Die Reformpartnerschaft setzt vor allem im Bildungsbereich wichtige Impulse:
setzen an den richtigen Hebeln an.
„Mit den geplanten Maßnahmen wird dort angesetzt, wo der Reformbedarf seit Jahren am größten ist. Jetzt gilt es, den Ankündigungen Taten folgen zu lassen, damit die Reformen tatsächlich bei den Kindern, Jugendlichen, Pädagog*innen sowie den Schulen ankommen“, betont Neumayer. Klare Verantwortlichkeiten und mehr Gestaltungsspielraum vor Ort können einen wichtigen Beitrag zu einem leistungsfähigeren Bildungssystem leisten. Entscheidend wird sein, die Reformen konsequent an besseren Bildungsergebnissen zu messen.
Im Energiebereich setzt die Reformpartnerschaft mit schnelleren Verfahren, effizienteren Netzen und einer Dämpfung der Netzkosten die richtigen Schwerpunkte. Viele Vorhaben bleiben jedoch auf einer allgemeinen Ebene und lassen offen, wie diese Ziele konkret erreicht werden sollen. Positiv hervorzuheben sind der geplante Kompetenztatbestand „Energiewirtschaft“, der zu einer klareren Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern beitragen könnte, sowie die Initiative, verfassungsrechtliche Hürden im Energiebereich abzuschwächen, um Reformen künftig rascher zu ermöglichen.
Die Ergebnisse im Bereich Verfassungs- und Verwaltungsreform sind ein wichtiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung. Positiv bewertet die IV insbesondere
Gerade im Gesundheitsbereich bleibt die Reformpartnerschaft bislang hinter dem notwendigen Reformanspruch zurück. Die vorgelegten Maßnahmen bleiben vielfach auf einer allgemeinen Ebene, konkrete Strukturreformen sind kaum erkennbar. Vor allem bei der längst notwendigen Bereinigung von Kompetenzen und Schnittstellen sowie bei den im Regierungsprogramm vorgesehenen bundesweit einheitlichen Versorgungspfaden fehlen konkrete Umsetzungsschritte. „Es braucht die Bündelung der Gesundheitskompetenzen auf Bundesebene. Zersplitterte Zuständigkeiten führen zu Doppelstrukturen, Versorgungsunterschieden und ineffizientem Mitteleinsatz. Nur mit klaren Zuständigkeiten und bundesweit einheitlichen Versorgungspfaden lassen sich Effizienz, Versorgungsqualität und Finanzierbarkeit nachhaltig verbessern“, so Neumayer.