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Die Diskussion über inte­grierte Ver­sorgung ist nicht neu - neu ist jedoch die Dring­lichkeit

13. Februar 2026 | Walter Zifferer
Symbolbild: Vernetzung.
Symbolbild: Vernetzung.

Warum inte­grierte Ver­sorgung Führungs­qualität braucht – und was erfolg­reiche Pro­jekte aus­zeichnet

Demografischer Wandel, steigende Komplexität chronischer Erkrankungen, Fachkräftemangel und ökonomischer Druck stellen das österreichische Gesundheitssystem vor strukturelle Herausforderungen. Diese lassen sich nicht mehr innerhalb einzelner Sektoren lösen. Sie verlangen nach koordinierten, vernetzten und patientenzentrierten Versorgungsmodellen.

Doch integrierte Versorgung entsteht nicht durch Strukturreformen allein.
Sie entsteht durch Führung.

 

Integrierte Versorgung ist eine Führungsaufgabe

Versorgung über Sektor-, Berufs- und Organisationsgrenzen hinweg zu gestalten bedeutet:

  • Verantwortung über die eigene Institution hinaus zu übernehmen
  • Kooperationsräume aktiv zu schaffen
  • unterschiedliche Interessen auszubalancieren
  • neue Formen der Zusammenarbeit zu etablieren
  • Wirkung systematisch messbar zu machen
  • Das erfordert mehr als operative Exzellenz.
    Es erfordert strategische Führungsqualität.

Erfolgreiche Initiativen zeigen: Integration beginnt nicht bei IT-Systemen oder Verträgen, sondern bei einer klaren Haltung. Führungskräfte, die integrierte Versorgung vorantreiben, denken vom Patientenpfad aus – nicht vom Organigramm.

 

Was erfolgreiche Projekte auszeichnet

Im österreichischen Gesundheitsmarkt lassen sich bei besonders wirkungsvollen Projekten wiederkehrende Muster erkennen.

1. Klare Problemdefinition

Erfolgreiche Initiativen starten nicht mit einer Strukturidee, sondern mit einer konkreten Versorgungslücke. Sie beantworten die Frage:
Welches reale Problem für Patientinnen und Patienten lösen wir?

2. Verbindliche Kooperation

Integration bedeutet nicht lose Abstimmung, sondern strukturierte Zusammenarbeit. Erfolgreiche Projekte schaffen klare Rollen, definierte Schnittstellen und transparente Verantwortlichkeiten.

3. Messbare Wirkung

Qualität wird nicht behauptet, sondern belegt. Leistungsparameter, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität werden systematisch erfasst. Wirkung wird sichtbar gemacht – intern wie extern.

4. Interdisziplinarität auf Augenhöhe

Medizin, Pflege, Therapie, Sozialbereich und Administration arbeiten nicht nebeneinander, sondern miteinander. Führung schafft den Rahmen für diese Kultur.

5. Übertragbarkeit und Skalierbarkeit

Projekte mit Vorbildwirkung sind nicht singuläre Insellösungen. Sie sind so konzipiert, dass sie adaptiert und weiterentwickelt werden können.

Projekte, die ihre Erfahrungen teilen, tragen zur Weiterentwicklung des gesamten Systems bei. Sie ermöglichen Lernen, Skalierung und Vernetzung. Und sie stärken die Organisation selbst – intern wie extern.

 

Warum jetzt Leadership gefragt ist

Die Fragmentierung des Systems ist keine organisatorische Schwäche einzelner Akteure – sie ist historisch gewachsen. Umso mehr braucht es heute Führungskräfte, die:

  • sektorübergreifend denken
  • Kooperationsmodelle initiieren
  • digitale Lösungen sinnvoll einsetzen
  • Versorgung neu organisieren
  • Mut zur Veränderung zeigen

Integrierte Versorgung ist kein Zusatzprojekt.
Sie ist Ausdruck moderner Systemverantwortung.

 

Sichtbarkeit als strategischer Faktor

Innovative Versorgungsmodelle entstehen vielerorts – in Krankenhäusern, Primärversorgungseinheiten, Reha-Einrichtungen, Pflegeorganisationen, Sozialdiensten oder regionalen Netzwerken.

Doch ohne Sichtbarkeit bleibt Wirkung begrenzt.

CompuGroup Medical (CGM) hat daher bereits 2012 den INTEGRI als „Österreichischen Preis für Integrierte Versorgung“ geschaffen, um den vielen großartigen Initiativen in den vielen unterschiedlichen Einrichtungen unseres Gesundheitssystems eine Bühne zu bieten - mit dem Ziel, gute Ideen, Ansätze und Projektumsetzungen zu identifizieren und Andere damit zu inspirieren. Weil jeder Schritt in Richtung einer intersektoralen Vernetzung der Akteure in Summe zu besserer Patientenversorgung führt! 

 

Integrierte Versorgung ist kein Trendbegriff -
Sie ist eine Führungsentscheidung

Wer Versorgung über Organisations- und Berufsgrenzen hinweg gestaltet, übernimmt Verantwortung für die Zukunft des österreichischen Gesundheitswesens. Erfolgreiche Projekte zeigen: Mit klarer Strategie, verbindlicher Kooperation und messbarer Qualität lassen sich nachhaltige Verbesserungen erreichen.

Die Frage ist nicht, ob integrierte Versorgung notwendig ist.
Die Frage ist, wer sie aktiv gestaltet.

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