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Ein Schlüssel zur vernetzten Versorgung von morgen

28. August 2025

Mit fortschreitender Digitalisierung im Gesundheitswesen haben sich Patientenportale als ein wesentliches Instrument zur Verbesserung der Patientenversorgung etabliert. Während regulatorische Grossprojekte wie das Elektronische Patientendossier (EPD) noch mit strukturellen Hürden kämpfen, gewinnen digitale Patientenportale zunehmend an Bedeutung. Denn sie ermöglichen konkrete Verbesserungen im Klinikalltag – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Fachpersonal.

Digitale Portale zur Patientenkommunikation steigern die Effizienz bei Aufnahme, Behandlung, Entlassmanagement und Nachsorge. Sie verbessern den Versorgungsfluss und verändern das Patientenerlebnis grundlegend.
 

Warum Patientenportale in der Schweiz wichtiger denn je sind

In vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland und Skandinavien, sind Patientenportale bereits ein integraler Bestandteil der medizinischen Versorgung. Auch in der Schweiz steigen die Erwartungen der Patientinnen und Patienten an digitale Services – bei gleichzeitig hohen Erwartungen an Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit.

Mehr Effizienz im Klinikalltag

Portale ermöglichen die digitale Aufnahme, Terminvereinbarung, Dokumenteneinsicht und Kommunikation – was Prozesse beschleunigt, Personal entlastet und Medienbrüche vermeidet.

Stärkung der Patientenrolle

Eine Krankheit wirft viele Fragen auf. Patientenportale bieten den Nutzern 24/7-Zugang zu ihren Gesundheitsinformationen und damit maximale Transparenz. Das sorgt für mehr Verständnis, stärkt das Gefühl von Kontrolle und Eigenverantwortung. Patientinnen und Patienten können aktiv an ihrer Gesundheit mitwirken und informierte Entscheidungen treffen. Ein besonderer Mehrwert für chronisch kranke Menschen. Studien zeigen positive Effekte auf Therapietreue, das Sicherheitsgefühl und die Zufriedenheit.

Brücke zwischen den Sektoren

Ein interoperables Patientenportal kann den intersektoralen Informationsfluss zwischen Klinik, Hausarzt, Reha und Pflegeeinrichtungen deutlich verbessern – gerade in der Schweiz, wo föderale Strukturen oft zu fragmentierten Versorgungswegen führen.

Wettbewerbsvorteil und Imagegewinn

Gesundheitsanbieter mit modernen, sicheren und patientennahen digitalen Lösungen gelten als fortschrittlich – mit positiven Effekten auf Zuweisungen und Fachkräftegewinnung.

Patientinnen und Patienten wollen heute aktiver eingebunden werden

Das gilt bei Terminbuchung, Aufnahme, Befunden und Nachsorge. In der Schweiz sind digitale Angebote wie Rezeptverlängerungen (ca. 47%) und Online-Terminbuchung (ca. 55%) bereits weit verbreitet – bei wachsenden Qualitätsansprüchen. Studien zeigen: Über 60% der Nutzerinnen und Nutzer empfinden digitalen Services als zuverlässiger – bei relevantem Datenschutz und klarer Kommunikation:

  • Effizienz: Routinedaten werden digital erfasst – Patientinnen und Patienten können von zu Hause einchecken, Formulare ausfüllen, Befunde einsehen. Spitäler sparen Zeit, reduzieren Medienbrüche und entlasten Mitarbeitende.
  • Patient empowerment: Wenn Patientinnen und Patienten ihre Daten einsehen und Prozesse mitgestalten, steigt die Compliance – und damit die Ergebnisqualität und Zufriedenheit.
  • Intersektorale Vernetzung: Gerade beim nahtlosen Übergang von Spital zu Reha, Hausarzt oder Apotheke kann ein Portal helfen, Daten sicher und effizient auszutauschen.
     

m.Doc Gen7: ein Patientenportal, das zur Schweiz passt

Mit der Einführung der neuesten Generation in der Schweiz positioniert sich m.Doc, eine 100 %-Tochter der CompuGroup Medical, als Anbieter, der nicht nur technologisch überzeugt, sondern auch ein ausgeprägtes Bewusstsein für lokale Besonderheiten mitbringt:

Schnittstellen-Agnostik für maximale Flexibilität

Die Gen7-Plattform ist so konzipiert, dass sie unabhängig vom eingesetzten Klinikinformationssystem (KIS) funktioniert. Alle Module – von der digitalen Aufnahme bis zur Befundkommunikation – können an beliebige KIS angepasst werden. Dabei unterstützt sie die gängigen Interoperabilitätsstandards wie HL7 v2 und HL7 FHIR – dies ist gerade in der Schweiz entscheidend, wo zahlreiche Häuser auf unterschiedlichste KIS-Lösungen setzen.

Integration mit etablierten Systemen

Für alle gängigen KIS stehen bewährte Schnittstellen bereit. Dies ermöglicht einen reibungslosen Einstieg und schnelle Erfolge im Spitalalltag.

Mehrsprachigkeit – fast schon selbstverständlich

Gen7 unterstützt drei von vier Schweizer Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch) sowie Englisch und Türkisch – und ist damit ideal für die kulturell vielfältige Schweiz aufgestellt.

Onboarding? Schon erledigt.

m.Doc bietet verschiedene Möglichkeiten der Patientenaktivierung – vom klassischen Brief bis zur zeitgemässen E-Mail-Einladung. Das erlaubt es Spitälern, ihre bestehenden Prozesse beizubehalten und dennoch digitale Angebote auszurollen.

Sicherheit & Barrierefreiheit

Mit in Deutschland ‹C5-testierter Architektur› erfüllt Gen7 höchste Standards in puncto Datenschutz. Die Oberfläche ist responsiv und richtet sich nach den internationalen Richtlinien der Barrierefreiheit (WCAG 2.1 AA) – ein Pluspunkt für Inklusion und Erreichbarkeit.
 

Darum ist m.Doc Gen7 prädestiniert für den Schweizer Markt

Die Kombination aus technologischer Flexibilität, klarer Ausrichtung auf Interoperabilität und konsequenter Nutzerzentrierung macht m.Doc Gen7, im Vertrieb der CGM Schweiz, zu einem vielversprechenden digitalen Baustein für Schweizer Gesundheitsanbieter:

  • Kliniken können bestehende Prozesse digitalisieren, ohne alles umzustellen. – Patientinnen und Patienten erhalten einen modernen, intuitiven Zugang zu ihren Behandlungen. Insbesondere für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen ist das m.Doc Patientenportal eine wertvolle Begleitung, dass den langfristigen Umgang mit ihren Leistungserbringern wesentlich erleichtert.
  • IT-Abteilungen profitieren von einer modularen Architektur mit bewährten Schnittstellen.
  • Und die Gesundheitseinrichtungen insgesamt machen einen nachhaltigen Schritt in Richtung digital vernetzter Versorgung.

Patientenportale wie das der m.Doc könnten sich mittelfristig zu einem unverzichtbaren Schlüsselbestandteil der digitalisierten Versorgung in der Schweiz entwickeln – als patientennaher, sicherer und effizienter Zugangspunkt zur Gesundheitswelt von morgen.
 

Schritt für Schritt: So gelingt die Einführung eines Patientenportals ohne Stress

Die Implementierung eines ganzheitlichen Patientenportals klingt nach einer Mammutaufgabe!? – Die gute Nachricht ist: Nicht alles muss auf einmal umgesetzt werden. Zwar sollte ein Patientenportal immer einem ganzheitlichen Ansatz folgen, das heisst, das grosse Ganze darf nicht aus den Augen verloren werden, die Umsetzung kann jedoch problemlos modular, also schrittweise, erfolgen. Wir dürfen nicht vergessen: Digitalisierung bei laufendem Betrieb gleicht der OP am offenen Herzen. Sie ist komplex, erfordert Erfahrung und Können, ist jedoch mit dem richtigen Partner und guten Lösungen zu bewerkstelligen.