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WICOM: Warum kontext­be­zogene Infor­mation in der Arzt­soft­ware so erfolg­reich ist

28. Mai 2026 | Walter Zifferer
WICOM.
WICOM.

Die Digitalisierung hat den Praxisalltag grundlegend verändert. Das Arztinformationssystem (AIS) ist heute das zentrale Arbeitswerkzeug in der Ordination -hier werden Diagnosen dokumentiert, Therapien geplant, Medikamente ausgewählt und Patienten beraten. Genau an diesem Punkt setzt WICOM an: die „Workflow-integrierte Kommunikation“ der CGM-Tochter intermedix.

 

Doch was steckt hinter WICOM eigentlich genau? Und warum gilt das Konzept heute als eines der erfolgreichsten Modelle für medizinische Kommunikation im Praxisalltag?


Informationen genau dann, wenn sie gebraucht werden

WICOM steht für „Workflow-integrierte Kommunikation“. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ärzt*innen erhalten medizinisch relevante Informationen direkt innerhalb ihres gewohnten Arbeitsablaufs – genau in dem Moment, in dem diese Informationen im Patientendialog benötigt werden.

Das können beispielsweise sein:

  • Hinweise zu Therapieoptionen,
  • wissenschaftliche Zusatzinformationen,
  • Informationen zu Arzneimitteln,
  • Leitlinienempfehlungen,
  • Hinweise auf seltene Erkrankungen,
  • oder produktspezifische Informationen im Verordnungsprozess.

Die Informationen erscheinen kontextsensitiv innerhalb der Praxissoftware - etwa nach Eingabe einer bestimmten Diagnose oder bei Auswahl eines Medikaments. Dadurch entfällt die aufwendige Recherche in externen Quellen.

 

Der große Erfolgsfaktor: Relevanz statt Unterbrechung

Der Erfolg von WICOM basiert vor allem auf einem entscheidenden Prinzip: Relevanz.

Denn im Praxisalltag bleibt häufig nur sehr wenig Zeit je Patient*in. Gleichzeitig wächst die Menge medizinischer Informationen für den behandelnden Arzt kontinuierlich an. WICOM bringt daher genau jene Inhalte zum genau richtigen Zeitpunkt an den Ort der Entscheidung, an dem sie benötigt werden.

Dabei arbeitet das System nicht nach dem Prinzip der klassischen Werbung, sondern als intelligente Unterstützung innerhalb des medizinischen Workflows. Ärzte erhalten keine zufälligen Informationen, sondern kontextbezogene Hinweise, die sich direkt auf den aktuellen Patientenfall beziehen.

Dadurch entsteht ein klarer Mehrwert:

  • schnellere Informationsverfügbarkeit,
  • höhere Aufmerksamkeit,
  • bessere therapeutische Orientierung,
  • und Unterstützung bei komplexen Entscheidungen.

 

Die Arztsoftware als „Point of Care“

intermedix und CGM nutzen dabei einen entscheidenden strategischen Vorteil: die enorme Reichweite der CGM-Arztsoftwarelösungen! Die Softwareprodukte erreichen in in Österreich und Deutschland fast jeden zweiten niedergelassenen Arzt. Das macht die Arztsoftware zu einem der wichtigsten digitalen „Points of Care“ im Gesundheitswesen. Denn hier entstehen täglich Millionen von Therapie- und Verordnungsentscheidungen.

Besonders wirkungsvoll ist dabei die Integration in den eigentlichen Verordnungsprozess. Studien und Praxisbeispiele von intermedix zeigen, dass workflow-integrierte Kommunikation sogar messbare Auswirkungen auf Therapieentscheidungen und Abverkaufszahlen haben kann. In einem dokumentierten Beispiel führte die Kommunikation im Arztworkflow zu einer deutlichen Wachstumssteigerung bei einem Präparat.

 

Vom Marketingtool zum digitalen Assistenzsystem

Spannend ist zudem, wie sich WICOM in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Ursprünglich lag der Fokus stark auf pharmazeutischer Kommunikation und medizinischer Produktinformation. Mittlerweile entwickelt sich WICOM zunehmend zu einem intelligenten Assistenzsystem für den medizinischen Alltag.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist „WICOM Rare Disease“. Hier analysiert das System strukturierte Patientendaten im Hintergrund und unterstützt Ärzte dabei, seltene Erkrankungen früher zu erkennen. Dabei werden Symptome, Diagnosen und weitere Parameter mit typischen Krankheitsmustern abgeglichen. Erkennt das System Auffälligkeiten, erhält der Arzt während des Arzt-Patienten-Kontakts einen entsprechenden Hinweis - inklusive weiterführender Informationen und möglicher Therapieoptionen.

Das zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial workflow-integrierte Systeme künftig für die medizinische Versorgung haben können:
Nicht nur Information bereitzustellen, sondern aktiv bei Diagnose und Therapie zu unterstützen.

 

Warum WICOM so gut funktioniert

Der nachhaltige Erfolg von WICOM lässt sich letztlich auf fünf zentrale Faktoren zurückführen:
 

1. Volle Integration statt Medienbruch

Die Informationen erscheinen direkt im gewohnten Arbeitsumfeld der Ärzt*innen - also ohne zusätzliche Plattformen, Logins oder sonstige Ablenkungen und Irritationen.

2. Relevanter Kontext statt "Gießkannenprinzip"

Die Aussteuerung erfolgt patienten- und situationsbezogen. 
So steigt die Relevanz erheblich.

3. Perfektes Timing statt Überinformation

Die Inhalte erscheinen genau in dem Moment, in dem die Ärzt*innen ihre Verordnungsentscheidungen treffen.

4. Wissenschaftliche Unterstützung

Immer häufiger werden Leitlinien, medizinische Datenbanken und Fachinformationen integriert.

5. Einzigartige Reichweite

Durch die Integration in führende Arztinformationssysteme erreicht WICOM einen großen Teil des niedergelassenen Bereichs.  Nicht nur CGM-Praxislösungen nutzen WICOM, sondern auch Drittprodukte setzen die intermedix-Lösung erfolgreich ein!

 

Ein Blick in die Zukunft

Mit der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens wird die Bedeutung workflow-integrierter Systeme weiter steigen. Künstliche Intelligenz, datenbasierte Entscheidungshilfen und personalisierte Informationssysteme prägen den Praxisalltag immer stärker.

WICOM zeigt bereits heute, wie digitale Unterstützung im Gesundheitswesen funktionieren kann: nicht als zusätzliche Belastung, sondern als intelligente Hilfe direkt im Behandlungsprozess.

Oder anders gesagt: Die besten Informationen sind jene, die genau dann verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden. Und genau darin liegt die große Stärke von WICOM!