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KAGes: Ablöse des Material­wirt­schafts­systems mit SAP-Logistik­lösung

26. April 2021 | Walter Zifferer
Luftaufnahme des Gesamtgeländes des LKH-Universitätsklinikums Graz
Luftaufnahme des Gesamtgeländes des LKH-Universitätsklinikums Graz

Bis 2012 liefen in allen Landeskrankenhäusern der Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) dezentrale, filebasierte MATEKIS-Materialwirtschaftssysteme. Nach 25 Jahren war die Lösung definitiv ablösebereit und sollte im Laufe der folgenden sechs Jahre einer modernen, integrierten Logistiklösung weichen.

Da die KAGes bereits in mehreren Fachbereichen SAP einsetzte, wollte man die Logistikanforderungen mit der Einführung der SAP-Module Materialwirtschaft (MM), Apothekenmanagement (APM), Fertigung (PP) und Vertrieb (SD) umsetzen.

 

Projekt Facts & Figures

  • SAP-Release: ECC 6.0 EHP8
  • Betroffene Gesundheitseinrichtungen: 
    11 Landeskrankenhäuser an 20 Standorten sowie 4 Landespflegezentren
  • Anzahl SAP-User Logistiksysteme: ~2.600
  • Projektdauer: 2012-2018

 

Betroffene SAP-Module 

Folgende SAP-Module wurden in diesem Projekt seitens CGM implementiert:

  • Materialwirtschaft (MM)
  • Apothekenmanagement (APM)
  • Produktionsplanung (PP)
  • Vertrieb (SD)
  • CGM Add-Ons

 

Implementierte Prozesselemente

Folgende Prozesselemente wurden im Rahmen dieses Projekts umgesetzt:

  • Materialanforderung
  • Genehmigung
  • Kommissionierung
  • mobile Kommissionierung
  • Stationsinventur
  • Beschaffung, Bestellfreigabe
  • Warenbewegungen
  • Apothekenfertigung
  • Externer Verkauf
  • KAGes-interne Mitbelieferung
  • Rechnungsprüfung

 

Kundenspezifische Add-Ons

Folgende kundenspezifische SAP-Add-Ons (Eigenentwicklungen von CGM) wurden in diesem Projekt umgesetzt:

  • mobile Anwendungen
  • Stammdatenmeldeformular
  • Materialverzeichnis
  • Infosatzkonditionen-Auswertung
  • Bestellverfolgung
  • Rückstandsliste
  • Problemartikelbehandlung
  • flexible Formularsteuerung
  • integrierte AMVS-Kommunikation
  • Integration des Transportleitsystem Logbuch
  • Anbindung APOSTORE Kommissionierautomat
Karl Kočever<br>Leitung IT-Infrastruktur und Administrative Systeme,<br>Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes)
Karl Kocever, Leiter IT-Infrastruktur und Administrative Systeme, KAGes
Das SAP-System erleichterte von Beginn an spürbar viele Logistik­prozesse und ist heute aus unserem Gesamt­konzept Logistik nicht mehr wegzu­denken. Es bietet in vielerlei Hinsicht die Basis für eine funktio­nie­rende Supply-Chain innerhalb unseres Kranken­haus­verbundes

Karl Kočever
Leitung IT-Infrastruktur und Administrative Systeme,
Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes)

"Das Ausfüllen und Verschicken der Abfasslisten ist seither Geschichte: Die Anforderung von Waren erfolgt heute effizient in elektronischer Form. Die Materialanforderung auf den Stationen kann nun unmittelbar in der zugehörigen Web-Genehmigung bearbeitet werden. Auch alle nachgelagerten Prozessschritte von der Kommissionierung über die Material-Disposition und Bestandsführung bis hin zur Rechnungsprüfung wurden entsprechend prozessoptimiert und vollständig in SAP abgebildet", erklärte Kočever weiter.

 

Zentrale Kundenvorteile

  • Die neue SAP-Lösung stellt ein integriertes System mit Datenfluss in Echtzeit dar
  • Standardisierte Kommissionier- und Beschaffungsprozesse
  • Die Lösung ist die Basis für eine funktionierende Supply-Chain in allen KAGes-Krankenhäusern
  • Gemeinsam genutzte Stammdaten
  • Verbesserte Kommunikation zwischen Stationen und Kommissionierern: Der aktuelle Status aller Materialanforde­rungen ist jederzeit ersichtlich
  • Die Kommissionierung wird nun entweder über herkömmliche Kommissionierlisten oder in ausgewählten Lagerbereichen durch Scanner mobil durchgeführt
  • Minimierung der "Zettelwirtschaft" durch elektronische Materialanforderung mit Genehmigung
  • Das ehemals lästige Ausfüllen und Verschicken der Abfass-Listen ist hinfällig: Warenanforderungen erfolgen heute effizient in elektronischer Form
  • Fremdhausbelieferungen werden je nach Trägerzugehörigkeit über Verkaufsprozesse oder Buchungskreisver­rech­nungen abgewickelt und durch den Einsatz von Schnittstellen zusätzlich optimiert
  • Die Stationsinventur erfolgt EDV-unterstützt und kann am System jederzeit nachvollzogen werden
  • Auswertungsmöglichkeiten innerhalb SAP BW
  • Geringere Entwicklungs- und Wartungskosten durch eine zentrale Standardlösung (Schnittstellenminimierung)
  • Durchgängige SAP-Technologie (Optimale Basis für die Zukunft mit S/4HANA)

 

CGM-Leistungen im Projekt

  • Consulting
  • Konzeption
  • Implementierung
  • Stammdatenübernahme
  • Projektmanagement
  • Schulung
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