Im Sonderausschuss zu Künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter (AIDA) debattierten EU-Parlamentarier am 13. Januar über die Rahmenbedingungen für den KI-Einsatz im medizinischen Versorgungskontext.
Die Hürden zur Nutzung Künstlicher Intelligenz sind in Europa besonders hoch, wenn es um den Komplex Arzneimittelforschung, Präzisionsmedizin, aber auch die Nutzung von Real-World-Evidenz (RWE) geht.
Auch die angedachte EU-KI-Verordnung atmet den Geist strenger, ethisch orientierter Leitplanken, die weniger Spielraum lassen als in China oder den USA.
Dieses Ziel verfolgt die EU-Kommission unter dem Dach des von ihr angestoßenen, bis zum Jahr 2025 zu realisierenden Europäischen Gesundheitsdatenraumes (European Health Data Space/EHDS).
Am 22. März soll der Bericht in seiner dann gefundenen Endfassung im AIDA abgeschlossen werden. Das EU-Parlament soll ihn im Mai verabschieden.