichtigt (z.B. Verordnung, Einlösung und Abrechnung von Kassenrezepten).

Die kontaktlose Medikamentenverordnung via e-Medikation endet mit 30.06.2022. Den Prozess des papierlosen Rezeptierens übernimmt bereits seit Ende März das e-Rezept. Parallel werden die Informationen weiterhin in die e-Medikation gespeichert.

Sind die Daten geschützt?

Die e-Rezepte werden verschlüsselt übertragen und zentral im e-card System gespeichert. Auf der e-card selbst werden keine Daten zu Rezepten oder Medikamenten gespeichert. Nur berechtigte Personen haben Zugriff auf das e-Rezept. ÄrztInnen können nur die selbst ausgestellten Rezepte einsehen.

Muss ein Papierbeleg gedruckt werden?

In der Übergangszeit, bis alle Beteiligten des Prozesses mit dem e-Rezept SW-Tool ausgestattet wurden (offiziell bis 31.05.2022), sollen die e-Rezepte jedenfalls in Papierform unterschrieben und dem Patienten mitgegeben werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das e-Rezept in allen Apotheken eingelöst werden kann (auch in Apotheken, die das e-Rezept Service noch nicht verwenden). 

Ausnahme: e-Rezeptausstellung via Telefon (Telekonsultation) - hier ist auch in der Übergangszeit kein Ausdruck mehr notwendig. 

Nach der Übergangszeit wird ein papierloser Prozess angestrebt und nur mehr auf Wunsch der PatientInnen gedruckt (keine Unterschrift notwendig). Die Rezepte sind zusätzlich über die SV-App abrufbar. Der Ausdruck der e-Rezepte erfolgt auf A4. Suchtgift-Rezepte müssen immer auf einen Papierbeleg gedruckt mit der SG-Vignette beklebt und unterschrieben werden. Darüber hinaus müssen auch Rezepte für EKVK-PatientInnen immer gedruckt werden (jedoch keine Unterschrift notwendig). Blanko e-Rezepte (= keine elektronischen Verordnungsdaten) müssen immer unterschrieben und PatientInnen ausgehändigt werden.

Welche Rezepte werden mittels e-Rezept übermittelt?

In der ersten Ausbaustufe werden ausschließlich Kassenrezepte via e-Rezept übermittelt.

Wie viele Medikamente werden einem e-Rezept zugeordnet?

Bis zu 10 Verordnungen können auf einem Rezept zugeordnet werden.

Wie sieht der Ablauf bei Suchtgift- bzw. Substitutionsrezepten aus?

Suchtgifte können grundsätzlich nicht vollständig elektronisch verordnet werden. Spezialformulare für Dauersuchtgiftverordnungen oder Substitutionsmittelverordnungen sind aktuell nicht in e-Rezept abgebildet. Der bisherige Prozess bleibt bestehen, der Ausdruck muss immer erfolgen (breites Suchtgiftrezept) und mit einer Vignette beklebt werden.

Bei Suchtgift Einzelverordnungen bzw. Schmerzbehandlungen mit Suchtgiften kann auch ein herkömmliches Kassenrezeptformular für die Verordnung von Suchtgiften verwendet werden. In diesen Fällen kann auch ein e-Rezept ausgestellt werden. Dieses ist aber zwingend auszudrucken und zu unterschreiben, da die Suchtgiftvignette nicht elektronisch vorhanden ist und somit nach wie vor physisch auf den Beleg geklebt werden muss. Nur mit dem Beleg kann die Abgabe in der Apotheke erfolgen. Das Papierrezept mit der geklebten Vignette muss mit zur Abrechnung geschickt werden.

Die Vignettennummer wird nicht mit angedruckt da e-Rezept keine Vignettennummer vorsieht.

Ändert sich etwas am Rezeptierungsprozess?

Nein, der Ablauf bleibt gleich.

Wie funktioniert e-Rezept bei Hausbesuchen?

Für Hausbesuche können Blankorezepte vorab ausgedruckt werden. Dabei können auch gleich die Daten des Patienten/der Patientin angedruckt werden (Blankoformular mit Personenbezug).

Im Zuge eines Hausbesuches wird das Blankoformular händisch ausgefüllt und mit Stempel und Unterschrift versehen (Ablauf wie heute bei Kassenrezepten).

Der e-Rezept Code des Blankoformulars hat den Status „offen“ im System und kann in einer Apotheke einmalig eingelöst werden. Die handschriftlich ergänzten Verordnungen werden von der Apotheke elektronisch nicht nacherfasst. Das Papierrezept muss in der Apotheke zwingend abgegeben werden, damit es abgerechnet werden kann.

Wie sieht das Privatrezept in Zukunft aus?

Privatrezepte sind derzeit nicht von e-Rezept betroffen und können daher nicht über das e-Rezept-Tool abgebildet werden. Diese werden weiterhin als Papierrezept gedruckt. Der Ausdruck (Layout) des Privatrezepts wird an den neuen e-Rezeptbeleg angeglichen.

Was passiert, wenn das e-card System offline ist?

Für diesen Fall sollten in der Ordination Blanko-Rezepte auf Vorrat ausgedruckt werden bzw. haben wir in der Software e-Rezept-IDs auf Vorrat gespeichert.

Unsere Arztinformationssysteme erstellen im Offline-Fall Kassenrezepte mit diesen auf Vorrat gehaltenen e-Rezept-IDs.

Ausgedruckte Blanko-Rezepte (gleichzusetzen mit dem Rezeptblock) sind analog zu den heutigen Rezeptformularen zu verwenden, müssen also unterschrieben und an die versicherte Person übergeben werden. Ein Nacherfassen der handschriftlichen Verordnungen im e-card System ist nicht verpflichtend.

Kann ich Blanko-Rezepte auf Vorrat kopieren?

Nein, jedes Blanko-Rezept (mit oder ohne Personenbezug) enthält im e-Rezept Code eine eindeutige Rezept-ID. Es ist daher nicht möglich, einen einzelnen Vordruck auszudrucken und das Formular zu kopieren. Dies würde zu Fehlerfällen in der Apotheke führen, da bis auf den ersten Ausdruck alle Folgerezepte den Status „eingelöst“ hätten. Die ausgedruckten Blanko-Rezepte sind analog zu den heutigen Rezeptformularen zu verwenden, müssen also unterschrieben und an die versicherte Person übergeben werden. Ein Nacherfassen der handschriftlichen Verordnungen im e-card System ist nicht verpflichtend.

Wie funktioniert e-Rezept bei HausapothekerInnen?

Hausapothekenführende ÄrztInnen speichern Kassenrezepte als e-Rezept und lösen diese direkt ein.

Die Abrechnung erfolgt wie bisher. Zusätzlich muss in Zukunft der elektronische e-Rezept Datensatz (xml-Datensätze) bei der Abrechnung übermittelt werden.

Wird ein Fremdrezept in einer hausapothekenführenden Ordination ausgestellt (zum Einlösen in einer öffentlichen Apotheke), ist der Ablauf analog zu dem in Ordinationen ohne Hausapotheke.

Kann ich ein bereits ausgestelltes Rezept ändern?

Änderungen sind nach der Ausstellung eines e-Rezeptes aufgrund der eindeutigen ID und des QR-Codes nicht vorgesehen. Zudem würde ein bereits übergebener Ausdruck bei einer späteren Änderung nicht mehr mit dem elektronischen Datensatz zusammenpassen. Eine automatische Änderungsfunktion ist im e-Rezept daher nicht vorhanden.

Kann ein e-Rezept gelöscht (storniert) werden?

Die Stornierung eines e-Rezeptes ist bis zu 5 Tage lang möglich, sofern das Rezept nicht bereits durch den Patienten/die Patientin eingelöst wurde.

Was ist bei der Verschreibung von bewilligungspflichtigen Medikamenten via e-Rezept zu beachten?

Der Ablauf ist unverändert: ABS-Bewilligung einholen, anschließend das e-Rezept übertragen. 

Achtung: Wie heute muss die Bewilligung vorliegen, bevor Sie Ihren PatientInnen den e-Rezept-Ausdruck übergeben. Der Bewilligungsstatus wird in der Apotheke nicht überprüft!

Ausgenommen sind jene Fälle, in denen heute ein Stempel auf der Rückseite des Rezepts als zusätzlicher Hinweis auf eine eingeholte Bewilligung angebracht wird. Dies gilt vor allem für:

  • Importe
  • Bestimmte magistrale Stoffe
  • Sonstige Mittel gemäß GV Anlage II
  • Nicht-Arzneimittel

Anstelle des Stempels ist bei diesen e-Rezepten im Kommentarfeld schriftlich zu vermerken, dass eine Bewilligung eingeholt wurde. Analog zur bisherigen Stempel-Sichtprüfung ist hier auch weiterhin die Apotheke verpflichtet zu prüfen, ob der Vermerk über die eingeholte Bewilligung vorhanden ist.

Welche Fristen sind bei Beantragung der Förderung zu beachten?

Die Förderung für das e-Rezept kann bis zum 31. Mai 2022 beantragt werden. Somit muss die Leistungsposition für die Förderung spätestens in der ÖGK-Abrechnung des zweiten Quartals 2022 beinhaltet sein. Für die SVS bzw. BVAEB bedeutet das, dass die Leistungsposition spätestens in der Abrechnung für Mai 2022 enthalten sein muss. 

Die Abwicklung des Förderbetrages für Wahlärzte wird gesondert geregelt. Anspruchsberechtigte Wahlärzte müssen die Rechnungen für die Implementierung des e-Rezeptes aufbehalten. Die Abrechnung der Wahlärzte erfolgt bis Ende des 1. Halbjahres 2022. 

Warum steht die Signatur bei Suchtgiftrezepten nicht in Worten am Ausdruck - z.B. 1-0-1 als eins-null-eins?

Lt. Suchtgiftverordnung § 19 Abs. 1 Z 4 ist diese wörtliche Ausführung bei automationsunterstützt ausgefertigten Suchtgiftverschreibungen (z.B. über das e-Rezept) nicht notwendig.

Der Arztstempel am e-Rezept ist nicht korrekt, was kann ich tun?

Der Stempel wird beim Kassenrezept vom e-card System generiert und im PDF nicht änderbar eingefügt. Sind Ihre Daten nicht korrekt, kontaktieren Sie bitte die e-card Serviceline unter 050 124 33 22.

Beispiele:

  • Beim Namen werden Umlaute nicht als Umlaute angedruckt.
  • Angedruckte Adresse stimmt nicht mit der Ordinationsadresse überein.

Aufgrund des Umstandes, dass der Stempel auf Basis der e-card Daten generiert wird, ist der Andruck einzelner ÄrztInnen bei Gruppenpraxen oder Primärversorgungseinheiten (PVE) ebenfalls nicht möglich. 

Weitere Informationen rund um das e-Rezept finden Sie unter www.chipkarte.at/e-rezept.

 

 

Die Anbindung an das e-Rezept ist für folgende Arztinformationssysteme verfügbar. Als Voraussetzung gilt das entsprechende e-card Basismodul:

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