Hinter einem scheinbar einfachen Softwaremodul steckt eine Menge Arbeit. Zahlreiche Teams arbeiten Hand in Hand, damit am Ende ein Werkzeug entsteht, das sich für Sie im Alltag ganz selbstverständlich anfühlt – obwohl technisch, fachlich und organisatorisch sehr viel mehr dahintersteckt, als der kurze Klick im Praxisbetrieb erahnen lässt.
Stellen Sie sich eine normale Situation in Ihrer Praxis vor: Patientinnen und Patienten stecken ihre e‑card, ein Service wird ausgewählt, ein paar Klicks und fertig. Für das Team am Empfang und für Sie als Ärztin oder Arzt wirkt das selbstverständlich und routiniert. Doch hinter diesem scheinbar einfachen Moment steckt ein langer Entwicklungsweg.
Ein gutes und aktuelles Beispiel ist der elektronische Eltern‑Kind‑Pass (eEKP). Bevor Sie ein neues Modul in Ihrer Arztsoftware benutzen können, hat es bei CGM bereits eine lange Reise hinter sich. Im Zentrum steht dabei immer eine Frage: Was brauchen Sie als Ärztinnen und Ärzte wirklich? Aus gesetzlichen Vorgaben, fachlichen Anforderungen, technischen Schnittstellenbeschreibungen und praktischen Rückmeldungen entsteht ein erster Ablauf und der Start in einen vierstufigen „Product Development Prozess“.
Product Development Prozess
In der ersten Phase geht es darum, den Markt und die Zielgruppe genau zu analysieren und daraus ein realistisches Marktpotenzial abzuleiten. Parallel dazu wird die zentrale Zielsetzung der Nutzerinnen und Nutzer so präzise wie möglich analysiert und definiert. Die Anforderungen der Anwenderinnen und Anwender sowie der genaue Praxisablauf werden durch direkte User-Befragungen ermittelt. Dies stellt die Grundlage nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen dar. Das Ergebnis ist eine klare, fundierte Ausgangsbasis, auf der Produktvision, Lösungsansätze und Geschäftsmodell sinnvoll aufgebaut werden können.
In dieser Phase werden die Anforderungen präzisiert und in konkrete Workflows übersetzt. Hier entstehen u. a. die ersten sogenannten Wireframes. Durch diese Art von Blaupause wird das Layout und die Benutzerführung definiert, die den Ablauf möglichst einfach und intuitiv darstellt. Folgend entsteht dann ein Mockup, welches das tatsächliche Aussehen des Endkonzepts visualisiert. Dieser Prozess ermöglicht eine gute durchdachte Anwendung. Nach Fertigstellen dieser Schritte wird abermals bei Kundinnen und Kunden Feedback eingeholt und dieses eingearbeitet. Das ermöglicht praktische Funktionen und qualitative Produkte, die den Arbeitsalltag realitätsnah abbilden.
Erste Scribbles des elektronischen Eltern-Kind-Passes
Aus anfänglichen Skizzen wird eine Software. In der Bauphase setzen unsere Entwicklungsteams den elektronischen Eltern-Kind-Pass technisch um, binden ihn an bestehende Systeme an und stellen sicher, dass sensible Gesundheitsdaten geschützt und zuverlässig übertragen, sowie redundante Arbeitsschritte für die Ärztinnen und Ärzte eliminiert werden.
Fachbereiche, Testerinnen und Tester und Produktverantwortliche arbeiten eng zusammen, klicken sich durch reale Szenarien, suchen bewusst nach Schwachstellen, verbessern Formulierungen und verkürzen Wege. So lange, bis das Service nicht nur technisch funktioniert, sondern sich auch richtig anfühlt: logisch, verlässlich, intuitiv.
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Die Qualität und die Kunden stehen für uns im Zentrum jeder Produktentwicklung. Deshalb beziehen wir sie von Anfang an in den Prozess ein – immer mit dem Ziel, den Praxisalltag in der Praxis spürbar zu erleichtern.