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Neue Impf-Vormerk­platt­formen und "Impf­auf­passer"

22. Januar 2021 | APAMED
Bürger rückt sich seine Schutzmaske zurecht
Bürger rückt sich seine Schutzmaske zurecht

Burgenland

Im Burgenland ist es seit heute möglich, sich ins Vormerksystem für die Impfung gegen das Coronavirus einzutragen. 

"Wir wollen impfen, wir können auch sofort impfen, aber uns steht nur eingeschränkt Impfstoff zur Verfügung", stellte Schneemann fest. Organisatorisch ließen sich 100.000 Impfungen pro Monat bewerkstelligen. Die Impfstrategie sei in vier Phasen eingeteilt, beginnend mit den vulnerablen Gruppen. Ab Phase 4 kommt dann die gesamte Bevölkerung dran.

"Es ist einfach, sich in diesem System anzumelden. Man braucht nur eine Handynummer und eine e-Mail-Adresse", erläuterte der Landesrat das Vormerksystem. Eine Anmeldung sei aber auch für eine andere Person möglich: "Enkel können auch Oma und Opa anmelden." Da der Impfstoff noch nicht breitflächig verfügbar sei, handelt es sich um ein Vormerksystem und nicht ein Anmeldesystem, so Schneemann weiter. Sobald der Impfstoff verfügbar ist, werde die vorgemerkte Person über das System verständigt.

Eine telefonische Vormerkung gibt es nicht. Sollte aber jemand niemanden für die Anmeldung haben, könne man sich auch an die Gemeinde, die Ärztekammer oder den Landesseniorenbeirat wenden: Das Vormerksystem ist über einen Button auf burgenland.at/coronavirus zu erreichen. Dann braucht man die Sozialversicherungsnummer und eine e-Mail-Adresse, und mittels PIN am Handy und einem Testmail werden die Daten bestätigt.

Schneemann appellierte: "Bitte lassen Sie sich Zeit mit der Vormerkung." Es bringe nichts, sich sofort ins Netz zu hängen, denn das System sortiere nicht nach dem Zeitpunkt des Einlangens, sondern nach Berufs- und Personengruppen. "Das Entscheidende sind die Phasen, damit die schützenswerten Gruppen zuerst dran kommen."

Risikopatienten melden sich ebenfalls über das Vormerksystem, die Bestätigung dass es sich tatsächlich um einen solchen handelt, erfolgt über einen Arzt. Im System lasse sich auch angeben, dass man rasch bei einer Station sein kann. Was die angegebene Berufsgruppe betrifft, hofft man auf Eigenverantwortung bzw. muss im System auch bestätigen, dass die Angaben korrekt sind.

 

Kärnten

Die Kärntner Vormerkplattform für die Corona-Impfung soll laut Gesundheitsreferentin Beate Prettner kommende Woche online gehen. 

"Alle Impfwilligen sollen sich dort melden!" Bei der Vormerkung handle es sich um eine verbindliche Zusage, dass man bereit sei, sich impfen zu lassen, wenn man an der Reihe ist. Auf der Plattform kaernten-impft.ktn.gv.at werden nicht nur Namen und Kontaktdaten abgerufen. Es sind auch mögliche Gründe für eine Priorisierung anzugeben, etwa durch Vorerkrankungen oder eine bestimmte Berufsgruppe. Anhand dieser Daten soll dann eine Reihung erfolgen.

"Wir halten uns bei dieser Priorisierung streng an die Regeln des nationalen Impfplans", so Prettner.

Überprüft werden die Angaben nicht. Impfkoordinator Heimo Wallenko appellierte daher eindringlich: "Seien sie ehrlich, seien Sie solidarisch, drängen Sie sich nicht vor, nehmen Sie den Platz ein, der Ihnen zusteht! Wer sich vordrängt, nimmt einem anderen seinen Platz weg." Es sollen jene zuerst drankommen, die im Fall einer Erkrankung ein besonders hohes Risiko haben oder besonders exponiert sind.

Nach dem Gesundheitsbereich, der mobilen Pflege, engen Kontaktpersonen von schwangeren Frauen und Personen in Gemeinschaftsunterkünften soll der Bildungsbereich an die Reihe kommen, sagte Wallenko. Nicht geimpft werden sollen Kinder unter 16 Jahren und in der Regel Schwangere. Diese brauchen sich daher auch nicht anzumelden. Personen über 80 Jahre, die sich bereits über die Gemeinde vormerken haben lassen, brauchen sich nicht nochmals anzumelden.

 

Vorarlberg

Vorarlberg lässt ab sofort jede Impfaktion in Seniorenheimen von zwei Mitarbeitern des Landes dokumentieren. Befragt, ob man diesbezüglich von "Aufpassern" sprechen könne, antwortete Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) kurz und klar mit "Ja". Unterdessen wurde die Corona-Impfung von zwei weiteren Vorarlberger Bürgermeistern bekannt.

Neben Wolfgang Matt (Feldkirch) und Katharina Wöß-Krall (Rankweil) haben auch Nobert Greussing und Martin Vallaster, die Gemeindeoberhäupter von Bizau (Bregenzerwald) und Bartholomäberg (Montafon), eine Impfung erhalten. 

Greussing erklärte, dass er Verwalter des örtlichen Josefsheims sei. Wie alle Mitarbeiter habe er sich zur Impfung "ganz normal angemeldet". Vallaster wurde bereits am 13. Jänner im Pflegeheim geimpft. Man habe alle Anstrengungen unternommen, noch Menschen über 80 zu finden. Letztlich habe man aber ihn "für die allerletzte Dosis angerufen", sagte Vallaster.

Wallner verhehlte nicht, dass es Anzeichen gebe, wonach in den Heimen mehrere Personen geimpft worden sein sollen, die gemäß dem Impfplan noch nicht an der Reihe gewesen wären. Um solche Vorkommnisse in Zukunft ausschließen zu können, wird das Land künftige Impfaktionen in Heimen von Mitarbeitern dokumentieren lassen. Der Landeshauptmann will darüber hinaus, dass zunächst Personen in der Prioritätsgruppe I den Impfstoff erhalten, bevor Impfdrängler zum zweiten Mal geimpft werden.

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