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Digitale Verord­nungs­unter­stützung im AIS für best­mög­liche Sicht­bar­keit von Arznei­mitteln

8. Juni 2026 | Walter Zifferer
3 von 4 Ärzt*innen ...
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Wenn jede Verordnung zählt

Der Wettbewerb im Arzneimittelmarkt ist in vielen Segmenten hoch und nimmt insbesondere im Bereich der Generika weiter zu. Im Praxisalltag bleibt wenig Zeit, um sich bei jeder Verordnung ausführlich mit den Besonderheiten einzelner Produkte auseinanderzusetzen. Umso wichtiger wird es, relevante Informationen genau dort bereitzustellen, wo die Verordnungsentscheidung getroffen wird.

Digitale Diagnose- und Verschreibersoftware bieten hierfür neue Möglichkeiten. Sie begleiten den gesamten Verordnungsprozess und schaffen einen direkten Zugang zum sogenannten „Point of Prescription“ – dem Moment, in dem eine Therapieentscheidung getroffen wird.

 

Sichtbarkeit direkt in der Verordnungssoftware

Eine bewährte Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von Verordnern gezielt auf bestimmte Präparate zu lenken, ist das Hervorheben einzelner Pharmazentralnummern durch einen farblichen Marker. Dabei wird innerhalb der Verschreibungssoftware ein auffälliger Informationshinweis direkt neben dem jeweiligen Produkt angezeigt: Der "med.MARKER Info Button" zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Sucht eine Ärzt*in z.B. nach einem generischen Medikament, erscheint in der Regel eine umfangreiche Liste verfügbarer Präparate. In dieser Informationsfülle macht ein klar sichtbarer Hinweis den entscheidenden Unterschied. Mit einem Klick öffnet sich ein Kommunikationsbanner, das zusätzliche Produktinformationen und zentrale Botschaften unmittelbar in derselben Arbeitsmaske präsentiert – ohne den gewohnten Workflow zu unterbrechen.

 

Informationen zur richtigen Zeit

Der Erfolg medizinischer Kommunikation hängt nicht nur von ihrem Inhalt ab, sondern auch vom richtigen Zeitpunkt. Informationen, die erst nach einer Verordnung wahrgenommen werden, können ihre Wirkung nur eingeschränkt entfalten. Werden relevante Hinweise hingegen bereits während des Auswahl- und Verordnungsprozesses eingeblendet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie in die Entscheidungsfindung einfließen.

Besonders für Produkte in stark umkämpften Marktsegmenten bietet dieser Ansatz einen bedeutenden Mehrwert. Hersteller erhalten die Möglichkeit, ihre Alleinstellungsmerkmale sichtbar zu machen und sich klar von Wettbewerbern abzugrenzen – genau dann, wenn die Auswahl getroffen wird.

 

Zielgruppen präzise erreichen

Ein weiterer Vorteil digitaler Kommunikationslösungen liegt in ihrer hohen Zielgenauigkeit. Botschaften können spezifisch nach Fachrichtung, Altersgruppe oder Geschlecht der Verordner ausgespielt werden. Dadurch lassen sich Streuverluste minimieren und relevante Inhalte gezielt an jene Zielgruppen kommunizieren, für die sie tatsächlich von Bedeutung sind.

Für pharmazeutische Unternehmen bedeutet dies eine effizientere Nutzung ihrer Kommunikationsbudgets. Gleichzeitig profitieren Ärztinnen und Ärzte von Informationen, die auf ihren Fachbereich zugeschnitten sind und ihre tägliche Arbeit unterstützen.

 

Digitale Unterstützung wird geschätzt

Dass relevante Produktinformationen direkt im Arztinformationssystem willkommen sind, zeigt auch die Erfahrung aus dem Praxisalltag. Viele Mediziner sehen solche Hinweise nicht als Werbung, sondern als hilfreiche Unterstützung bei der Orientierung in einem zunehmend komplexen Arzneimittelmarkt.

Digitale Lösungen, die Informationen intelligent in bestehende Arbeitsabläufe integrieren, sind wichtige Bausteine moderner Healthcare-Kommunikation. Sie verbinden Reichweite, Relevanz und den richtigen Zeitpunkt – und schaffen so einen echten Mehrwert für Hersteller und Verordner gleichermaßen.

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