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CompuGroup Medical treibt Digitalisierung im Gesundheits­wesen weiter voran: erster E-Health-Konnektor zugelassen

22. Juli 2020

Heute wurde von der gematik mit der KoCoBox MED+ der CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) der erste E-Health-Konnektor für den bundesweiten Rollout zugelassen. Die bekannten, zig-tausend Mal in Deutschland im Einsatz befindliche KoCoBox MED+ wird dazu durch ein Software-Upgrade ohne Hardwareaustausch für die neuen medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) aufgerüstet. Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP) werden damit in mehr als 55.000 Arzt- und Zahnarztpraxen zu einem spürbaren Mehrwert bei der medizinischen Behandlung von Patienten führen. Die Zulassung ermöglicht der CGM nun auch die Installation in Apotheken. CGM hat dafür bereits ca. 3.000 Bestellungen erhalten, mit deren Umsetzung jetzt unmittelbar begonnen werden kann.

„Die richtigen medizinischen Informationen am richtigen Ort und zur richtigen Zeit können Menschenleben retten, Leiden verhindern und helfen, Krankheiten zu heilen“, betont Frank Gotthardt, Gründer und CEO der CompuGroup Medical. „Das E-Health-Upgrade schafft einen langfristigen Mehrwert für Gesundheitsprofis genauso wie für Patienten, indem wichtige und oft lebensrettende Daten genau dort zur Verfügung stehen, wo sie gerade benötigt werden. Wir freuen uns, unseren Kunden mit der KoCoBox MED+ einen extrem zuverlässigen und zusammen mit zahlreichen Kunden intensivst im Feld getesteten E-Health-Konnektor zur Verfügung stellen zu können. Auch im Regelbetrieb beim Versichertenstammdatenmanage¬ment hat sich dieses Gerät zuletzt wieder als hochresilient herausgestellt – ein Zeugnis unserer jahrelangen hohen Investitionen in Sicherheit und technologischen Fortschritt.“

Mit Zustimmung des Patienten können erstmals Notfalldatensätze oder ein elektronischer Medikationsplan auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinterlegt und bei Bedarf durch den behandelnden Akteur – Arzt, Zahnarzt oder Apotheker – ausgelesen werden. Nach einem entsprechenden Software-Upgrade des CGM Konnektors KoCoBox MED+ wurden beide Anwendungen in den vergangenen Monaten in der Region Westfalen-Lippe intensiv erprobt. Damit die neuen medizinischen Mehrwertanwendungen Einzug in die Praxis, Apotheke oder Klinik halten können, ist der Anschluss an die Telematikinfrastruktur mit einem solchen E-Health-Konnektor notwendig. Mit dem Upgrade für die KoCoBox MED+ hat die CGM nun als erster Anbieter von der gematik die Zulassung für einen E-Health-Konnektor erhalten.

Dr. Eckart Pech, Geschäftsführender Direktor für den Bereich Consumer and Health Management Information Systems bei CompuGroup Medical: „Unsere Kunden – Ärzte, Zahnärzte, Kliniken und Apotheken – werden die ersten Anwender sein, die die neuen medizinischen Mehrwertdienste in der TI nutzen und die dafür vorgesehenen Fördersummen und Zusatzhonorare in Anspruch nehmen können. Nachdem die finale Zulassung nun vorliegt, werden wir beginnen, das E-Health-Upgrade für die KoCoBox MED+ unseren TI-Kunden zur Verfügung zu stellen. Ein Hardware-Austausch ist nicht erforderlich. Dass dieser wichtige Meilenstein nun erreicht werden konnte, ist nicht zuletzt auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern zurückzuführen, wofür wir uns an dieser Stelle bedanken möchten.“ Mit dem Upgrade zum E-Health-Konnektor erhalten alle TI-Kunden der CGM auf Basis der neuen elektronischen Heilberufsausweise zusätzlich auch Zugriff auf den Basisdienst Qualifizierte Elektronische Signatur (QES). Dieser ermöglicht eine rechtssichere Signatur von Dokumenten, die u. a. für den Versand über den neuen Kommunikationsstandard Kommunikation im Medizinwesen (KIM) benötigt wird. Über KIM können sich behandelnde Akteure schnell, einfach und vor allem sicher austauschen – auch sektorenübergreifend. Auch KIM wurde im Rahmen eines Feldtests in der Region Nordrhein sowie in verschiedenen Praxen in Berlin, Baden-Württemberg und Bayern umfassend erprobt. Der Fachdienst erhielt kürzlich von der gematik die notwendige Zulassung und kann mit dem E-Health-Upgrade nun ebenfalls genutzt werden.

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