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Land Tirol fördert MCI Forschungs­zentrum für Inno­vation im Sozial- und Gesund­heits­wesen

6. Februar 2024 | APAMED (APA-OTS)
Junge Frau trägt VR-Brille.
Junge Frau trägt VR-Brille.

Das Zentrum für Innovation im Sozial- und Gesundheitswesen am MCI (Center for Social & Health Innovation, CSHI), beschäftigt sich mit aktuellen regionalen, nationalen und internationalen Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Ergebnisse des Forschungszentrums dienen als wissenschaftliche Grundlage für innovative Projekte und fließen in die Weiterentwicklung Tirols als Gesundheits- und Wissenschaftsstandort. Das Land Tirol unterstützt die wichtige Arbeit des MCI Forschungszentrums und stellt auf Antrag von Gesundheits- und Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele 192.000 Euro für die Jahre 2024 bis 2028 bereit.

Der Fokus des multidisziplinären Teams liegt auf methodenübergreifender Forschung in digitalen Technologien, Künstlicher Intelligenz, Public Health und Gesundheitspolitik. 

Neben den Forschungstätigkeiten organisiert das CSHI einschlägige Fachtagungen mit relevanten Stakeholdern aus Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, um eine Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schlagen. Zudem werden im Rahmen des CSHI laufend Projekte und internationale Kooperationen durchgeführt. Einige dieser Projekte wurden auch mit Wissenschaftspreisen wie dem "Österreichischen Gesundheitskompetenzpreis 2023" ausgezeichnet.

Mario Gerber, Tiroler Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung: "Digitalisierung ist die Zukunft – auf allen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen, seien es Gesundheit, Bildung, Wissenschaft oder Wirtschaft. Die Digitalisierungsoffensive im Gesundheitsbereich ist Teil der Gesamtstrategie des Landes Tirol. Die bereitgestellten Mittel führen alle dazu, dass Tirol sich dahingehend breit aufstellt und die Digitalisierung vorantreibt."

Cornelia Hagele, Tiroler Wissenschafts-, Bildungs- und Gesundheitslandesrätin: "Telemedizin und eHealth sind fixe Bestandteile der Tiroler Gesundheitszukunft. Durch den Einsatz von digitalen Anwendungen und elektronischen Gesundheitsdiensten wie Telemonitoring werden einerseits die Mitarbeitenden im Gesundheitsbereich entlastet, da die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen und Stellen beim Versorgungsprozess erleichtert wird. Andererseits sollen durch Telegesundheitsdienste der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen für Patientinnen und Patienten erleichtert und vor allem auch die Lebensqualität chronisch erkrankter Personen zusätzlich erhöht werden."

Siegfried Walch, Leiter des MCI Departments Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement:"Verständliche und inhaltlich richtige Gesundheitskommunikation gilt es so zu gestalten, dass diese von Bürgerinnen und Bürgern trotz der weiten Verbreitung von Falschinformationen aufgenommen und verstanden wird. Die Forschung am CSHI zielt daher nicht nur darauf ab, wissenschaftliche Grundlagen zu schaffen, sondern auch evidenzbasierte und handlungsorientierte Entscheidungsgrundlagen für Politik und Gesellschaft bereitzustellen."

Lukas Kerschbaumer, Leiter des Bachelorstudiengangs Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement am MCI: "Ein wesentlicher Fokus des CSHI liegt vor allem auch auf der Erforschung sozialer Faktoren, die eine Digitalisierung im Gesundheitssystem positiv oder negativ beeinflussen. Das Ziel liegt darin, unterschiedliche Lebenswelten verschiedener Personengruppen in der Gesellschaft zu untersuchen und daran zu arbeiten, wie bedarfs- und zielgerichtet Zugänge zu Sozial- und Gesundheitsleistungen entsprechende gesellschaftliche Akzeptanz finden."

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