CompuGroup Medical
Synchronizing Healthcare

Erfahren Sie alles über die Vision, Mission sowie die Menschen, die die CompuGroup Medical weltweit prägen. 

Investor Relations
Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet-PC mit einer Investor-Relations-Präsentation
Karriere
Eine junge Frau telefoniert mit ihrem Smartphone, während sie einen Tablet-PC hält
CGM Global
Mehrere CGM-Flaggen

Wenig Fair­ness in der Gesund­heits­ver­sor­gung in Öster­reich

7. März 2024 | APAMED (APA-OTS)
Alter Mann zählt Münzen.
Alter Mann zählt Münzen.

Wird der Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger? 

 

Acht von zehn Österreicher sind der Meinung, dass Menschen, die es sich leisten können, schneller behandelt werden. 

Nur 14 Prozent finden die Wartezeiten auf Termine, Behandlungen und Operationen ausreichend kurz. Die Zwei-Klassen-Medizin ist in der Wahrnehmung der Bevölkerung längst angekommen, wie der aktuelle Austrian Health Report zeigt. Der Gesundheitsreport, erstellt im Auftrag von Sandoz, umgesetzt von IFES, zeigt spannende Ergebnisse und signifikante Unterschiede innerhalb der österreichischen Bevölkerung.

 

Zwei-Klassen-Medizin

79 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Menschen, die es sich leisten können, schneller behandelt werden. 

Ausnahmsweise gibt es hier keine Gender-Unterschiede: Männer wie Frauen erleben das ident (jeweils 79%). Geringfügige Unterschiede in der Wahrnehmung zeigen sich bei jungen Menschen bzw. bei Menschen, die sich in Ausbildung befinden: In der GenZ (unter 30 Jahre) sind 69 Prozent dieser Meinung, bei Menschen in Ausbildung 61 Prozent. 

Aber – interessanterweise wird Benachteiligung in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit einem Haushaltseinkommen über 3.500 Euro genauso erlebt (81%) wie von Menschen mit niedrigerem Einkommen. Dass Menschen, die es sich leisten können bevorzugt behandelt werden, wird vor allem im Burgenland überdurchschnittlich oft erlebt (90%).

 

Wie fair ist das? 

Nur jeder Vierte (25%) glaubt, dass das österreichische Gesundheitssystem fair ist und alle die gleiche Qualität in der Behandlung erhalten. Hier zeigt sich ein Gender-Gap in den Antworten: Fairness und Gleichheit in der Behandlung trifft für 29 Prozent der männlichen aber nur 22 Prozent der weiblichen Befragten zu. In der regionalen Betrachtung zeigen sich in den einzelnen Bundesländern erhebliche Unterschiede bei den Befragten: Fairness in der Qualität der Behandlung erleben 31 Prozent der Wiener:innen und 30 Prozent der Salzburger:innen. Die Fairness scheint im westlichsten Bundesland, in Vorarlberg, aber weiter abzunehmen: Nur 16 Prozent glauben hier an gleiche Qualität in der Behandlung für alle.

Nur knapp die Hälfte (49%) der Österreicher ist mit der Qualität der medizinischen Versorgung in Österreich (sehr) zufrieden.

"Ein gerechter Zugang zu medizinischen Leistungen sollte eine Selbstverständlichkeit sein", unterstreicht Peter Stenico, Country President Sandoz Österreich. "Seit über 77 Jahren versorgen wir Patientinnen und Patienten mit leistbaren Medikamenten und stehen in Österreich für faire Arbeitsbedingungen, faire Löhne und faire Umweltstandards. Ich wünsche mir auch in der medizinischen Versorgung Fairness."

Mehr Details: www.austrianhealthreport.at

Verwandte Artikel
Thomas Czypionka, Österreichischer Gesundheitsökonom, IHS-Wissenschaftler.
Thomas Czypionka, Österreichischer Gesundheitsökonom, IHS-Wissenschaftler.
Das öster­reichische Gesund­heits­system ist nicht zukunfts­fit

IHS-Wissenschaftler Thomas Czypionka zählt zu den einflussreichsten ...

Unfall mit Pferdekutsche: Eine schwer verletzte Person wird vom Notarzt geschient um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Unfall mit Pferdekutsche: Eine schwer verletzte Person wird vom Notarzt geschient um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Bessere Versorgung durch Telemedizin
Die Johanniter möchten die Notfallversorgung in Orth an der Donau ...