Österreich

Echte CGM- und HCS-E-Mails erkennen: Vertrauen ist gut – Vorsicht ist besser

4. Mai 2026

Aufgrund jüngster Kundengespräche und Rückfragen zur Vertrauenswürdigkeit unserer E-Mails, möchten wir dieses Thema aktiv aufgreifen. Ihr Feedback ist uns dabei ebenso wichtig, wie Ihr verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Nachrichten. Beides nehmen wir zum Anlass, Sie darüber zu informieren, woran Sie echte CGM- und HCS-Mails erkennen und wie Sie diese von potenziell gefährlichen E-Mails unterscheiden können.

In Zeiten von Phishing, gefälschten Absendern und gezielten Angriffen auf Gesundheitsdaten, ist Ihre Vorsicht wichtiger denn je. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, Ihnen einen Anti-Phishing-Guide als praktische Hilfestellung zur Verfügung zu stellen.

Damit Sie sich darauf verlassen können, dass E‑Mails von CGM und HCS auch wirklich von uns stammen, setzen wir mehrere technische Schutzmechanismen ein:

Digitale E‑Mail-Signatur

Ausgehende E‑Mails werden bei CGM und HCS über ein zentrales System verschickt und dort mit einer digitalen Signatur (Zertifikat) versehen. So sehen Sie auf einen Blick, dass die Nachricht aus unserer Unternehmensinfrastruktur stammt. Achten Sie dabei auf das Schloss‑, Stempel‑ oder Häkchen‑Symbol (z.B. „Signiert“, „Digitale Signatur gültig“) in Ihrem E-Mail-Programm bzw. Webmail-Dienst.

Technische Prüfmechanismen im Hintergrund

Zusätzlich nutzen wir moderne E‑Mail‑Sicherheitsstandards, wie DKIM und DMARC, um die Authentizität und Integrität zu gewährleisten.

  • Was können Sie selbst tun, um legitime Mails zu erkennen?
    • Absender prüfen: Sehen Sie sich immer die vollständige E-Mail-Adresse an (nicht nur den Anzeigenamen). Offizielle Nachrichten kommen immer von einer bekannten CGM oder HCS Absenderadresse (arztsysteme.at@mailing.cgm.com oder hcs@mailing.cgm.com).
    • Inhalt und Dringlichkeit: Unsere E-Mails sind immer sachlich formuliert, fachlich passend und beziehen sich auf Themen und Produkte, die Sie kennen, oder die für Sie von Interesse sein könnten. Dringliche Aufforderungen zu Handlungen, Drohungen oder unlogische Inhalte sprechen eher für Spam oder Phishing.
  • Stellen Sie sich folgende Fragen:
    • Passt der Kontext zur bisherigen Kommunikation?
    • Wird unerwartet zu dringenden Handlungen aufgefordert (z.B. sofortige Passworteingabe, TAN-Weitergabe)?

Vorsicht bei Links und Anhängen:

Bevor Sie Links öffnen, bewegen Sie Ihren Mauszeiger am besten über die Links, um zu sehen, wohin sie führen. Anhänge sollten nur geöffnet werden, wenn Ihnen bekannte Kontaktdaten vorliegen und Sie die Nachricht erwarten.

  • Öffnen Sie keine Links und Anhänge, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt. Im Zweifel:
    • Öffnen Sie unsere Portale über die Ihnen bekannte, manuell eingegebene URL – nicht über einen Link in der E‑Mail.
  • Im Zweifel: Nachfragen statt klicken
    • Antworten Sie nicht direkt auf die verdächtige E‑Mail.
    • Kontaktieren Sie uns über bekannte Kontaktwege (z.B. bekannte Telefonnummer, bekannte Support-E-Mail, Kundenportal).
    • Markieren Sie die E‑Mail als Spam/Phishing im Mail-Client.
Dominik Lechner, Information Security Officer (ISO)
Informationssicherheitsbeauftragter

Gerade im Gesundheitsbereich ist Vorsicht bei E-Mails kein Misstrauen, sondern gelebte Datensicherheit.

Dominik Lechner, Information Security Officer (ISO)
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