CompuGroup Medical
Synchronizing Healthcare

Erfahren Sie alles über die Vision, Mission sowie die Menschen, die die CompuGroup Medical weltweit prägen. 

Investor Relations
Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet-PC mit einer Investor-Relations-Präsentation
Karriere
Eine junge Frau telefoniert mit ihrem Smartphone, während sie einen Tablet-PC hält
CGM Global
Mehrere CGM-Flaggen

Inte­gration statt Schnitt­stellen!

31. Mai 2025 | Walter Zifferer
Das letzte Puzzleteil macht das Big Picture komplett.
Das letzte Puzzleteil macht das Big Picture komplett.

Synchronizing Healthcare

CompuGroup Medical (CGM) gilt seit Jahrzehnten als Vorreiter der Vernetzung von medizinischen und pflegerischen Leistungserbringern in Europa. Der Unternehmensclaim "Synchronizing Healthcare" drückt in zwei Worten prägnant aus, dass man überzeugt davon ist, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens weder in Abteilungen, noch in Institutionen stattfinden darf. Integrierte Patientenversorgung und das bereitstellen von intersektoralen IT-Lösungen ist längst wichtiger Bestandteil der DNA von CGM. 

Das "Über-den-Tellerrand"-Denken - also das Weiterdenken der Prozesse entlang des Big Pictures der gesamten Patient Journey ist für CGM Consultants und Softwareentwickler selbstverständlich. Intersektorales Prozessdenken ist essentiell, da die Softwarelösungen für Arztpraxen, Krankenhäuser, Rehakliniken, Sozialeinrichtungen, Labore etc. ja stets Inputs und Outputs haben, die über die Qualität der Patientenversorgung entscheiden. Jene Fälle, in denen es nicht bedeutsam ist, wann, ob und in welcher Qualität Informationen zur weiteren Behandlung von Patienten an andere Akteure übergeben werden, ist selten - sein es innerhalb der eigenen Institution (von einer zur anderen Abteilung) oder intersektoral. 

 

Software muss sich natürlich grundsätzlich für die beschaffende Institution rechnen

Und dennoch: Die Entwicklung von Software im Gesundheitswesen findet meistens für einzelne Institutionen statt. Schließlich gilt es in Kliniken, die Arbeitsschritte von Medizinern, Pflegern und Administrationskräften digital bestmöglich zu unterstützen. Während es in Arztpraxen darum geht, die völlig unterschiedlichen Prozesse von niedergelassen Ärzten zu unterstützen. Und wieder völlig anders sehen IT-Lösungen für Labore, Zahnärzte, Apotheken etc. aus. Die einzelnen Softwarelösungen werden also fast ausschließlich für einzelne Institutionen verkauft - mit dem Ziel, die Prozesse/Workflows dieser zu digitalisieren, zu automatisieren und zu optimieren, um die Einrichtung wirtschaftlicher zu machen.. Die Software soll sich dabei natürlich so schnell wie möglich amortisieren und gleichzeitig möglichste lange gute Dienste leisten. 

 

Was bringt dann der Blick über den Tellerrand für die einzelne Institution?

Was hat der Entscheider in einer Klinik davon, einen IT-Partner zu wählen, der über das anzuschaffende Krankenhausinformationssystem (KIS) hinaus weitere IT-Produkte entlang der Patient Journey anbietet? Ist dies denn überhaupt wichtig? 
 

Ganzheitliche Digitalisierung

Durchgängige klinische IT-Lösungen ermöglichen grundsätzlich eine nahtlose Integration von Patientenaufnahme, ambulanten und stationären Behandlungsprozessen, Entlassmanagement und Nachsorge. Eine Reduktion von Medienbrüchen und Schnittstellenproblemen zwischen verschiedenen IT-Systemen führt nicht nur zu deutlich einfacherer Wartbarkeit und somit operativen IT-Kosten, sondern insbesondere auch zu zuverlässigeren Daten.
 

Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung

Automatisierte Workflows und einheitliche Datenstrukturen reduzieren insgesamt den administrativen Aufwand erheblich - Prozesse werden schlanker, Routineabläufe lassen sich kostengünstiger gestalten. Die Automatisierung der Kommunikation zwischen den klinischen Abteilungen sorgt für schnelleren und reibungslosen Daten- und Wissensaustausch und verbessert in Summe die Arbeitsabläufe in der Klinik.
 

Bessere Patientenversorgung

Ein durchgängig integriertes klinisches IT-System ermöglicht eine umfassendere und aktuellere Patientenakte. Eine bessere Koordination zwischen der Klinik, den involvierten niedergelassenen Ärzten und der im jeweiligen Patientenfall betroffenen Pflegeeinrichtungen verbessert die Versorgungsqualität aller Akteure in Summe.
 

Weniger Komplexität und geringere operative IT-Kosten

Ein einziger, strategischer IT-Anbieter reduziert die Anzahl der Schnittstellenpartner und damit den Integrationsaufwand. Lizenz- und Wartungskosten können optimiert werden, da weniger unterschiedliche Systeme betrieben werden müssen. Auch die operativen Serviceprozesse können wesentlich schlanker organisiert werden, da die Zuständigkeiten klar sind - eine Suche nach der Verantwortung zur Behebung von Supportthemen entfällt gänzlich.

 

Die strategische Perspektive 

In Summe ergeben sich für beide Seiten (Klinik / IT-Partner) erhebliche Synergiepotenziale im operativen IT-Betrieb. Doch da ist "noch deutlich mehr drinnen": Ein prozesserfahrener IT-Partner macht insbesondere das möglich, was in Zeiten wie diesen immer wichtiger wird: Die Entwicklung einer nachhaltigen Digitalisierungsstrategie für Kliniken.

Ecky Oesterhoff, Digitalisierungsexperte <br>bei CompuGroup Medical
Ecky Oesterhoff, Digitalisierungsexerte für Krankenhäuser, CompuGroup Medical.

Keiner unserer Klinikkunden kauft heute ´ein KIS´ wie früher. Man trifft die Entscheidung nicht für ein Produkt oder eine Lösung. Man ist vielmehr auf der Suche nach einem strategischen IT-Partner, dem man zutraut, die Digitalisierung der Klinik in den kommenden 10 bis 15 Jahren proaktiv mitzugestalten.

Ecky Oesterhoff, Digitalisierungsexperte 
bei CompuGroup Medical

Ecky Oesterhoff beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit dem Betrieb von Krankenhaussoftware. Er ist davon überzeugt, dass die Betrachtung des "KIS als singuläre Lösung" ausgedient hat. "Die Zukunft liegt ganz klar in der Interoperabilität von klinischen IT-Gesamtsystemen. Auch das KIS als Kernsystem wird immer weniger bedeutsam. Die nahtlose Integration der ergänzenden IT- Peripheriesysteme wird immer mehr zum Wettbewerbsvorteil", betont Oesterhoff und meint weiter: "Wer Klinikkunden dabei unterstützen kann, die jeweilige IT-Strategie der nächsten 15 Jahre vorzudenken, wird sich im KIS-Markt nicht nur behaupten, sondern diesen (mit-)dominieren. Dabei geht es nicht um Technologiedetails- sondern um grundsätzliche Philiosophien und Paradigmen. Natürlich wissen wir alle heute nicht, wie ein Krankenhaus technologisch im Jahr 2040 aufgestellt sein wird, um möglichst zukunftsfit zu sein, aber eines ist gewiss: Die Zukunft ist interoperabel - und sie hat längst begonnen - auch hier im D-A-CH-Raum! ", meint Oesterhoff.

 

Anpassungsfähigkeit, Zukunftssicherheit, Innovation

"Sicher ist: Zukünftige neuen gesetzliche Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen nehmen keine Rücksicht auf Institutionsgrenzen - sie wollen und müssen das Gesundheitssystem insgesamt effizienter machen, um einen wichtigen Beitrag zur besseren Finanzierbarkeit zu leisten. Dazu brauchte es skalierbare IT-Lösungen, die den Ausbau von patientenzentrierter Gesundheit mit digitalen Angeboten, wie etwa Telemedizin oder KI-gestützte Diagnostik im Sinne des Patienten anreichern. Ein Anbieter wie CGM, der mit einem breiten Lösungsportfolio und der dahintersteckenden Fachexpertise(n) nicht nur schnell auf reagieren kann, sondern auch an der Gestaltung des Gesundheitssystems von morgen aktiv mitarbeitet, bietet Gesundheitseinrichtungen Sicherheit und Schutz für langfristigen IT-Investitionen." 

 

Bessere Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung

"Eine einheitliche Datenbasis ermöglicht grundsätzlich bessere Analysen - sei es im Bereich Qualitätsmanagement, in der Ressourcenplanung oder für strategische Entscheidungen. KI-gestützte Auswertungen und Dashboards helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen und die Prozesse in Kliniken zu optimieren. Und zwar nicht in Abteilungen, auf einzelnen Stationen oder Instituten - sondern insgesamt!"

Verwandte Artikel
Symbolbild für Vernetzung
Vernetzung
CGM CDM+
Das unter­nehmens­über­greifende klinische Referenz­daten­modell

Nicht nur der Druck, Daten über Einrichtungs- und Sektorengrenzen ...

Symbolbild: Interoperabilität.
Symbolbild: Interoperabilität.
Inter­opera­bilität - das Um und Auf im moder­nen KIS

Krankenhausinformationssysteme der neuesten Generation versprechen ...