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Telemedizin im ländlichen Raum gleicht nicht nur Strukturschwächen aus

3. Februar 2021
CLICKDOC Digitale Arztplattform

Viele ländliche Gegenden kämpfen mit Ärztemangel. Weil Nachwuchs fehlt, werden in absehbarer Zeit weitere Regionen von einer Unterversorgung betroffen sein. Seit jeher werden digitale Dienste als Lösung propagiert, um die Nachteile auf dem Land auszugleichen. Inzwischen wird aber deutlich: Telemedizin und Co. gleichen ländliche Strukturschwächen nicht nur aus. Sie haben das Potenzial medizinische Versorgung und Hilfsangebote sogar deutlich zu verbessern.

Schon lange diskutieren Vertreter aus Politik, Ärzteverbänden, Gesundheitskassen und anderen Organisationen wie sich medizinische Versorgungsengpässe in strukturschwachen Regionen künftig wirksam ausgleichen lassen. Zu den vielversprechendsten Lösungsansätzen zählen u. a. telemedizinische Dienste wie Videosprechstunden sowie flankierende, digitale Angebote. Große Aufmerksamkeit erhalten daher erste Erfahrungsberichte, z. B. der AOK und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), die jeweils auch eine große Versichertenklientel auf dem Land versorgen. Denn die Ergebnisse belegen, dass die digitalen Angebote weit mehr sind als ein Notnagel in unterversorgten Regionen. Sie führen sogar zu einer deutlichen Verbesserung bekannter Angebote und damit weit  über die Grenzen bisheriger Denkmuster hinaus.

eNurse® entlastet Ärzte in Hochfranken

Die AOK etwa setzt in Hochfranken – eine Region, in der die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte 60 Jahre und älter ist und bald ohne Nachfolger in den Ruhestand gehen wird – auf eNurse®. Speziell ausgebildetes Personal übernimmt Hausbesuche auf Anordnung eines Hausarztes im fränkischen Arztnetz „UGHO – Unternehmung Gesundheit Hochfranken“ und führt delegierbare Leistungen durch. Via Tablet übermittelt das Personal Befunddaten direkt an die Praxissoftware und hält Kontakt zum behandelnden Arzt. Berechnungen der UGHO zufolge bringt dieses Angebot monatlich eine durchschnittliche Entlastung von 54 Arztstunden.

Geringere Hemmschwelle bei anonymen Online-Angeboten

Ähnlich gute Erfahrungen hat das Telezentrum der SVLFG mit Online-Trainings für Burn-out-gefährdete Versicherte, mit telefonischen Einzelfall-Coachings und einer 24-Stunden-Krisenhotline gemacht. Hinzu kommt, dass die Option einer anonymen Teilnahme offenbar auch die Hemmschwelle für eine Inanspruchnahme von Hilfeleistungen bei psychischen Erkrankungen senkt. Diese Erkenntnis ist sicherlich unabhängig von der Versorgungsstruktur zu betrachten.

Digitale Arztplattform CLICKDOC spart Zeit und Wege

Wie sehr auch die Videosprechstunde die medizinische Versorgung verbessern kann, haben zahlreiche Ärzte in der aktuellen Pandemie erfahren. Gilt es bspw. Fragen zu beantworten, eine erste Einschätzung zu akuten Problemen zu geben oder den Verlauf eines Heilungsprozesses zu kontrollieren, ist sie eine geeignete und vor allem effiziente Alternative zum Praxisbesuch vor Ort - nicht nur im ländlichen Raum. 
Klar ist: Auf dem Land genau wie in der Stadt werden digitale Lösungen zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung führen – allen voran der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Die digitale Plattform CLICKDOC bietet hierfür eine einheitliche Softwarebasis, in der sich digitale Angebote wie die Videosprechstunde, Online-Terminbuchung oder das Management von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) integriert und flexibel kombinieren lassen. 

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