Das österreichische Unternehmen dConnection GmbH startet mit FreeMe einen persönlichen KI Assistenten, der Menschen im digitalen Alltag entlasten soll. FreeMe verbindet sich mit bekannten Kommunikationskanälen aus dem Alltag, darunter E-Mail, Kalender und Messenger Dienste wie WhatsApp, erkennt relevante Informationen, priorisiert dringende Inhalte und kann nach Rücksprache Aufgaben für Nutzer*innen ausführen.
Nutzer*Innen erhalten eine eigene Telefonnummer, über die sie mit ihrem KI Assistenten schreiben oder sprechen können, ähnlich wie mit einer persönlichen Assistenz im echten Leben. FreeMe kann per SMS oder Anruf informieren, nachfragen und unterstützen. Dadurch funktioniert der Dienst sowohl auf Smartphones als auch auf einfachen Mobiltelefonen.
Der Start von FreeMe fällt in eine Zeit, in der digitale Überforderung, permanente Erreichbarkeit und der bewusste Umgang mit Smartphones zunehmend öffentlich diskutiert werden. Projekte wie das ORF Experiment “Drei Wochen ohne Handy” zeigen, wie groß das Bedürfnis nach Alternativen geworden ist. FreeMe setzt genau hier an: wichtige Kommunikation soll erhalten bleiben, während unnötige digitale Reize reduziert werden. Das ist nicht nur für Berufstätige relevant, sondern auch für Familien, Jugendliche und ältere Menschen, die erreichbar bleiben möchten, ohne ständig digitalen Ablenkungen ausgesetzt zu sein.
dConnection arbeitet von Beginn an mit up zusammen, der digitalen Mobilfunkmarke von Drei Österreich, um den Start von FreeMe in Europa zu unterstützen.
Durch die Partnerschaft mit up können Nutzerinnen und Nutzer von FreeMe eine einmonatige kostenlose Testphase für mobile Konnektivität erhalten, die ihnen den Einstieg über das digital ausgerichtete Mobilfunkerlebnis von up erleichtert und ihnen ermöglicht, vom starken Netzwerk und den Partnerschaften von Drei in der EU zu profitieren.
„Bei up glauben wir, dass digitale Dienste einfach zugänglich und einfach zu nutzen sein sollten. Wir haben eine benutzerfreundliche, digital ausgerichtete Connectivity Experience geschaffen, und diese Partnerschaft mit dConnection zeigt, wie dieses Modell eine neue Generation europäischer Dienste unterstützen kann. Wir freuen uns, Nutzerinnen und Nutzern einer Plattform, die auf Kontrolle, Relevanz und einen bewussteren Umgang mit Technologie ausgerichtet ist, flexiblen mobilen Zugang zu ermöglichen.“, sagt Christian Haspl, Head of up.
Ein besonderer Fokus liegt auf Transparenz, Kontrolle und Datenschutz. Nutzer*innen und Nutzer können nachvollziehen, warum FreeMe bestimmte Inhalte als relevant einstuft und welche Aktionen vorgeschlagen oder ausgeführt werden. Durch Feedback lernt der Assistent schrittweise persönliche Routinen und Präferenzen kennen. Kundendaten auf Seiten von dConnection werden verschlüsselt verarbeitet. Gleichzeitig bleibt transparent, dass verbundene Dienste wie E-Mail Anbieter oder Messenger eigenen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen. Das Geschäftsmodell von FreeMe basiert nicht auf Werbung, Überwachung oder dem Verkauf von Aufmerksamkeit, sondern auf einem besseren, ruhigeren und selbstbestimmteren digitalen Erlebnis.
Technologie prägt unsere Gesellschaft tiefgreifend. Deshalb sollte ihre Zukunft nicht allein von Technologieunternehmen gestaltet werden. dConnection kommt aus Europa und verbindet technologische Expertise mit Perspektiven aus vielen anderen Bereichen. Dazu zählen preisgekrönte Aktivistinnen und Aktivisten für Demokratie und Datenrechte, medizinische Fachleute sowie Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Disziplinen. Denn dConnection glaubt an das vielfältige Potenzial des Menschen und daran, dass Technologie sich daran orientieren und dazu beitragen sollte, dieses Potenzial zu entfalten.
Die nächste große technologische Entwicklung darf nicht darin bestehen, Menschen noch stärker an Geräte zu binden. KI sollte im Hintergrund arbeiten, Verantwortung ernst nehmen und Menschen dabei helfen, ihr Leben freier zu gestalten.
FreeMe ist auf Deutsch und Englisch verfügbar und kann mit mehreren Sprachen umgehen. Der Dienst startet EU weit und wird schrittweise freigeschaltet, um einen stabilen Start zu ermöglichen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Die nächste Freischaltungsrunde startet am 10. Juni. Nach der Vorbestellung erhalten Nutzerinnen und Nutzer eine E-Mail zur Registrierung und zum Start ihrer gewählten Runde eine Aktivierungs E-Mail.